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Was steckt hinter der Münchner Terrorwarnung?

Was steckt hinter der Münchner Terrorwarnung?


Für die vergangene Silvesternacht hatten die Münchner Sicherheitsbehörden eine Terrorwarnung herausgegeben: Der Hauptbahnhof und der Bahnhof Pasing wurden gesperrt, die Münchner wurden aufgefordert, größere Menschenansammlungen zu meiden. Die Hinweise auf einen bevorstehenden geplanten Terroranschlag waren konkret und schwerwiegend.

Es ist bereits das zweite Mal, das Jihadisten ein Massaker in Deutschland planten. Kurz nach dem islamistischen Massaker in der französischen Hauptstadt Paris war ein Fußballspiel in Hannover ins Visier der Terroristen geraten. Das es dort nicht zu einem verheerenden Terroranschlag mit unzähligen Opfern gekommen ist, ist der Zusammenarbeit zweier befreundeter Staaten zu verdanken. Das gefährdete Fußballspiel wurde abgesagt, nachdem die deutschen Sicherheitsbehörden konkrete Informationen über die Anschlagspläne der Islamisten vom israelischen Nachrichtendienst Mossad erhalten hatten.

Ähnlich sah es auch hinsichtlich der vorbereiteten Anschläge in München aus: Die Hinweise kamen von US-amerikanischen und französischen Geheimdiensten, die ihre deutschen Kollegen über die Gefahren informierten. Wie heute bekannt wurde, waren sechs Terroristen in drei Zweier-Gruppen auf dem Weg nach München, dort wollten sie bei Silvesterfeiern als Selbstmordattentäter möglichst viele feiernde Menschen in den Tod reißen. Bei den namentlich inzwischen identifizierten Reisejihadisten handelt es sich um aus dem Irak stammende Terroristen.

Inzwischen scheint nicht nur, aber besonders in den USA das Vertrauen zu schwinden, die EU würde die Terrorgefahr alleine in den Griff bekommen. Unter Bezugnahme auf US-Sicherheitskreise schreibt die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ):

Amerikanische Außenpolitikexperten fürchten, dass im kommenden Jahr in den Staaten der EU angesichts immer neuer Flüchtlinge und Einwanderer die politische Lage instabiler werden könnte.

Aus ihren Antworten ist ersichtlich, dass Amerika seine Hoffnung, Europa zunehmend selbst die Verantwortung für sich selbst und die angrenzenden Regionen zu übertragen, begraben kann. Vielmehr könnte es in den EU-Staaten selbst verstärkt zu zivilen Unruhen kommen,

Damit sind zugleich die Aufgabenstellungen für die europäische Innen- und Sicherheitspolitik für das neue Jahr umschrieben - ob man der Aufgabe und ihrer Lösung gewachsen sein wird?

 

Izi Aharon - Foto: Hauptbahnhof München - Haupteingang (Foto: von Usien (Eigenes Werk) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) oder CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons)


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Freitag, 01 Januar 2016






"Amerikanische Außenpolitikexperten fürchten,...blablabla..." Dazu brauch ich kein "Außenpolitikexperte" zu sein. Im Übrigen passt der Beitrag gut zu A.M.`s Neujahrsblablabla. Übrigens: Wo ist Hans?

@Steve. Der brauchte auch mal Urlaub und ne Bronchitis ;-) Und der Hamburger Chaos Communication Congress (32C3) war hierfür genau das Richtige. :-) Danke der Nachfrage :)

@2Hans: Na denne is ja allet i.O.."32C3", is dat was gegen Husten? Und wieso braucht man eigentlich Husten? ☺☺