Antisemitismus: S-Bahnkontrolleure und Kellner beleidigen Israelis in Berlin

Antisemitismus: S-Bahnkontrolleure und Kellner beleidigen Israelis in Berlin


In Berlin ist es gleich zu zwei antisemitischen Vorfällen an einem Tag gekommen - einem in Alt-Treptow, ein weiterer Vorfall ereignete sich am Alexanderplatz.

An einer S-Bahnstation in Alt-Treptow kontrollierten S-Bahn-Mitarbeiter einen Touristen aus Israel. Als dieser sich ausweiste und die Kontrolleure seinen israelischen Pass sahen, beschimpften sie den Israeli mit antisemitischen Beleidigungen. Wie die Polizei mitteilte, wurden die aggressiven S-Bahn-Mitarbeiter vom Opfer als "südländisch aussehend" beschrieben.

Einen weiteren antisemitischen Vorfall gab es in einem Schnellrestaurant am Alexanderplatz. Ein 51-Jähriger Israeli bestellte am Abend einen Kaffee, woraufhin der 29 Jahre alte Angestellte sich weigerte und sagte: „I don't serve Jews“. („Ich bediene keine Juden.“) 


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Mittwoch, 19 Oktober 2016






Ich schäme mich was aus Deutschland mittlerweile geworden ist .

Mich würde mal interessieren, seit wann man "Juden(tm)" bzw. wie hier Israelis so einwandfrei idendifizieren kann. Ist doch wohl kaum der Judenstern zu tragen, sobald man aus dem Flieger steigt... und die Hakennase und ähnlich genetische Merkmale ist ja wohl auch ein Witz. Zudem sind 25% in Israel nicht Juden bzw. Araber. Und den will ich hier mal sehen, der hier eine Unterscheidung vom äußeren Eindruck fertigbringt. Und eines muss man halt auch sagen: Öffentliche Verkehrmittel sind eben genauso assige Unterschichtenverkehrsmittel wie "Schnellrestaurants". Weil diese eben für jeden sind, der zu Assi, zu Drogie oder zu Verrückt ist um Auto zu fahren oder gescheites Essen sich zu leisten. Man fährt ja auch nicht mit dem Bus und Kippa auf, nach Hebron zum "Schnellrestaurant" essen, oder? Ne Reisewarnung für Israelis für Deutschland ist sowieso schon längst überfällig...

Ob der Kellner am Alex auch "südländisch aussehend" war, wage ich genicht erst zu fragen. ☺☻

@ Hans: Deine Fragen sind jetzt aber nicht wirklich ernstgemeint, oder? Indizien, um es mal so zu formulieren, können z.B. jüdische Vornamen sein (S-Bahn-Kontrolle) oder das Tragen einer Kippa (Schnellrestaurant). Im übrigen wollte der Betreffende in dem Schnellrestaurant auch nicht groß essen, sondern nur einen Kaffee trinken.

@2 Hans Na Hans, das hast Du aber ein bisschen veeinfacht, so geht das nicht. Das Kippabeispiel von Samuel ist korrekt, außerdem können Araber und Juden sich gegenseitig viel besser erkennen als Du das kannst. Auch das tragen von Schmuck mit Davidstern usw. gehört bei Israelis durchaus zur Normalität, sie sind nicht so national abgestumpft wie die Deutschen. Aber zu den Unterschichten noch ein paar Gedanken, ich persönlich habe viele Jahre im Außendienst gearbeitet und eigentlich immer über dem Durchschnittverdienst gelegen. Es war total normal treffen mit Kollegen an einem Morgen in einem Schnellrestaurant zum Frühstück zu machen und man konnte sehen, dass die dort sich einfindenden Kunden durchaus nicht zur Unterschicht gehörten. So einfach kann man sich die Zuordnung nicht machen, sonst landet man wie unsere QM bei "Rechten Pegida-Anhängern" und ähnlichen Einordnungen. Das es Säcke gibt, die auch heutzutage ihren Antisemitismus rauslassen ist traurig aber wohl eine Realität, hat aber mit der Beväölkerungsgruppe nicht viel zu tun.

@2Hans: HiHans. 23:26, nanu, issn mit Dir los? Aber um die Zeit kann das schon mal vorkömme.☺ Zum Personal von Schnellrestaurant kann ich nur sagen, daß da auch nicht gerade die Hellsten die Schürze anhaben.☺ PS: Aber mit der Reisewarnung, da haste recht.

Mich persönlich würde es doch sehr interessieren, ob sich umstehende Personen für die Israelis eingesetzt haben. Wo sind die Menschen, die sehen und hören, was sich da an antisemitischen Verhaltensweisen abspielt und sich hinter die jüdischen Menschen stellen um ihnen zu helfen? In Deutschland muß viel mehr Zivilcourage gegen jegliche Form von Antisemitismus, Rassismus und jegliche Form der Menschenverachtung gezeigt werden. Hoffentlich werden die beiden S-Bahn Mitarbeiter strafrechtlich behandelt, so wie sie es verdienen. Dem Mitarbeiter des Schnellrestaurants ebenso. Ein solches Verhalten darf nicht belohnt werden.

schämen reicht nicht, es könnte eine ganz schlimme entwicklung sein. klar gibt es auch noch zuviele deutsche rechte idioten die ihren rassismus austoben, aber es sind auch viele neue im land mit jahrelanger schule im haß auf juden und die könnten den haß bei manchen landsleuten anfeuern. da hilft nur mehr mut zur zivilcourage und kein weg schauen, egal von wem