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"Nakba-Ausstellung" an der Universität Göttingen: Korczak-Akademie kritisiert antiisraelische Agenda der Göttinger Arabistik

"Nakba-Ausstellung" an der Universität Göttingen:

Korczak-Akademie kritisiert antiisraelische Agenda der Göttinger Arabistik


Die Europische Janusz Korczak Akademie (EJKA) reagiert mit scharfer Kritik auf die geplante Vernissage der sogenannten Nakba-Ausstellung an der Georg-August-Universitt Gttingen. Der Trgerverein der Ausstellung unterhalte unverndert Kontakte zu einer libanesischen Organisation, die bereits Kinder zum Hass auf Israel erzieht. Die geplante Ausstellung zeichne zudem in Verbindung mit der fragwrdigen Nichtverlngerung der Professur des Antisemitismusexperten Samuel Salzborn das Bild einer erodierenden akademischen Integritt.

Die Europäische Janusz Korczak Akademie kritisiert die vom Seminar für Arabistik und Islamwissenschaft geplante Präsentation der „Nakba-Ausstellung“ im Zentralen Hörsaalgebäude der Georg-August-Universität Göttingen scharf. „Unsere Kritikpunkte an der Ausstellung haben sich seit der Episode in München 2014 und zuletzt im Sommer dieses Jahres in Hechingen nicht geändert“, erklärte der Direktor der Akademie, Dr. Stanislav Skibinski: „Sie zeichnet weiterhin ein verzerrtes Bild vom israelischen Unabhängigkeitskrieg und verfolgt eine klar antiisraelische Agenda. Die Verbindung des Dachvereins 'Flüchtlingskinder im Libanon e.V.' zur libanesischen Partnerorganisation National Institution of Social Care and Vocational Training, die dem Staat Israel das Existenzrecht abspricht und schon Kinder zum Hass auf Israelis erzieht, ist heute so intakt wie eh und je. Dagegen haben wir in der Vergangenheit protestiert, und dagegen protestieren wir auch weiterhin.“ Im Januar 2014 hatte sich bereits die Israelitische Kultusgemeinde München in einer Pressemitteilung gegen die Ausstellung gewandt.

Nach jahrelangen Kontroversen und Protesten, die die Ausstellung an praktisch allen geplanten Ausstellungsorten hervorgerufen habe, könne kein potenzieller Organisator der Schau sich noch damit herausreden, nicht um die politische Dimension des Werkes zu wissen. „Wer diese geschichtsrevisionistische Ausstellung zeigt, ohne sie als heuchlerische Propaganda, die sie ist, bloßzustellen, setzt damit ein klares antiisraelisches Statement“, so Skibinski weiter. Leider setze die Göttinger Arabistik mit ihren extrakurrikularen Veranstaltungen einen israelfeindlichen Kurs fort, den sie mit der Einladung der Hamas-Apologetin Helga Baumgarten im vergangenen Jahr eingeschlagen habe.

Der EJKA-Direktor sieht einen Zusammenhang zwischen der kommenden Ausstellung und dem Ausscheiden des Antisemitismus-Kritikers Samuel Salzborn:  “Angesichts der Tatsache, dass die Göttinger Arabistik in ihrer eindeutig antiisraelischen Agenda von der Universitätsleitung nicht gestoppt wird, passen die jüngsten Entwicklungen in Zusammenhang mit der Nichtverlängerung des Vertrags des Sozialwissenschaftlers Samuel Salzborn vollauf ins traurige Bild.”

Alexander Rasumny, Programmdirektor der Korczak-Akademie und selbst Alumnus der Georg-August-Universität, erklärt zum Begleitprogramm der Ausstellung mit den Referenten Rolf Verleger und Udo Steinbach: „Wer solche Referenten einlädt, möchte zum Thema keinen kritischen Dialog führen, sondern nur die Bestätigung der eigenen Vorurteile.“ Die Eingeladenen seien für ihre radikal antiisraelischen Positionen bestens bekannt.  

Die Entwicklungen rückten laut Rasumny die Göttinger Universität insgesamt zunehmend in ein zweifelhaftes Licht: „Es entsteht zunehmend der Eindruck, als wäre die Führung der Universität nicht daran interessiert, bei der Auseinandersetzung mit dem israelisch-arabischen Konflikt Sachlichkeit und Wissenschaftlichkeit walten zu lassen.“ Die Europäische Janusz Korczak Akademie unterstützt daher die Forderung des AStA Göttingen und des Fachschaftsrats der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Göttingen nach der Absage der Ausstellung. Direktor Skibinski: „Die Ausstellung ist und bleibt so unseriös wie ihre Ausrichter, ihr deutscher Dachverein und dessen Partner im Libanon. Wo Kinder zum Hass erzogen werden, ist eine seriöse Auseinandersetzung nicht mehr möglich.“

 


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Samstag, 29 Oktober 2016






Na, da kann man doch klar sehen wie die Entwicklung ist, letztendlich mssen die Nichtmoslems das Theater der Moslems/Antisemiten akzeptieren (siehe Salzborn) oder endlich etwas dagegen tun. Ansonsten bestimmt eine Minderheit was in diesem Land passiert. Es kommt doch an immer mehr Hochschulen/Unis zu antisemitischen/antiisraelischen Exzessen