Was Ashraf al T. plante: So knapp entging Deutschland einem erneuten IS-Terroranschlag

Was Ashraf al T. plante:

So knapp entging Deutschland einem erneuten IS-Terroranschlag


Ashraf al T. ist der Name des mutmaßlichen IS-Terroristen, der am Donnerstag in Berlin in einer Schöneberger Wohnung festgenommen wurde. Inzwischen sind weitere Einzelheiten bekannt geworden.

So knapp entging Deutschland einem erneuten IS-Terroranschlag
Der Terrorverdächtige hatte sich als "syrischer Flüchtling" ausgegeben und war im vergangenen Jahr nach Deutschland eingereist. Bislang wurden mindestens 8 unterschiedliche Idenditäten, unter denen der Terrorverdächtige auftrat, bekannt. Nach eigenen Angaben soll der tatsächlich aus Tuniesien stammende Mann 27 Jahre alt sein. Aus einer Flüchtlingsunterkunft in Berlin wurde er rausgeworfen, nachdem er immer wieder aggressiv und gewalttätig aufgefallen war.
 
Nach seinem Rauswurf aus der Flüchtlingsunterkunft fand er Unterschlupf in einer Wohnung im Berliner Stadtteil Schöneberg, diese war ihm von einem deutschen Flüchtlingshelfer zur Verfügung gestellt worden, dieser wußte offenbar nichts von den Absichten und Hintergründen seines Gastes.
 
Nach derzeitigem Ermittlungsstand hielt der Festgenommene Kontakt mit einem Kommandanten der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) und erhielt offenbar direkte Anweisungen von diesem. Ashraf al T. soll seinen Kommandanten immer wieder gedrängt haben, endlich die "Erlaubnis zum zuschlagen" zu erhalten - dieses "Ok" kam wohl in dieser Woche. Laut Medienberichten wollte Ashraf al T. am Montag mit einem Messer Passanten in Berloin angreifen und ermorden. Die Hinweise zu dem bevorstehenden Terroranschlag kamen von einem amerikanischen Nachrichtendienst, die die Handygespräche von Ashraf al T. und seinem IS-Kommandanten in Syrien abgehört hatten.
 
Ashraf al T. soll inzwischen versucht haben, sich in Haft umzubringen oder zumindest zu verletzen. Da er anscheinend kein reißfestes T-Shirt hat, um sich, wie der mutmaßliche IS-Terrorist Al Bakrs in der JVA Dresden zu erhängen, schlug er immer wieder seinen Kopf gegen die Wand seiner Zelle - Justizvollzugsbeamte fesselten ihn daraufhin und setzten ihm einen fixierten Kopfschutz auf.
 
 
Foto zur Illustration: Polizeiauto (Foto: von svolks (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons)

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Freitag, 04 November 2016

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