Antisemitismus in Deutschland: Realitätsverweigerung

Antisemitismus in Deutschland:

Realitätsverweigerung


Kurz vor der für Mittwoch geplanten Debatte des 2. Expertenberichts Antisemitismus im Deutschen Bundestag hat der Zentralrat der Juden in Deutschland den Umgang des Parlaments mit dem rund 300 Seiten starken Dokument kritisiert. Vor zwei Jahren in Auftrag gegeben, sind für die Diskussion des Berichts nun ganze 65 Minuten vorgesehen, Beschlüsse sollen aber nicht gefaßt werden.

Da im September ein neuer Bundestag gewählt wird, wird dies die erste und letzte Befassung der Parlamentarier mit den Ergebnissen ihres Auftrags sein. Wann und in welcher Form der nächste Bundestag mit dem Bericht auseinandersetzen wird, ist ungewiß. Damit aber werde, so Dr. Josef Schuster, der Präsident der jüdischen Interessenvertretung, fahrlässig wertvolle Zeit verspielt.

 

Während der Unabhängige Expertenkreis seinen Bericht mit Handlungsempfehlungen ergänzt, von denen einige so naheliegend scheinen, daß man sich wundert, daß sie noch nicht längst umgesetzt sind, haben es die Abgeordneten nicht eilig. »Es droht viel Zeit verloren zu gehen«, beklagt der Präsident des Zentralrats völlig berechtigt. Die bloße Kenntnisnahme ist ein Armutszeugnis.

 

Die Abgeordneten bestätigen damit auf anschauliche Weise eine Kernthese des Expertenkreises. Antisemitismus wird von der deutschen Mehrheitsgesellschaft verdrängt, verharmlost, verleugnet, die von ihm ausgehenden Gefahren ignoriert. Wozu, die Frage drängt sich auf, wozu leistet man sich ein Expertengremium, wenn man dessen Rat dann doch vernachlässigt und und es so beleidigt?

 

 

tw_24 - Foto: Antisemitischer "Qudstag" mit "Hitlergruß" (Foto: haOlam.de)


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Mittwoch, 21 Juni 2017






Ich würde gerne einige unbelehrbare Politiker dazu verdonnern, durch ein Stadtviertel mit hohem Migrantenanteil zu gehen - mit einem T-Shirt, auf dem steht: I like Israel oder Ich mag Juden. Mal sehen, was die dann erleben....

Nein Judenfeindlichkeit kann nur bei der NPD zu finden sein, daher ist das auch kein Thema in Deutschland, weil wer glaubt denn das so eine kleine Partei für voll genommen wird, ????? Bei so einem kleinen Verein, kann es in unserem wunderbar multikultisierten Nächstenliebeheuchlerei Germoney auch keine Gewalt an Juden geben, schon gar nicht in einer Multi Kulti Schule. ?????? Ich glaube so leugnen alle , die den Deutschen Rechtsstaat, den wir mal zumindest pro Forma hatten, mehrheitlich in den alten Bundesländern, die Palästina-Tuch-Träger der 68ger DDR, Stasi, und Arafatliebhaber, haben das Ruder übernommen, für den Endsieg der SED, haben die alles gut vorbereitet und ziehen die Nummer durch. Da nutzt alles Wegschauen und gegenseitige Heucheln nichts, auch von den Betroffenen nicht. Kurz um zur NPD wenn die so super gefährlich ist,? dennoch gilt hier, lieber ein ehrlicher Feind als ein falscher Freund. Liebe Israelis, ich habe das Gefühl Nord- und Mitteleuropäer haben keine Ahnung von Nahost, und Ihr habt keine Ahnung was wirklich mit Europa los ist, das ist mein Eindruck.

@AlterMann59: Vor ca. zwei Jahren war ich mit einem, politisch im linken Mainstream verankerten Freund in der Münchner Innenstadt in der Nähe der Synagoge unterwegs. Er bestritt die Existenz eines nennenswerten Antisemitismus in Deutschland, worauf ich ihm vorschlug, in der Synagoge zwei Kippas - auf meine Kosten - zu erwerben und diese aufgesetzt mit der U-Bahn nach Neuperlach zu fahren. Die nackte Angst sprach aus seinen Augen, und da mir auch ängstlich war, wechselten wir schnell das Thema.