Terror-Party in der Hauptstadt: Berliner Werte

Terror-Party in der Hauptstadt:

Berliner Werte


Vor wenigen Tagen veröffentlichte die Volksfront zur Befreiung Palästinas, die zur PLO gehörende PFLP, auf ihrer Website ein Statement, mit dem sie den gewaltsamen Tod der israelischen Polizistin Hadas Malka feierte. Drei bewaffnete »Palästinenser«, die Hamas und PFLP zu ihren Mitgliedern zählen sollten, hatten die junge Frau bei einem Überfall ermordet und weitere Menschen verletzt.

Der Anschlag, für den zudem zunächst die Daesh die Urheberschaft beanspruchten, und das offene Bekenntnis zu ihm, machten freilich offenbar wenig Eindruck in der deutschen Hauptstadt Berlin. In der von einer Koalition aus SPD, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen regierten Metropole nämlich können am Sonnabend die PFLP und Sympathisanten ungehindert zur Terror-Party bitten.

 

Die Verwaltung will nicht zuständig sein, wenn eine der ältesten »palästinensischen« terroristischen Organisationen, die für Flugzeugentführungen verantwortlich und als Verbündete der Roten Armee Fraktion (RAF) – gehätschelt von der DDR – auch auf deutschem Boden aktiv war, für sich und ihre anhaltenden terroristischen Aktivitäten wirbt, Ministerien des Bundes sind auf Tauchstation.

 

Es ist also wohl davon auszugehen, daß die Feier ein so toller wie voller Erfolg werden wird, mitten in Berlin ein weiteres antisemitisches Haß-Fest gefeiert, die Vernichtung Israels herbeigewünscht werden kann. Und ganz laut dazu schweigt – die SPD, »das«, so Parteivorsitzender Martin Schulz, »Bollwerk gegen wütenden Nationalismus [..], Rassismus, Antisemitismus, Chauvinismus [..]«.

 

Einer anderen Institution in der Hand der SPD, dem Auswärtigen Amt, entgeht derweil offenbar kein Beschluß einer Verwaltung einer anderen Stadt, der israelischen Hauptstadt Jerusalem: Der prompt zum »Siedlungsbau« hochgestapelte Plan, im Viertel Pisgat Ze’ev ein paar Unterkünfte zu errichten, läßt Sigmar Gabriels Ministerium hysterischwerden. Scheinheilig formuliert es:

 

»Angesichts der fortschreitenden Siedlungstätigkeit stellt sich uns die Frage, wie die israelische Regierung es der US-Regierung und anderen internationalen Akteuren ermöglichen möchte, sich für eine Lösung in dem jahrzehntelangen Konflikt einzusetzen.«

 

Angesichts fortgesetzter Passivität lokaler Berliner wie deutscher Behörden vor dem Hintergrund »palästinensischer« propagandistischer Aktivitäten, die antisemitischen Terrorismus feiern und für ihn werben, stellt sich allerdings die Frage, ob »wir« an einer Konfliktlösung interessiert sind, die Israels Existenz sichert: Wer zur PFLP schweigt, äußere sich nicht zum Bau von Wohnungen.

 

 

 

tw_24 - Foto: PFLP-Terroristen (Foto: von Thomas R. Koeniges (LOOK Magazine, May 13, 1969. p.27) [Public domain, Public domain oder Public domain], via Wikimedia Commons)


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Samstag, 08 Juli 2017