Als freiberuflicher Dolmetscher für das BAMF tätig schreibt auf Facebook: `Juden gehören in Gaskammern!!!´

Als freiberuflicher Dolmetscher für das BAMF tätig schreibt auf Facebook:

`Juden gehören in Gaskammern!!!´


Omed Yarzada will Juden in der Gaskammer vernichten. Solche Posts gehen auf Facebook. Er gab sich als Mitarbeiter des Bundesamt für Migration und Flüchtlinge aus.

von Naftali Neugebauer

Der Pleiten-, Pech- und Pannendienst ist ein ständiger Begleiter des Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, wie beispielsweise der ARD berichtet.

 

Vor dem Hintergrund der Terroranschläge in Jerusalem vergeht kaum eine Stunde ohne antisemitische Hetze auf Facebook. Ein besonders massives Beispiel ist der Post von einem gewissen "Omed Yarzada", der sich als Mitarbeiter des Bundesamt für Migration präsentiert (hatte). Tatsächlich war er nach Angaben des Bundesamt für Migration als freiberuflicher Übersetzer im Jahr 2016 tätig gewesen sein. Nach Angaben des Bundesamt für Migration soll er jedoch kaum gebucht worden sein.

 

Auf Nachfrage von PRIKK schreibt das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge heute: "Das Bundesamt distanziert sich ausdrücklich von jeder Form von Rassismus. Zum konkreten Fall: Dolmetscher sind beim Bundesamt nicht angestellt, sondern werden auf freiberuflicher Basis gebucht. Besagte Person wurde kurzzeitig gebucht und war für das Bundesamt letztmalig im Jahr 2016 tätig und hatte auch zuvor kaum Einsätze. Die Eintragung des Arbeitgebers im Facebookprofil obliegt jedem Nutzer selbst, der Arbeitgeber hat hierauf keinen Einfluss."

 

Gerd Buurmann schreibt auf seinem Blog: "Mittlerweile hat sich Omed Yarzada umbenannt. Er heißt jetzt Omedjan Yar Zad Jan. Die schlimmsten judenfeindlichen Aussagen hat er gelöscht. Andere sind jedoch noch online."

 

Facebook findet keine Beanstandung. Das Profil wurde bereits zahlreich gemeldet ohne Reaktion bis dato. Zahlreiche User auf Facebook haben auch Strafanzeige gestellt. Ob es sich bei Omed Yarzada um nämlichen freiberuflichen Übersetzer handelt oder ein Identitätsraub vorliegt, ist offen und ist nicht auszuschließen. Bis dahin gilt die Unschuldsvermutung.

 

 

Erstveröffentlicht bei Prikk - Zweitveröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Autors / Foto: Screenshot


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Montag, 24 Juli 2017






""Das Bundesamt distanziert sich ausdrücklich von jeder Form von Rassismus.." Das ist Aufruf zum Mord!, ihr Schnapsnasen. PS: Hat Heiko schon seine Häscher ausgesand? Aber nein, das ist ja kein "Hatespeek", nur ein Mordaufruf. Gehört nicht zu Heiko´s Repartoire.