Chemnitzer Messermord: Polizei fahndet nach dritten Tatverdächtigen

Chemnitzer Messermord: Polizei fahndet nach dritten Tatverdächtigen


Nach dem Messermord an einem Deutsch-Kubanischen Familienvater in Chemnitz fahndet die Polizei nun nach einem dritten Tatverdächtigen.

Chemnitzer Messermord: Polizei fahndet nach dritten Tatverdächtigen

Bislang waren die Sicherheitskräfte von zwei Tätern ausgegangen. Seit heute geht sie offenbar von drei „dreingend Tatverdächtigen“ aus und fahnet nach einer männlichen Person mit dem Namen Farhard  Ramazan Ahmed.

 

 

 

 

Der Nachrichtensender n-tv schreibt auf seiner Internetseite:

 

Beim dritten Verdächtigen handelt es sich um den 22-jährigen Farhad Ramazan Ahmad. Zum veröffentlichten Bild des Gesuchten ergänzte die Polizei, dass er aktuell die Haare an den Seiten kürzer und oben länger trage. Die Polizei warnt davor, dass er bewaffnet sein könnte. Hinweise richten Sie bitte an die Kriminalpolizei der Polizeidirektion Chemnitz. Telefon: +49 (0) 371-3873448.

 

Unklar scheint auch zu sein, woher die beiden anderen Tatverdächtigen überhaupt kommen. Die Bezeichnung „Iraker“ bzw. „Ayrer“ basieren auf unbewiesene Selbstangaben der Tatverdächtigen bei ihrer Antragsstellung auf Asyl, n-tv berichtet:

 

Die Herkunft der beiden bereits inhaftierten Verdächtigen ist bis heute ungeklärt. Bisher hatten die Behörden die beiden als Iraker und Syrer bezeichnet. Das Bundesinnenministerium teilte nun jedoch mit, dem mutmaßlichen Syrer sei im September 2015 "im schriftlichen Verfahren die Anerkennung als Flüchtling gewährt" worden. Seine Angaben zur Identität beruhten auf einer Selbstauskunft. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) sei aktuell dabei, diese Angaben von Alaa S. "im Rahmen des laufenden Widerrufsverfahrens" zu verifizieren.

 

 

Foto: Fahndungsfoto der Polizei


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Dienstag, 04 September 2018

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