Tag des offenen Denkmals

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Grütters: Gemeinsames kulturelles Fundament in Europa schützen

Tag des offenen Denkmals

Der Tag des offenen Denkmals wird in diesem Jahr zum 25. Mal begangen. Eröffnet wird die Jubiläumsveranstaltung am Sonntag, 9. September, in Köln. Mehr als 7.500 historische Baudenkmäler, Parks oder archäologische Stätten in ganz Deutschland laden zum Besuch ein. Der diesjährige bundesweite Aktionstag unter dem Motto „Entdecken, was uns verbindet“, steht ganz im Zeichen des Europäischen Kulturerbejahres 2018 „Sharing Heritage“.

 

Staatsministerin Monika Grütters erklärt vorab: „Denkmäler sind ein wesentlicher Teil unseres einzigartigen kulturellen Erbes. Sie wirken identitätsstiftend – lokal, regional und auch für ganz Deutschland. Unsere gemeinsame Geschichte, unsere gemeinsamen Wurzeln und Werte werden an Kulturdenkmälern ‚hautnah‘ erlebbar und ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt. Es ist wichtig – gerade in Zeiten eines tiefgreifenden Wandels unserer gesellschaftspolitischen Ordnung – das einigende kulturelle Fundament, nicht zuletzt in Gestalt unserer bedeutenden Kulturdenkmäler, zu schützen. So können wir, trotz aller Unterschiede, unsere Zukunft in einem gemeinsamen Europa gestalten und ausbauen.“

 

Monika Grütters weiter: „Der Bund engagiert sich gerade auch im Europäischen Kulturerbejahr weiter auf hohem Niveau für national bedeutende Kulturdenkmäler in allen Regionen unseres Landes. Dieses konstante Engagement des Bundes ist auch ein Signal an Denkmaleigentümer, an Länder und Kommunen, weiterhin als verlässliche Partner für das uns anvertraute baukulturelle Erbe einzutreten.“

 

Kulturstaatsministerin Grütters hat allein in den Jahren 2014 bis 2018 aus dem Denkmalpflegeprogramm „National wertvolle Kulturdenkmäler“ und weiteren Sonderprogrammen national bedeutende oder das kulturelle Erbe mitprägende Kulturdenkmäler mit rund 306 Mio. Euro unterstützt.

 

Gefördert wurden in diesem Jahr zum Beispiel der Kunsttempel der Kunststätte Bossard im niedersächsischen Jesteburg, die Klosterkirche St. Maria im Sonnenkamp in Neukloster, Mecklenburg-Vorpommern, das Fuggerschloss Babenhausen in Bayern, der Historische Betsaal der Ev. Brüdergemeine im sächsischen Herrnhut, die Turmruine in Harbke, Sachsen-Anhalt, sowie Schloss Brook in Alt Tellin, Mecklenburg-Vorpommern.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz koordiniert den Tag des offenen Denkmals bundesweit seit 1993. Er kommt dank der Initiative vieler Institutionen, Städte, Vereine, privater Denkmaleigentümer und Bürgerinitiativen zustande.

 

 

Foto zur Illustration: Goethe-Schiller-Denkmal (Foto: By Tsungam [CC BY-SA 4.0  (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], from Wikimedia Commons)


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Freitag, 07 September 2018

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