`Historiker Wolffssohn fordert fairen Umgang mit AfD ... ´

`Historiker Wolffssohn fordert fairen Umgang mit AfD ... ´

`Historiker Wolffssohn fordert fairen Umgang mit AfD ... ´


Im Deutschlandfunk äußert sich der Historiker Prof. Dr. Michael Wolfssohn zuzr aktuellen Debatte um die rechte AfD.

`Historiker Wolffssohn fordert fairen Umgang mit AfD ... ´

Bei DLF heisst es:

Der Historiker Michael Wolffsohn hat sich für einen „fairen“ Umgang mit der AfD ausgesprochen und die frühere Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Knobloch, kritisiert.

Im Deutschlandfunk sagte er, die AfD sei eine zugelassene Partei. Er halte es für sehr problematisch, festzustellen, ob sie antisemitisch sei. „Ja, es gibt Herrn Höcke, ja, es gibt Herrn Gedeon, ja es gibt Antisemiten in der AfD, aber eben nicht nur“, führte Wolffsohn aus: „Kurzum – wir müssen uns intensiv-sachlich auch mit Themen und Parteien beschäftigen, die uns nicht gefallen.“


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Facebook


Samstag, 02 Februar 2019






Hochinteressantes Interview. Es ist schön zu sehen, dass es auch Menschen gibt, die eine neutrale und unaufgeregte Meinung zur aktuellen Situation beisteuern. Insbesondere dann, wenn sie im weitesten Sinne selbst davon betroffen sind.

DLF: "S. Knobloch erhält im Minutentakt Drohungen" ...ja das glaube ich! Die jüdischen Gemeinden haben ja auch einen groß genugen Hasse auf diese Frau, die uns schon oft genug verraten hat! Und das 40% der Jugendlichen nicht wissen was Auschwitz ist in Europa, liegt das einfach dran das 50-60% unter 18 Jahren Kanacken sind. Frau Knobloch sollte man wegen Relativierung des Holocausts anzeigen, weil sie die AFD mit dem Holocaust gleichsetz. Ein krimineller Witz, sonst nichts.

Henrik M.Broder tat wacker genau das notwendig Richtige mit seinem AFD-Besuch samt Rede. Frau Knoblochs fatales Statement trat dadurch ziemlich schnell in den Hintergrund,weil die Medienmeute sich stattdessen auf das Broderfoto fixierte. Wenn sich weitere Menschen für Redlichkeit einsetzen,umso besser.

Sollte die deutsche Politelite wirklich auf die Stimme der Vernunft hören?

Gauland betreibt eine Ehrenrettung der Wehrmacht im 2.Weltkrieg, obwohl auch er wissen müsste, dass die Wehrmacht intensiv, massiv und aktiv an der Ermordung europäischer Juden beteiligt war. Natürlich verschweigt er das. Doch diese Umwegkommunikation beinhaltet eine klare antisemitische Tendenz. Und sein von ihm geschätzter Parteifreund Höcke verlangt ein Ende der Erinnerung und eine 180 Gradwende in der Geschichtsschreibung. Natürlich verschweigt auch Höcke, dass er ein Ende der Erinnerung an den Holocaust meint. Vielmehr wird deutlich, welche Vorstellungen in dieser Partei wirklich vorherrschen. Ein offenes Aussprechen der antisemitischen Positionen wäre ein Tabubruch. Allerdings braucht die AfD nicht befürchten, dass sie dadurch Wähler verlöre. Denn nach einer Allensbach-Erhebung vertreten 55% der AfD-Anhänger antisemitische Positionen. Sie scheinen sich also gut aufgehoben zu fühlen. Wiederherstellung (!) des deutschen Volkscharakters und Kritik an der parlamentarischen Demokratie sowie an den Parteien werden betrieben mit Vokabular der Nazis („System“). Die AfD benutzt ihre angebliche Verteidigung Israels, um ihre Feindschaft gegen den Islam und ihren Rassismus zu untermauern. Somit werden Israel und die Juden zu bloßen Instrumenten marginalisiert. Mandatsträger der AfD marschieren gemeinsam mit Neonazis gegen Ausländer. „Wenn einmal die Wendezeit gekommen ist, dann machen wir Deutschen keine halben Sachen.“ (Höcke). Dabei ist es für ihn auch selbstverständlich, dass es „bedauerliche“ Opfer geben werde. Für Höcke ist die individuelle Freiheit kein Grundwert der Demokratie, sondern eine Bedrohung der „sozialen Gesellschaft“ (Originalton Höcke). Samuel Salzborn, Gastprofessor für Antisemitismusforschung an der TU Berlin, sagte dem ARD-faktenfinder, man müsse "im Blick haben, dass es unterschiedliche Formen gibt, in denen sich Antisemitismus äußert: die antisemitische Schuldabwehr und die Täter-Opfer-Umkehr sind zentrale Formen". Und besonders davon finde "sich auf allen Ebenen der AfD eine erhebliche Verbreitung, von der lokalen Ebene bis zum hochrangigen Funktionär". Salzborns Fazit: Die prominenten Fälle Gedeon und Höcke seien "nur die Spitze vieler Eisberge". Der Antisemitismus-Experte Gideon Botsch sagte im Deutschlandfunk, die AfD zeige "ein einseitig instrumentelles Verhältnis zum Antisemitismus". Dieser werde immer nur dann wichtig, "wenn er sich mobilisieren lässt gegen andere Minderheiten, insbesondere gegen muslimische Communities in Deutschland und gegen Flüchtlinge". Andere Facetten des Antisemitismus thematisiere die AfD nicht. Anfang 2017 forderte Gedeon in einem Papier ("Wird die AfD eine zionistische Partei?") eine klare Distanzierung vom "israelischen Zionismus". Im Dezember 2017 sprach er sich zusammen mit anderen Mitgliedern seiner Partei bei deren Bundesparteitag dafür aus, dass man sich gegen Israel auch eine Unterstützung der Kampagne "Boycott, Divestment and Sanctions" vorbehalten müsse. Wolfgang Gedeon aus Baden-Württemberg hatte in seinem Buch "Der grüne Kommunismus und die Diktatur der Minderheiten" die Erinnerung an den Holocaust "Zivilreligion des Westens" und Holocaustleugner als Dissidenten genannt. Das Judentum bezeichnete er als "inneren" und den Islam als "äußeren" Feind des "christlichen Abendlandes". Das Thema Holocaust und Zweiter Weltkrieg beschäftigt immer wieder AfD-Politiker. Björn Höcke sprach von einem "Denkmal der Schande" in Berlin und forderte eine "erinnerungspolitische Wende um 180 Grad". Alexander Gauland hatte gefordert, man müsse den Deutschen "diese zwölf Jahre" zwischen 1933 und 1945 "nicht mehr vorhalten". Die Deutschen hätten zudem "das Recht, stolz zu sein auf Leistungen deutscher Soldaten in zwei Weltkriegen". Der ehemalige AfD-Funktionär Franz Eibl berichtete gegenüber der "Huffington Post", mehrfach habe er in seiner Zeit bei der Partei in Gesprächen antisemitische Äußerungen gehört: Es seien Verschwörungstheorien über die Rothschilds oder den jüdisch-stämmigen Soros vertreten worden. Als Historiker habe es ihn "schockiert", als AfD-Mitglieder gegenüber ihm die deutsche Kriegsschuld verleugnet hätten.

@2 Mirjam Etwas heftig formuliert ;-), aber inhaltlich sicher treffend. Die Situation in Deutschland hat sich massiv verändert und die Führungsetagen machen einfach weiter wie bisher. Das kann nicht gutgehen.

@5 sollte Gauland tatsächlich derart rechte Gesinnung vertreten, was ich bezweifle, er war ja früher bei der CDU. Möglicherweise( ganz sicher) sitzen da noch weitere Abgeordnete die mit dem Nazivirus infiziert sind?! Wenn ich ehrlich sein soll, gesetz der Fall, mein Großvater oder Vater wäre Nazi gewesen, würde ich es auch strikt ablehnen eine Erbschuld zu übernehmen. Soros ist für mich eine äußerst zweifelhafte Figur, seinen Aussagen sind unglaubwürdig, wie seine ganze Person!

@2.. ich vermute Frau Knobloch, ist Mitglied bei der CSU und nachdem sie einmal im Rampenlicht stand, wollte sie sich mit ihrer Rede bei der CSU, CDU profilieren. Die alte Frau sollte sich lieber um Ihre Urenkel kümmern! @6 Ralf, das sehe ich genau so!

@5gunther Sie lenken fortwährend mit den selben Zitaten einiger ganz weniger AFDler von denen ab, die propagandistisch wie auch finanziell die Feinde Israels (der Iran, die Palästinenser) aktiv und seit Jahren unterstützen. Und die finden Sie nicht bei der AFD, sondern bei den etablierten Parteien. An dem Tag, wo die Etablierten sämtliche Unterstützung für die Feinde Israels einstellen, nehme ich ihre Kritik an uns ernst. Vorher nicht. Außerdem: Es war die AFD, die gefordert hat, Jerusalem als Israels Hauptstadt anzuerkennen. Es ist die AFD, die klar zu verstehen gibt, dass wir uns als Deutsche nicht in Israels innere Angelegenheiten einzumischen haben. Und es ist die AFD, die seit Jahren kritisiert, dass die Etablierten, in enger Zusammenarbeit mit dem berüchtigten Herrn Soros, dieses Europa mit Unmengen von islamischen Antisemiten fluten, die die Existenz der hier lebenden Juden mittlerweile massiv bedrohen. All das wird von ihnen ausgeblendet. Warum wohl? Zur Wehrmacht: Mein Vater war zu Zeiten des 2. Weltkrieges in Norwegen stationiert und ist in britische Gefangenschaft geraten, mein Opa ist in Russland während des Kampfes gegen die Sozis und Kommies (also genau die, die derzeit alle Nationalstaaten wegrasieren wollen, damit natürlich auch Israels Existenz in Frage stellen und zudem mit den Palästinensern per Du sind) in russische Gefangenschaft geraten. Beide hatten mit dem Holocaust nichts, aber auch gar nichts zu tun. Und sie waren keine Ausnahme. Nochmals zu Soros: Dass der Mann Jude ist, ist vollkommen unerheblich. Dass der Mann "powermad" ist, einer dysfunktionalen Weltvorstellung anhängt und mit Hilfe der Sozialisten andauernd funtkionierende Demokratien in der ganzen Welt destabilisiert und so ins Chaos stürzt, ist das Problem. Durch seine Aktivitäten fällt mittlerweile selbst ganz Europa ins Chaos. Die Kritik an Soros ist mehr als berechtigt. Und je früher der Mann gestoppt wird, desto besser für den Weltfrieden.

@8 Alex Das Problem heißt Machterhalt. Da kleben Leute an ihren Stühlen, die 1.: nicht begreifen, dass sie mit Rezepten von gestern heute nicht mehr weiterkommen und 2.: damit auch noch ihren Lebensunterhalt verdienen. Es braucht Dringend einen Generations- und Politikwechsel, um den Herausforderungen der heutigen Zeit gerecht zu werden. Die Welt hat sich weiter gedreht. Manchen Leuten ist das vollkommen entgangen. Und so mancher von ihnen hat sich sein Leben lang aus der Verantwortung gestohlen und diese auf andere abgeschoben. Weshalb wir gerade dabei sind, die selben Fehler zu wiederholen. Auch wenn es weh tut und so mancher noch so laut dagegen anschreit, wir müssen den Kurs ändern. Wer in der jetzigen Situation noch bestreitet, dass die bisherige Politik in Europa vollkommen versagt hat, der ist unbelehrbar und dem sollte das auch unmissverständlich klar gemacht werden.


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