Kein deutsches Geld für sogenannte `Märtyrer´

Kein deutsches Geld für sogenannte `Märtyrer´


In der Nacht des 7. Februar 2019 wurde die 19-jährige Jüdin Ori Ansbacher bestialisch geschunden und ermordet. Ihre unbekleidete Leiche wurde in einem Waldstück bei Jerusalem gefunden.

Von Gerd Buurmann

Laut Angaben des Inlandsgeheimdienstes Schin Bet handelt es sich bei dem Verbrechen um einen nationalistisch motivierten Anschlag. Ein 29‐jähriger Mann aus Hebron wurde festgenommen und soll die Tat gestanden haben. Der vermeintliche Täter saß bereits zweimal wegen Waffenbesitz für mehrere Monate im Gefängnis. Außerdem habe er mehrfach betont, dass er „ein Märtyrer“ werden wolle.

Es „lohnt“ sich, ein Märtyrer zu werden. Allein im Jahr 2018 zahlte die Palästinensische Autonomiebehörde über 290 Millionen Euro an Terroristen und deren Familien und Angehörige aus. Dafür wurden extra sogenannte “Märtyrer-Fonds” eingerichtet.

Diese 290 Millionen Euro fehlen selbstverständlich an anderer Stelle. Der deutsche Bundesaußenminister, Heiko Maas, kündigte daher im August 2018 in einem Schreiben an seine Kolleginnen und Kollegen der Europäischen Union die „Bereitstellung weiterer Mittel in substanzieller Höhe“ an und fügte hinzu, da dies nicht ausreiche, um das aktuelle Defizit auf palästinensischer Seite auszugleichen, auch die Europäische Union weitere Anstrengungen unternehmen solle.

Diese Aufforderung des deutschen Bundesaußenministers ist schlicht ein Skandal. Eigentlich müsste die deutsche Politik dafür Sorge tragen, dass kein deutsches Geld dafür verwendet wird, Terroristen, die Juden ermorden oder deren Familien und Angehörige zu finanzieren. Bei seinem Amtsantritt als Bundesaußenminister erklärte Heiko Maas im März 2018:

„Ich bin nicht – bei allem Respekt – wegen Willy Brandt in die Politik gegangen. Ich bin auch nicht wegen der Friedensbewegung oder der ökologischen Frage in die Politik gegangen. Ich bin wegen Auschwitz in die Politik gegangen. Und deshalb ist auch dieser Teil unserer Arbeit mir ganz besonders wichtig.

Kein halbes Jahr später forderte er die Aufstockung von Geldern zum Stopfen von finanziellen Löchern, die entstanden sind, weil Judenmörder und deren Angehörige für ihre Taten bezahlt werden.

Das Geld für Hilfsgüter fehlt, weil es in Judenmord investiert wird. Wenn diese finanziellen Löcher nun von deutschem Geld gestopft werden, dann subventioniert Deutschland den organisierten Mord an Juden.

Wenn Heiko Maas es mit seinen Worten ernst meint, muss er dafür Sorge tragen, dass die finanzielle Unterstützung an palästinensische Organisationen um genau die Summe reduziert wird, die in die sogenannten „Märtyer-Fonds“ fließt. Solange das nicht passiert, fließen deutsche Gelder über Umwegen aber deutlich in den organisierten Judenmord.

Die Mutter der 19-jährigen Ori Ansbacher, die im Februar 2019 ermordet wurde, sagte nach dem Mord:

„Ori war voller Zuversicht. Sie hatte Vertrauen in die Welt, bis eine bösartige Macht kam und sie von uns nahm. Sie war eine reine Seele, innerlich und äußerlich schön.“

Die bösartige Macht, die in dem Wald in der Nähe von Jerusalem wütete, wurde durch Umwege auch von Geldern aus Deutschland finanziert. Und der deutsche Außenminister sagt, er sei wegen Auschwitz in die Politik gegangen.

 

Tapfer im Nirgendwo


Autor: Gerd Buurmann
Bild Quelle:


Dienstag, 12 Februar 2019









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