Demonstrationen für Enteignung von Wohnungsbaugesellschaften: Wenn das Es übernimmt

Demonstrationen für Enteignung von Wohnungsbaugesellschaften:

Wenn das Es übernimmt


In mehreren deutschen Städten demonstrierten am Wochenende viele Menschen für bezahlbare Mieten. In Berlin, wo nach Medienangaben 35.000 Menschen an den Kundgebungen teilnahmen, begann zugleich eine Unterschriftensammlung für ein Volksbegehren mit dem Ziel, den Wohnungsbestand von Großvermietern zu vergesellschaften, die für hohe Mieten verantwortlich gemacht werden.

Zu den Gegnern eines solchen Volksbegehrens auf politischer Ebene zählt Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller, der für seine Abneigung einen ganz besonderen Grund benennt: »Ist die Initiative erfolgreich, werden jüdische Eigentümer in Deutschland möglicherweise zum zweiten Mal enteignet«. Es lohnt, über diese Worte nachzudenken, was der Sozialdemokrat wohl versäumte.

Wieso kommen Michael Müller nach dem Gedanken an in Berlin aktive Großvermieter und deren – nicht grundlos, wie Statistiken belegen – umstrittene Mietpreispolitik sogleich Juden in den Sinn? Will er suggerieren, Berlin sei von Juden aufgekauft und werde nun von ihnen ausgepreßt, wogegen man aber – leider, leider – nichts machen könne wegen der Nationalsozialisten und ihrer Verbrechen?

Oder sieht der Politiker, der sein Amt der Unterstützung einer Partei verdankt, die dem Volksbegehren positiv gegenübersteht, in den Demonstranten – unter ihnen auch jüdische Bürger der Stadt – die Vorboten eines Vierten Reichs? Sind Großvermieter die Juden von heute müssen vor den Arisierern von morgen geschützt werden? Wahrlich, Antisemitismus manifestiert sich auf vielfältige Weise.

 

Foto: Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller


Autor: tw
Bild Quelle: Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)]


Sonntag, 07 April 2019






Ich glaub die wahren Ursachen dieses Mietdilemmas haben die wenigsten Deonstranten geschnallt. Über Müller lasse ich mich hier lieber nicht aus. Der Mann ist eh überfüssig. Ach ja, jetzt hat er noch ein Problemchen an der Backe: "Die Verbreitung von Ratten wird in Berlin zunehmend zum Problem."....https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/tiere/id_85541618/schaedlinge-in-berlin-rattenbekaempfung-nimmt-jaehrlich-zu-.html

@1steve..nennst Du die jetzt Ratten?

In Schweden ist der Markt für Mietwohnungen überwiegend in den Händen kommunaler Wohnbaugenossenschaften mit einer Deckelung des Mietpreises. Gleichzeitig wächst die Bevölkerung jährlich um über 1% durch Einwanderung. Die Folge sind Wartezeiten von bis zu 15 Jahren auf eine bezahlbare Wohnung, es sei denn man zählt zu den anerkannten Flüchtlingen, die nach einigen Monaten zur besseren Integration ihre Wohnung erhalten (oder man heißt Margot Wallström und ist Außenministerin, weil sie dringend beruflich bedingt eine Wohnung in Stockholm benötigte). "Normalsterbliche" bleibt oft nur der Ausweg eine Wohnung zu weit überhöhten Preisen aus zweiter Hand zu mieten, was oft nur zeitlich begrenzt bei möblierten Mietobjekten möglich ist. Ein effektiver Kündigungsschutz existiert in diesen Fällen nicht. Eine Untervermietung aus dritter Hand ist verboten und es sollen nach einer Gesetzesinitiative der Sozialdemokraten ausgerechnet diejenigen als Mieter hart bestraft werden, welche in ihrer Ausweglosigkeit ein solches illegales Mietverhältnis eingegangen sind. Durch eine sozialistische Mangelwirtschaft entsteht ein ungeregelter Schwarzmarkt, der zudem die Schaffung neuen Wohnraums verhindert, denn niemand baut Wohnungen, wenn Enteignungen drohen. Wer davon eigentlich profitiert, sind die Eigentümer von Immobilien durch steigende Immobilienpreise. Eine Nullzinspolitik in Verbindung mit einem Bevölkerungsanstieg treibt die Preise zusätzlich in die Höhe und enteignet über den Umweg der Inflation die Kleinsparer. Zudem sind die Immobilienpreise in Schweden in den Großstädten inzwischen so hoch, dass ein Durchschnittsverdiener keine Chance haben wird seine Immobilie abstottern zu können. Die Folge ist Altersarmut. So funktioniert Sozialismus in Schweden.

alles gut und schön! aber wenn wir hier mit Enteignungen anfangen, wird dies der Anbfang vom Ende sein! @3Göran Problematik sehr gut zusammengefaßt!




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