Gemeinnütziger Verein zur Verbreitung überholter Ideen

Gemeinnütziger Verein zur Verbreitung überholter Ideen


ASUNYA ist eine deutsche Gesellschaft, die sich als gemeinnütziger, Steuer begünstigter Verein für den Erhalt des Osmanischen Kulturerbe einsetzt, nach ihren eignen Worten: mit dem Osmanischen Kulturerbe auseinandersetzt. Mit dieser Arbeit soll der internationale Kulturaustausch gefördert und ein harmonisches Zusammenleben erreicht werden. In­schal­lah.

Von Dr. Nathan Warszawski

Aus: ASUNYA stellt sich vor

Eine Wiege der Zivilisation: Das Osmanische Reich

Die osmanische Zivilisation hinterließ tiefe kulturelle und soziale Spuren, deren Einflüsse auch in Europa zu sehen sind. In über 30 Provinzen und in Teilen von drei Kontinenten etablierte das Osmanische Reich ein harmonisches und friedliches Miteinander und schloss die unzähligen Kulturkreise und Verschiedenheiten mehrerer Ethnien und Religionen somit in sich zusammen. Allen Menschen wurde ein Lebensraum ermöglicht, in denen Sie jeweils ihre eigenen Traditionen friedlich ausüben konnten. Religionsfreiheit, Toleranz und Vielfalt prägten das Zusammenleben. Ohne wissenschaftlich fundierte Kenntnisse über die osmanische Geschichte ist es schwierig, nahezu unmöglich, die historischen Ereignisse zu verstehen. In den Ländern der ehemaligen osmanischen Verbreitungsgebiete herrschen in der Gegenwart bittere Verhältnisse. Bürgerkriege, fundamentalistisch motivierte kriegerische Auseinandersetzungen, mangelnde Bildung, schlechte Wirtschaftsstruktur und Arbeitsmarktlage, Armut und Not prägen die Nachfolgestaaten. Die kulturellen Lebensräume der Menschen sind und werden zerstört.“

Kurz: Es handelt sich um einen türkischen Verein, der wie sein Führer Erdogan der Große den (reaktionären) imperialen Träumen von vor dem verlorenen I. Weltkrieg nachhängt. Wir in Deutschland können es verstehen: Auch wir bemitleiden unsere ewig Gestrigen, die die verlorenen Ostgebiete unter deutscher Aufsicht wieder erblühen lassen wollen. Doch im Gegensatz zur heutigen Türkei ist im heutigen Deutschland eine Erweiterung der Grenzen auf Vorkriegszeiten weder mehrheitsfähig, noch politisch gewollt.

Mit zeitlichem Abstand wird die Vergangenheit ruhmreicher. Das harmonische und friedliche Miteinander schließt die Vertreibung und den Genozid an den Armeniern und die Vertreibung und Ermordung von Griechen und diversen Christen mit ein. Nicht allen friedlichen Menschen wurde ein Lebensraum ermöglicht, in denen sie jeweils ihre eigenen Traditionen ausüben konnten. Diejenigen, die in osmanischen Augen nicht friedlich genug gewesen sind, werden entsorgt. Hitler hat den Osmanismus lediglich kopiert und erweitert.

Ohne wissenschaftlich fundierte Kenntnisse über die osmanische Geschichte ist es schwierig, ja nahezu unmöglich, die historischen Ereignisse zu verstehen. Korrekt! Damit man die historischen Ereignisse nicht richtig versteht, werden sie von ASUNYA geschönt, übergangen und verschwiegen. Mit diesem Unwissen kann man die heutige Situation im ehemaligen osmanischen Reich nicht verstehen, selbst wenn man sie verstehen will: Bürgerkriege, Fundamentalismus, Kriege, mangelnde Bildung, schlechte Wirtschaftsstruktur, Armut und Not. Die kulturellen Lebensräume der Menschen sind und werden zerstört. Auf der schönen Internetseite von ASUNYA findet sich nicht der kleinste Hinweis auf die grausamen Verbrechen der Osmanen. Zumindest stimmt die Behauptung, dass das Osmanische Reich eine Wiege der Zivilisation ist. Denn die Barbarei gehört auch zur Zivilisation.

Zu Ramadan, der 2019 von Anfang Mai bis Anfang Juni gefeiert wird, entfaltet ASUNYA besondere Aktivitäten. Denn der Monat Ramadan ist nicht nur der Monat des Korans, sondern auch der Monat der Barmherzigkeit, weil die Gläubigen im Ramadan viel mehr spenden als in den übrigen Monaten und somit mehr Belohnung erhalten als im Rest des Jahres. ASUNYA will im Ramadan den bedürftigen Menschen in Jerusalem helfen. Die heruntergewirtschaftete und armselige Provinzstadt Jerusalem hat schließlich zum Osmanischen Reich gehört.

Anlässlich des Jerusalem-Besuches des deutschen Kaisers Wilhelm II. beabsichtigen die verantwortlichen einen Teil der Stadtmauer Jerusalems abzureißen, um dem hohen Besucher das Zu-Fuß-Gehen im Schmutz der Altstadt zu ersparen. Der Kaiser ist dagegen: „Das soll inhibiert werden; ich hoffe nicht, dass eine solche Barbarei wirklich gemacht wird.“ Nur ein Mauerstück am Jaffator wird für den kaiserlichen Einmarsch durchbrochen. Durch dieses Schwachstelle gelingt es der israelischen Armee 1967 die Altstadt von Jerusalem von den Haschemitischen Eroberern zu befreien. Alleine deshalb ist der Kaiser Wilhelm II. bis zum heutigen Tag bei den gebildeten Juden beliebt.

Soweit so gut. Außer, dass im Ramadan nicht den bedürftigen Menschen, sondern den bedürftigen Muslimen geholfen wird. Den bedürftige Christen und Juden, die in Jerusalem hausen, welches bis 1917 ein vernachlässigter Ort im Osmanischen Reich (Osmanisches Kulturerbe!) gewesen ist, wird nicht geholfen. Es gibt zwei potentielle Gründe: 1) Christen und Juden begehen nicht den Ramadan. 2) Christen und Juden sind keine Menschen. Laut Koran sind zumindest Letztere Affen und Schweine.

Um ASUNYA richtig zu verstehen, soll ein gemeinnütziger und steuerbegünstigter Verein gegründet werden, der protestantische Kaliningrader (Königsberg/Ostpreußen) unterstützt. Die Landsmannschaft Ostpreußen ist hierfür nur bedingt geeignet, weil sie nicht ausreichend reaktionär ist.

Ich hoffe, dass die Vereinsgründer dadurch nicht automatisch zu Nazis abgestempelt werden, denn schließlich arbeiten sie in derselben Liga wie gläubige und gemeinnützige ASUNYA-Türken. Von ASUNYA stammt auch der Titel für die ostpreußische Gründungskonferenz:

Unsere Geschichte verstehen!


Autor: Dr. Nathan Warszawsk
Bild Quelle:


Samstag, 13 April 2019






"Osmanischen Kulturerbe" Hää? Die neue Definition für Beutekunst und Kunstraub?

@1steve.."Kulturerbe" gehören da nicht auch Aliba und die vierzig Räuber dazu?

Kulturerbe? Fragt mal die Nachfahren, der über Jahrhunderte unter dem osmanischen Joch lebenden Völker des Balkans und anderswo, nach der wertvollen osmanischen Kultur der sogenannten "Kinderernte". Die Osmanen entführten Jungen und machten sie mit Gehirnwäsche zu Janitscharen, die ihre eigenen Völker abschlachteten. Mädchen wurden auf dem Sklavenmarkt als Sexsklaven in Harems und osmanische Puffs verkauft. Quizfrage: was hat sich seitdem in den vom Islam beherrschten Staaten (IS, Al-Khaida, ....) geändert, außer daß diese jetzt weit hinter Wien stehen und von uns entwickelte modernste Waffen, gegen uns einsetzen?




Die Bank für Sozialwirtschaft beendet die Geschäftsbeziehung mit Israelhassern

Die Bank für Sozialwirtschaft beendet die Geschäftsbeziehung mit Israelhassern

Dies darf in einem Statement der Bank vom 20.06.2019 nachgelesen werden.

[weiterlesen >>]

Staatlich geförderte Umverteilungen

Staatlich geförderte Umverteilungen

Der aktuelle Bestseller vom Thilo Sarrazin trägt bekanntlich den unerhörten Titel ´Feindliche Übernahme´. Klingt auf Anhieb markig.

[weiterlesen >>]

Eine kurze Geschichte der zum Selbstmord bereiten Europäer

Eine kurze Geschichte der zum Selbstmord bereiten Europäer

Die Vertragspartner des Iran sind die USA, Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Russland und China. Das Vertragsziel ist, den Iran daran zu hindern, Atomwaffen und die dazu notwendigen Raketen zu entwickeln oder zu besorgen, um einen Atomkrieg gegen die Vertragspartner führen zu können.

[weiterlesen >>]

Vulgärmarxismus für Einfältige

Vulgärmarxismus für Einfältige

Wer sich diesem Buch nähert, darf nicht viel erwarten. Schon gar nicht eine Einführung in den Marxismus. Um dieses Buch richtig einzuordnen, sollte der Leser ausgezeichnete Kenntnisse zumindest über `Das Kapital´ von Marx mitbringen. Band I genügt.

[weiterlesen >>]

Der Verzicht auf Demokratie

Der Verzicht auf Demokratie

Nach der blutigen Niederschlagung des friedlichen Protestes vor 30 Jahren mit militärischen Mitteln auf dem Tian’anmen-Platz in Peking verspricht die kommunistische Führung der Volksrepublik China ihren Bürgern einen zunehmenden Wohlstand, wenn die Untertanen auf demokratische Rechte verzichten. Bis heute scheint der Pakt zu halten.

[weiterlesen >>]

Nach der Europawahl:

Am Scheideweg

Am Scheideweg

Gut eine Woche nach Abschluss der Europawahlen ist nun allerorten wieder die übliche Ernüchterung, soll heißen: der tagespolitische Dünnpfiff eingekehrt.

[weiterlesen >>]