Chebli, der Mond und Israel

Chebli, der Mond und Israel


Die israelische Raumsonde Bereshit (Im Anfang) scheiterte beim Landeversuch auf dem Mond und zerschellte. Damit wurde für die kleine Nation die Hoffnung zerschlagen, als vierte Nation der Welt nach den USA, Russland und China auf dem Erdtrabanten zu landen.

Von Gerd Buurmann

Die Bevollmächtigte des Landes Berlin beim Bund und Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales, Sawsan Chebli, kommentierte den Absturz wie folgt:

„To the moon and beyond? Nein. Weder Frieden noch Mond.“

Bei einem solchen Tweet frage ich mich, was Sawsan Chebli wohl geschrieben hätte, wenn Bereshit erfolgreich gelandet wäre. Vermutlich hätte sie irgendwas von einer illegalen jüdischen Besatzung auf dem Mond gefaselt und Deutschland aufgefordert, sich dafür stark zu machen, diesen Akt der Aggression bei den Vereinten Nationen verurteilen zu lassen.

Ein paar Tage vorher schrieb Sawsan Chebli folgende Zeilen auf Twitter:

„Nehme es am Samstag mit nach Israel. Da herrscht dann hoffentlich eine andere Welt.“

Eine andere Welt! Darunter macht es Sawsan Chebli nicht. Eine andere Regierung reicht ihr im Falle von Israel nicht. Es muss gleich eine ganz andere Welt sein.

Wer so über ein kleines Land schreibt, gibt sich nicht viel Mühe, die eigene Verachtung zu verbergen. Warum die SPD dieses Verhalten ignorierend durchgehen lässt, bleibt ein Geheimnis dieser Partei.

Die SPD schwieg auch, als Sawsan Chebli auf den österreichischen Kanzler reagierte, nachdem jener den amtierenden Premierminister Israels zu einer erfolgreichen, demokratischen Wahl gratuliert hatte. Sie nutzte ihre Zeilen, um Israel zu kritisieren.

 

Zwischen all diesen Tweets liegen nur wenige Tage. Kein anderes Land wird von Sawsan Chebli derart in den Fokus und in die Kritik genommen. Dies stößt so übel auf wie die Grammatik in diesem Fall:

 

Tapfer im Nirgendwo


Autor: Gerd Buurmann
Bild Quelle: Pelz [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)]


Montag, 15 April 2019









Eine schmerzhafte Frage an Sawsan Chebli

Eine schmerzhafte Frage an Sawsan Chebli

Die weltberühmte Bevollmächtigte des Berliner Senats und frühere Sprecherin des damaligen Außenministers und heutigen Bundespräsidenten Steinmeier, hat sich mal wieder virtuell geäußert ...

[weiterlesen >>]

Höchst provokative Juden

Höchst provokative Juden

`Juden sind hier unerwünscht!´ Einst hingen diese Schilder in Deutschland. Stellen wir uns vor, ein Jude hätte diese Schilder ignoriert und einen Platz betreten, den er nicht hätte betreten dürfen, würden Sie das Schild oder den Juden als höchst-provokativ bezeichnen?

[weiterlesen >>]

Nein, nicht alle Religionen sind im Wesen gleich

Nein, nicht alle Religionen sind im Wesen gleich

Manche behaupten, das Christentum lehre Krieg. Andere behaupten, Islam bedeute Frieden. Dann gibt es Leute, die behaupten, an allem seien die Juden Schuld. Es gibt viele Behauptungen. Zu den faulsten und dümmsten Aussagen gehört jedoch der Spruch, alle Religionen seien im Wesen gleich.

[weiterlesen >>]

Antisemitische Gewalt in Deutschland:

Ein fatales Bild

Ein fatales Bild

Einem Juden, der zusammengeschlagen wird, weil er eine Kippa trägt, ist es egal, aus welchem fanatischen Hass ihm Gewalt angetan wird. Für Juden ist es wichtig, sich sicher zu fühlen, Unterstützung zu erfahren und wehrhaft zu sein. Dafür aber ist es wichtig, dass Juden wissen, wovor sie sich schützen müssen. Wer die Gefahr verschweigt, macht sich mitschuldig.

[weiterlesen >>]

Sind Muslime die neuen Juden?

Sind Muslime die neuen Juden?

`Was haben meine Vorfahren während des Holocausts gemacht? Was hätte ich gemacht?´

[weiterlesen >>]

`Kein Bezug zum Nachrichtenkern´

`Kein Bezug zum Nachrichtenkern´

Die Tagesschau hat auf meinen Brief geantwortet, in dem ich die Frage gestellt habe, ob die Tagesschau in einem Bericht über die Hamas nicht wenigstens kurz erwähnen sollte, dass die Hamas zur Vernichtung aller Juden aufruft. Hier die Antwort der Tagesschau:

[weiterlesen >>]