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Deutschlands Heuchelei gegenüber Israel

Deutschlands Heuchelei gegenüber Israel


Israelis sollten darüber nachdenken, ob das heutige Deutschland Freund oder Feind ist.

Von Joseph Puder, FrontPageMag

Am 2. Mai 2019 begeht Israel den Holocaust-Gedenktag. Es wäre eine passende Zeit die Beziehungen des jüdischen Staates zur Bundesrepublik Deutschland zu untersuchen – dem ehemaligen Nazi-Deutschland, einer Nation, die das größte Verbrechen der Geschichte an Europas Juden verübter, bekannt als der Holocaust. Natürlich wünschen sich viele Deutsche, dass die Erinnerung an den Holocaust und seine deutschen Täter verschwindet und vergessen wird. Junge Deutsche wollen die Last der Schuld für das abscheulichste Verbrechen der modernen Geschichte nicht tragen.

Ungeachtet der von Deutschland an Holocaust-Überlebende gezahlte, geldwerte Entschädigung für gestohlenes Eigentum europäischer Juden lautet die Realität heute, dass Berlin nicht mehr als Lippenbekenntnisse zur „Solidarität mit Israel“ und seinem Anspruch „Israels Sicherheit ist deutsche Staatsräson“ geleistet hat. Deutschland ist ein wichtiger Mitwirkender an antiisraelischen Resolutionen der UNO-Vollversammlung und andere UNO-Gremien. Deutschland hat darüber hinaus die völkermörderische Islamische Republik Iran bei der Umgehung von US-Sanktionen unterstützt. Deutschlands Nichtregierungs-Organisationen (NGOs), unterstützt von deutschen Regierungsgeldlern, finanzieren zahlreiche antiisraelische Gruppen in der palästinensischen Autonomie und in Israel selbst.

Nach Angaben des Gatestone Institute hat Kanzlerin Merkel andere EU-Staaten unter Druck gesetzt ihre Botschaften nicht von Tel Aviv in Israels Hauptstadt zu verlegen – Jerusalem. Merkel lehnte nicht nur den Schritt der Administration Trump zur Verlegung der Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem ab, sie hat die Anweisung von $100 Millionen ins $300 Millionen-Budget der PA autorisiert, um palästinensische Terroristen für die Ermordung von Juden zu bezahlen.

Das Jerusalem Center for Public Affairs formulierte es so: “Die PA-Gesetzgebung und Reservierung von Gehältern und Beihilfen zur Belohnung inhaftierter und entlassener Terroristen sowie die Familien von „Märtyrern“ belaufen sich auf jährlich $300 Millionen. Diese finanzielle Belohnung demonstriert eindeutig die institutionelle Bindung an die Finanzierung von Terror gegen Israel.“

Die Jerusalem Poste berichtete (am 6. September 2016): „Deutschlands Außenministerium sagte dem Leiter der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe, die PA verwende wahrscheinlich Gelder (einschließlich deutscher Gelder) um Terroristen und ihre Familienmitglieder zu bezahlen… Es wird davon ausgegangen, dass die Stellungnahme der deutschen Regierung das erste Eingeständnis der Bundesrepublik ist, dass die PA Terroristen und ihre Familien unterstützt.“

Frank Müller-Rosentritt, Mitglied des Bundestagskomitees für Außenbeziehungen, der die Opposition der Freien Demokraten (FDP) vertritt, erklärte: „Wir dürfen Israel in der UNO nicht länger im Stich lassen. Es ist Wahnsinn, dass wir ständig auf der Seite von Ländern wie dem Iran, Saudi-Arabien oder dem Jemen gegen Israel sind.“

Nicht nur bei UNO-Resolutionen stellt sich Deutschland auf die Seite der Feinde Israels. Berlin finanziert antiisraelische Nichtregierungs-Organisationen (NGOs). Das Magazin +972 der Heinrich-Böll-Stiftung, ein den Grünen nahe stehender Think-Tank, beschuldigt Israel regelmäßig der „Apartheid“. Nach Angaben von NGO-Monitor gehören deutsche Regierungsgelder zu den am wenigsten transparenten in Europa. Das deutsche Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziert über seinen Zivildienst immer noch Al-Haq, eine palästinensische NGO, die einer der Führer der antiisraelischen BDS-Bewegung (Boykott, De-Investition, Sanktionen) ist. Sie betreibt Legal Warfare gegen Israel. Israels Oberster Gerichtshof identifizierte Al-Haqs Generaldirektor Schawan Jabarin als ranghohen Aktivisten der Terrorgruppe Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP). Die PFLP wurde von der Europäischen Union (EU) als Terrororganisation klassifiziert.

Deutschland hat seine Gelder für die United Nations Relief and Works Agency (UNRWA) erhöht, die als Brutkasten für palästinensischen Terrorismus dient. Darüber hinaus untergräbt Deutschland die Administration Trump, die aktuell ihre Unterstützung für UNRWA kappte, weil diese zu Gewalt gegen Israel aufstachelt und Terroristen und ihre Waffen beherbergt. UNRWA nährt die Idee des palästinensischen “Rückkehrrechts”, das mit der Idee der Zweistaatenlösung nicht zusammenpasst, die Deutschland angeblich unterstützt.

Dier deutsche Polizei gab letzten August einen Bericht aus, in dem behauptet wru de, die meisten antisemitischen Anschläge in Deutschland würden von Neonazis verübt. Dieser Bericht wurde zweifellos von der deutschen Bundesregierung gesteuert, die versucht die zunehmenden Jihad-Terroranschläge zu verstecken, die von vielen der eine Million Immigranten aus dem Nahen Osten und Afrika begangen werden, die Angela Merkel nach Deutschland einlud. Dieser Bericht wurde von Leitern der deutschen jüdischen Gemeinschaft bestritten, die der Polizei vorwirft die gewaltige Zahl antisemitischer Anschläge durch Muslime zu ignorieren.

Ein weiterer Fall, der Deutschlands Heuchelei spiegelt, betrifft den Iran. Deutschland unterstützt das iranische Regime in Zuwiderhandlung mit den US-Bemühungen die mörderische Theokratie und unterdrückerische Regime zu isolieren. Für ein Regime, das geschworen hat den jüdischen Staat zu vernichten, unterstützt Merkel den von der EU geschaffenen „Sondermittel“-Mechanismus zur Aufrechterhaltung seiner finanziellen Transaktionen mit dem iranischen Regime, während bewusst die von den USA verhängten Sanktionen gegen den Iran untergraben werden. Letzten September stellte Israels Premierminister Netanyahu vor der UNO heraus, dass „Europa und andere den Iran beschwichtigen, indem sie helfen die (US-) Sanktionen zu umgehen. Er hatte Deutschland im Sinn.“

Merkel hat gelobte immer wieder, dass „Israels Sicherheit nicht verhandelbar“ sei. Und doch unterstützt ihre Regierung ein Regime, das nicht nur weltweiten Terror betreibt, auch in Europa und Deutschland, sondern auch gegenüber dem eigenen Volk brutal ist. Mit dem sogenannten „Atomdeal von 2015 oder Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA)“ setzt der Iran die Entwicklung seines militärischen Atomprogramms wie auch seiner ballistischen Langstreckenraketen fort, die Europa und natürlich Israel bedrohen. Geldgier statt Sorge um die globale Sicherheit, ganz zu schweigen von Israel Sicherheit motivieren die deutsche Regierung.

Derweil wütete in Deutschland der Antisemitismus. Eine Schlagzeile der katholischen Zeitung La Croix (vom 18. Februar 2019) lautete: „Alarmierender Anstieg des Antisemitismus in Deutschland.“ Die Unter-Schlagzeile erklärte, dass die „Ankunft von tausenden Immigranten aus dem Nahen Osten Ängste vor einem neuen Antisemitismus weckte“. Die Zeitung fuhr mit dem Bericht fort: „Neue Zahlen bestätigen die Zunahme antisemitischer Taten in Deutschland… Nach Angaben vorläufiger Statistiken verzeichnete die deutsche Polizei letztes Jahr 1.646 Vorfälle von Antisemitismus; das sind 10 Prozent mehr als im Vorjahr. Gewalttaten gegen Juden stiegen um etwa zwei Drittel, von 378 auf 62, wobei 43 Personen körperlich angegriffen wurden.“ Der Artikel in La Croix zitierte zudem Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble damit, die „die Tatsache ist beschämend, dass deutsche Juden sich überlegen auszuwandern, weil sie sich in unserem Land nicht sicher fühlen.“

In ihren Bemühungen ihre Schuld zu lindern und den „Makel auf dem Hemd der Menschheit“ abzuschütteln, den Nazideutschland schuf, setzen einige Deutsche aus der jüngeren Generation diesertage einen beschämende moralische Äquivalenz ein. Sie setzen den Umgang Nazideutschlands mit den Juden mit Israels Umgang mit den Palästinensern gleich. Ein solcher Vergleich ist nicht nur empörend, er ist unmoralisch. Israel hat niemals unschuldige Palästinenser vergast oder ermordet, wie es die Nazis mit den Juden machten. Israelische Krankenhäuser diskriminieren keine palästinensisch-muslimischen Patienten, von Palästinensern wird auch nicht verlangt, dass sie Armbänder mit gelbem Stern tragen, wozu die Deutschen die Juden zwangen. Israel hatte nie Konzentrationslager, Arbeitslager und sicherlich keine Todeslager, wie die die Nazideutschen sie hatten und wird nie welche haben. Darüber hinaus ist Israel der palästinensischen Armut gegenüber sensibel gewesen und strebt danach die palästinensische Lebensqualität zu heben. Die israelische Regierung hat Möglichkeiten verfolgt Palästinensern Arbeit zu geben. Leider hat der palästinensische Terrorismus diese Bemühungen weitgehend untergraben. Er hat Israel genötigt Checkpoints und eine Trennmauer einzusetzen, um Leben zu retten. Mit diese Art deutscher moralischer Äquivalenz werden jüdischer Holocaust-Überlebende in Israel sowie die Wahrheit beleidigt.

Am anstehenden Holocaust-Gedenktag sollten die Israelis darüber nachdenken, ob das heutige Deutschland Freund oder Feind ist. Eines ist klar: Es ist an der Zeit die deutsche Heuchelei gegenüber Israel zu demaskieren.

 

Übersetzt von Heplev


Autor: Heplev
Bild Quelle: Screenshot YT


Freitag, 10 Mai 2019






Die Beziehungen zwischen Staaten basieren auf gemeinsamen Interessen. Freund oder Feind ist daher eine völlig falsche Frage. Falls unsere Regierung für über 300 Milliarden Euro Waffen an die Saudis verkauft hätte, könnte man vielleicht von feindlichen Beziehungen sprechen. Das hat unsere Regierung aber nicht gemacht. Wer solche Geschäfte auch noch als phantastischen Deal bezeichnet, hat zumindest über eine "Zweckentfremdung" dieser Waffen vorsätzlich nicht nachgedacht. Allein die Aussage, daß sich viele Deutsche die Erinnerung an den Holocaust wünschen, sagt genug über die Vorurteile von Joseph Puder aus. Was sind eigentlich viele - 5, 10, 100, 100.000 oder wieviel Prozent der Bevölkerung? Natürlich waren die Täter überwiegend Deutsche. Ich wünsche auch nicht, daß diese Verbrechen jemals vergessen werden. Aber ich habe keine Schuld an diesen Verbrechen.

@1sio.. warum monieren sie nur Waffenverkäuffe an die Saudis, glauben Sie etwa die Türkei, unter ihrem Kalifen Erdowahn ist keinen Deut besser? Hier möchte ich nur, an das Gemezel an den Kurden erinnern. Aber Sie haben vollkommen Recht, unsere Raute hat an den türkischen Kalifen auch schwere Waffen geliefert z.B.:Leopardpanzer), aber sie hat dies nicht als"phantastischen Deal" bezeichnet und nun bedient sich der Kalif, der Mitglied der Nato ist, mit Kriegsgerät aus der Sowjetunion!(Sukhoi-T4)"Allein die Aussage, daß sich viele Deutsche, die Erinnerung an den Holocaust wünschen, sagt genug über die Vorurteile von Joseph Puder aus". Hier kann ich nicht erkennen, womit Sie ein Problem haben? Ich glaube auch nicht, daß irgend jemand, ausgerechnet Sie verantwortlich macht!

@2Haben wir denn wirklich soviel Leopard-Panzer an die Türkei verkauft, daß dies eine Gefahr für Israel werden könnte und warum will der Pascha keinen Superdeal mehr mit Donny machen? Ich dachte immer, daß wir nur äußerst mangelhafte Waffen herstellen können. Wie soll also der Pascha mit diesen schrottreifen Panzern einen Gang gegen Israel wagen? Schon im ersten Absatz moniert Puder, daß junge Deutsche die Last der Schuld nicht tragen wollen. Was hat er mit dieser Äußerung denn sonst gemeint?

"Schon im ersten Absatz moniert Puder, daß junge Deutsche die Last der Schuld nicht tragen wollen. Was hat er mit dieser Äußerung denn sonst gemeint"? Ist doch klar und verständlich, oder? Welche Last und Schuld sollten sie auch für Ihre Großväter tragen? Erstens sind die Leopard nicht schrottreif und zweitens wer hat Ihnen diese Laus ins Ohr gesetzt, daß die Türken Israel angreifen? Hätten Sie wohl gerne!? So langsam finde es es äußerst ermüdend auf Ihr Geschreibsel zu antworten! So long!