Merkel wirkt: Verhältnis zwischen Deutschland und den USA `desaströs, eine schlichte Katastrophe´

Merkel wirkt: Verhältnis zwischen Deutschland und den USA `desaströs, eine schlichte Katastrophe´

Merkel wirkt: Verhältnis zwischen Deutschland und den USA `desaströs, eine schlichte Katastrophe´


US-Experte Prof. Thomas Jäger nennt das Verhältnis zwischen Deutschland und den USA `desaströs, eine schlichte Katastrophe´. So etwas habe es noch nie gegeben in der jüngeren Geschichte zwischen diesen beiden Staaten.

Merkel wirkt: Verhältnis zwischen Deutschland und den USA `desaströs, eine schlichte Katastrophe´

Ein Gastbeitrag von Jürgen Fritz

Erst recht nicht am Rande eines historisch wichtigen Ereignisses wie dem 75. Gedenktag zur Invasion der Normandie gegen Hitler-Deutschland, so Jäger im Focus-Interview. Lesen Sie hier, inwiefern Merkel mit all ihren Affronts gegen den US-Präsidenten dem deutsch-amerikanischen Verhältnis keinen guten Dienst erwiesen, ja es regelrecht vergiftet hat.

Merkels Versuche, Allianzen gegen Trump zu schmieden, sind „ein sehr großer Fehler“

Inwiefern die deutsche Kanzlerin das Verhältnis zu den USA, unserem wichtigsten Bündnispartner, seit Jahren belastet, habe ich hier bereits ausführlich aufzuzeigen versucht: Trump führt Merkel vor der ganzen Welt regelrecht vor, reicht ihr nicht mal die Hand. Nun bin ich offensichtlich nicht der Einzige, der das so oder zumindest ähnlich sieht. Vor wenigen Tagen hat sich auch Prof. Dr. Thomas Jäger sowohl in einem Interview im Focus als auch bei Phoenix, siehe das Video unten, überaus kritisch zur Außenpolitik der Bundeskanzlerin geäußert.

Thomas Jäger ist seit 1999 Professor für Internationale Politik und Außenpolitik an der Universität zu Köln. Außerdem gehört er dem wissenschaftlichen Direktorium des Instituts für Europäische Politik und des wissenschaftlichen Beirats des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr an. Er ist Herausgeber der Zeitschrift für Außen- und Sicherheitspolitik und der Buchreihe Globale Gesellschaft und internationale Beziehungen. Außerdem hat er eine Gastkolumne bei Focus Online. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in internationalen Beziehungen sowie amerikanischer und deutscher Außenpolitik.

Dass Merkel versuche, Allianzen gegen Trump selbst in Bereichen zu schmieden, aus denen weder Deutschland noch Europa einen Nutzen ziehen könne, hält Prof. Jäger für „einen sehr großen Fehler“. Trump und Merkel seien beide sehr ausgeprägte Machtpolitiker. Es gebe aber einen Unterschied, den die Kanzlerin offenbar völlig ignoriere: Trumps Macht sei gedeckt durch die wirtschaftliche und militärische Bedeutung der USA, Merkels Macht dagegen nicht.

Merkel hat einen bedenklichen Anteil an der Eskalation

Wenn sich die Kanzlerin dann auch noch in Harvard hinstelle und, wenn auch ohne direkte Nennung von Namen und Amt, aber im Grunde doch klar erkennbar nichts anderes sage, als dass „Trump doof sei“, dann habe sie, Merkel, einen bedenklichen Anteil an der Eskalation.

Zugleich leiste sich die Bundesregierung die Freiheit, so Jäger weiter, die jahrelangen Forderungen der USA auf Anhebung der Militärausgaben in Deutschland auf zwei Prozent der Wirtschaftsleistung schlichtweg zu ignorieren und das, „obwohl es politische Beschlüsse für diese Anhebungen gibt, denen Deutschland zugestimmt hat“. Das heißt, die Merkel-Regierung hält sich nicht an Absprachen. Auch das trage nicht gerade zur Deeskalation bei, stellt der Politikwissenschaftler klar.

Diese anhaltende Politik der Konfrontation gegenüber den USA muss schnellstens aufhören

Deutschland könne es sich nicht leisten, Trumps Einwände zu ignorieren, mit den Gaskäufen in Russland den aus seiner Sicht „Feind“ zu finanzieren, statt Geschäfte mit dem Bündnispartner USA zu machen. Am Ende, so die Einschätzung Jägers, werde die Bundesregierung einknicken und Gaslieferungen aus den USA akzeptieren müssen, die vermutlich nicht billig würden. Denn die USA könnten Deutschland gehörig unter Druck setzen, nicht aber umgekehrt Deutschland die USA. Trump müsse nur damit drohen, dass sich die USA aus der Nato stärker zurückziehe, beispielsweise dergestalt, dass sie den Schutzschirm, den sie in Osteuropa gegen Russland aufgebaut habe, einfach wieder abbaue. Das aber könne nicht im Interesse Deutschlands sein.

Diese anhaltende Politik der Konfrontation gegenüber den USA müsse schnellstens aufhören, konstatiert der Professor. Zudem versuche Merkel, auch noch Allianzen gegen Russland und China zu schmieden. Dabei überschätze sie aber völlig die eigenen Ressourcen. Deutschland und Europa können sich nach Jäger das ohne die USA gar nicht leisten „und werden am Ende immer den Kürzeren ziehen“. Merkel müsse daher auf Trump zugehen. Denn ansonsten„wird diese Blockade-Politik die Deutschen teuer zu stehen kommen“. Und Trump sei nun wirklich der Letzte, der zögere, seine Drohungen wahr zu machen.

Die ganze Harvard-Rede war gegen Trump gerichtet

Auch im Phoenix-Interview stellte Prof. Jäger nochmals klar: „Die ganze Rede war gegen Trump gerichtet“. Dabei wusste sie natürlich genau, dass sie in ihrer Harvard-Rede vor einem Publikum sprach, in dem kein einziger zugeben würde, dass er Trump gewählt hat. Klug wäre dieser Affront von Merkel nicht gewesen, so Jäger. Das mag ihr vielleicht gut getan haben, so gefeiert zu werden (für ihre Polemik, JFB), aber den amerikanischen Präsidenten so herauszufordern, sei politisch einfach nicht klug.

Ähnliches gelte für ihr minutenlanges Gerede von Mauern, gegen welche sie wetterte. Denn Trump wolle nichts lieber als eine Mauer, um die USA vor unkontrollierten, illegalen Grenzübertritten aus Mexiko zu schützen. Dann habe sie auch noch gegen Protektionismus polemisiert (wobei die EU knallharten Protektionismus betreibt, dabei aber scheinheilig so tut, als wäre Protektionismus etwas Verwerfliches von Vorgestern, JFB) und Klimawandelpolitik propagiert, also genau das gemacht, wo das Herz der politischen Trump-Gegner so richtig aufgehe. Ob Merkel damit politisch die Interessen der Bundesrepublik gut vertrete, sei aber fraglich, so der Politikwissenschaftler.

 

Philosophia Perennis


Autor: Philosophia Perennis
Bild Quelle: (c) The White House from Washington, DC (Foreign Leader Visits) [Public domain], via Wikimedia Commons


Donnerstag, 13 Juni 2019






Nu, "die Gutste" kömmt halt von Drüben, und da waren Intrigen und Hinterhalt Gang und Gebe! Da könnte Donny etwas Verständnis haben!

Anscheinend will sich die Kanzlerin von den USA abnabeln und dafür ist ihr nichts zu schade.. Die Rolle des dankbaren Landes übernehmen jetzt Polen und weitere ehemalige Ostblockländer. Die Zeiten, in denen für Milliarden Dollar amerikanische Waffen gekauft wurden sind vorbei. Wir verlassen uns lieber auf die nicht funktionierenden Waffen Made in Germany oder kaufen anderes "Verteidigungsgerät" undankbarer Weise in Europa statt von den USA. Aber auch nur in Höhe von z.Zt. 1,1% statt der angestrebten 2%. Wir sollten alles dafür tun, noch viel abhängiger von den USA zu werden. Warum wir eigentlich Russland finanziell unterstützen, die uns preiswertes Erdgas liefern ist einfach nicht zu verstehen. Dabei ist doch das gefrackte Gas aus den USA noch nicht einmal doppelt so teuer wie das russische und Donny würde doch nie damit drohen, diese Lieferung einzustellen. Er hat doch nun wirklich bewiesen, was er von der Erfüllung solcher Verträge hält. Vor allem wenn er meint, daß die USA dabei nicht auf der Gewinnerseite stehen. Wie oft wurde uns dagegen eigentlich von Russland der Gashahn zugedreht? Diese anhaltende Politik der Konfrontation gegenüber den USA muss schnellstens aufhören. Umgekehrt wird aber auch ein Schuh draus. Wo kämen wir auch hin wenn mitten in Europa ein russlandfreundliches Land liegen würde. Mit seinem diplomatischen Geschick wird er es bestimmt schaffen, daß z.B. die Türkei nicht aus der Nato austritt oder noch mehr russische Waffen kauft. Ich bin überzeugt, daß Donny dies bei uns auch schafft. Das Gute siegt am Ende doch immer, zumindest in den alten Hollywoodschnulzen.

@2..Die guten Russen..erst haben sie die Krim anektiert, jetzt spekulieren sie auch auf die Ukraine, der Traum vom "Großrussischem Reich" hat Kaiser Putin noch lange nicht ausgeträumt. Aber man kann sich ja nicht genug erpressbar machen, daher brauchen wir auch noch "Nordsteam"! Und wozu sich an irgendwelche Abkommen halten? Scheiß auf irgendwelche "Transatlantischen Abkommen"! Die blöden Amis schicken uns dann wieder Ihre "Rosinenbomber" und hauen uns aus der Kacke, gel Sio!

Ach alex, ich glaube nicht an die Uneigennützigkeit der Hilfe irgendeines Staates. Ob die Hilfe von den USA, Russland, China oder auch von uns kommt. Alle versuchen doch nur ihre eigenen Interessen durchzusetzen. Ein politisch vereintes Europa liegt weder im Interesse der USA noch Russlands oder Chinas. Man kann ja versteckt oder geheim dafür sorgen, daß innerhalb der EU oder Europas keine Einigkeit herrscht. Aber so plump wie dies von meinem Freund Donny versucht wird, sollte doch nachdenklich machen. Auch für die mehr oder weniger versteckte Finanzierung der konservativen oder rechten politischen Organisationen seitens Russland gilt das gleiche.

@4sio..sie sind ein Enthusiast! Ein vereintes Europa, wie soll das funktionieren? Deutschland der Geber und die anderen die Nehmer! Die anderen gehen früher in Rente und bekommen höhere Bezüge! Und der "deutsche Depp" zahlt und zahlt. Mit was meinen Sie, hängt unsere Null-Zins-Politik zusammen?

Die Null-Zins-Politik hängt also mit den früheren Finanzmanipulationen Russlands zusammen, oder wurde sie doch durch die Finanzspekulationen in den USA ausgelöst? Sollen wir denn besser an die USA zahlen, damit Donny einen Keil nach dem anderen zwischen die EU-Staaten schlägt oder doch lieber an unsere Nachbarn? Das Sie aber ansonsten der Meinung zu @4 nicht widersprechen, läßt mich langsam hoffen.

@sio Na Sio, wie oft wurde denn den Bewohnern der Krim von den Russen der Gas-/Ölhahn zugedreht??? Was die NUll-Zins-Politik angeht dachte ich immer sie wäre der Joker unserer Politiker um sich zu entschulden und die Strafe für die gierigen Anleger. Schon mal darüber nachgedacht ob wir einer Deflation näher kommen? Hat zwar nicht viel mit der deutsch/amerikanischen Freundschaft zu tun aber sehr viel mit den politischen Entscheidungen von AM.

Sie meinten wahrscheinlich die Ukraine. Wer die bestellten Waren nicht bezahlt, bekommt auch nicht alles geliefert. Sein Vermögen kann man ja auch vielerlei Art anlegen, es müssen weder Pfandbriefe noch das Sparbuch sein. Auch die Kredite die man erhält haben sehr gute Konditionen. Außerdem verpflichtet Vermögen ja auch, zumindest laut unserer vorläufigen Verfassung. Der letzte Satz unter @6 gilt auch für Sie.

@8Sehen Sie Sio, "Die man erhält" da hat der Maurer das Loch gelassen, nach Basel dürften viele Kredite gar nicht geeben werden. Wo bitte ist denn die Verpflichtung bei den Hauseigentümern wenn sgie ihre Investitionen innerhalb 10 Jahren von den Mietern abzahlen lassen? Ich würde das mal pervers nennen. Ach ja und die Ukraine, was haben die Bewohner der Krim eigentlich mit der Ukraine zu tun?

Sehen Sie pp, ich habe lediglich ausdrücken wollen, daß Vermögen verpflichten "soll" und nicht nur angespart wird. Nicht nur das von Ihnen erwähnte Beispiel zeigt aber den sehr großen Handungsbedarf der politisch Verantwortlichen in Sachen Vermögen. Aber welche Partei würde dies denn wirklich ändern? Welche Kredite nicht vergeben werden dürfen kann ich Ihnen auch nicht sagen. Aber ohne fehlende Sicherheiten würden weder Sie noch ich Geld verleihen. Ich bekam problemlos Geld für eine Renovierung der selbstgenutzten Immobilie. Dank der Nullzinspolitik auch äußerst günstig.

@10sio Hallo Sio, kann Ihnen in etlichen Punkten zustimmen, ich weiß auch keine Partei, die den Mut aufbringen würde an der Vermögensstruktur etwas zu verändern aber man kann ja hoffen. Kennen Sie übrigens die Regelungen der DDR zu ihren Immobilienbesitzern? Die Immobilien der Eigentümer (meist keine Unterstützer der DDR) wurden wahllos mit Darlehen belegt, ohne dass an der Immobilie etwas getan wurde, so etwa "von Staats wegen", eine typisch sozialistische Art der Vermögensveränderung. Aber getoppt wurde das Ganze nach der "Widervereinigung" indem unsere Politik diese Darlehen als "erhalten" für die Eigentümer fällig stellte. Soweit ist also der konservative Westen vom sozialistischen Osten entfernt.

@11 Mit den Immobilienverhältnissen auf dem Gebiet der ehemaligen DDR kenne ich mich nicht aus. Aber nicht nur auf diesem Gebiet dürfte im Zuge der Angleichung der Lebensverhältniss alles richtig und korrekt verlaufen sein. Wer kann es schon allen recht machen? Die Wähler hatten Ihr Votum abgegeben und die Gesetze wurden entsprechend erlassen. Das kann man nicht nach jeder Neuwahl ändern. Meinten Sie mit Ihrem letzten Satz vielleicht kapitalistisch statt konservativ?

@12sio Ich wollte die Regierung von Helmut Kohl nicht "Kapitalistisch" nennen sondern ldiglich "konservativ", was sie ja auch ist und war. Unrecht hat nie die Legitimation der Demokratie, auch wenn es immer wieder Menschen gibt, die das so darzustellen versuchen. Eigentlich sind Sie alt genug um die Immobilienfarce des "Anschlusses" zu kennen aber naja ich kann ihrem Beitrag entnehmen, dass Sie mit den Verzerrungen der Einheit eigentlich ganz zufrieden sind.

@13 Aber pp, kommen Sie doch nicht mit Recht, Unrecht oder Gerechtigkeit. Darüber werden sich die Menschen nie eine endgültige Meinung bilden können. Da ich keine Immobilie in der DDR hatte, geht mir die von Ihnen aufgeführte Immobilienfarce des "Anschlusses" auch am A..... vorbei. Mir geht es trotz der Verzerrungen der Einheit gut und Ihnen doch auch oder vielleicht wegen dieser Verzerrungen? Ich freue mich immer noch über die Einheit, obwohl mir bei den rosigen Worten über die blühenden Landschaften klar war, daß ich wie so viele Andere auch, viel dafür zahlen und auch auf vieles verzichten muss.


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