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Sind Migranten `die neuen Juden von heute´? Und immer wieder Maas ...

Sind Migranten `die neuen Juden von heute´?

Und immer wieder Maas ...


Kommentar zu einem zwar ungeheuerlichen, gleichwohl wenig überraschenden Eklat des Bundesaußenministers anläßlich des Gedenkens an Anne Frank.

Von Dr. Rafael Korenzecher

Der deutsche Aussenminister relativiert die Shoah und vergleicht die Verfolgung und bestialische Ermordung Anne Franks durch die Nazis mit der von ihm als gleichwertig empfundenen und seiner Ansicht nach heutzutage wohl wieder durch uns aktuell begangenenen Diskriminierung und Ausgrenzung gegenüber Migranten.

Am Mittwoch, dem Tag an dem Anne Frank 90 geworden wäre, hatte das Auswärtige Amt Heiko Maas in einer Mitteilung mit folgenden Worten zitiert: „Ihr Tagebuch ist aktueller denn je – als Mahnmal gegen Diskriminierung, Ausgrenzung und Verfolgung und als Zeichen der Menschlichkeit. Von ihr können wir lernen.“

 

Dr. Rafael Korenzecher ist Herausgeber der Jüdischen Rundschau und Mitglied des Koordinierungsrates deutscher Nicht-Regierungsorganisationen gegen Antisemitismus.

Link zum Thema


Autor: Dr. Rafael Korenzech
Bild Quelle:


Freitag, 14 Juni 2019






Warum ist die Äußerung unseres Bundesaußenministers denn eine Relativierung der Nazigräuel? Ich kann darin nichts erkennen. Mit "gutem" Willen kann man natürlich alles erkennen. Es kommt doch nur darauf an, wie man jedes einzelne Wort einer Rede oder Äußerung einseitig auslegt oder besser gesagt zerpflückt.

@sio2willi 14.06.2019 - 12:42 Allen Ernstes? Es gibt wirklich Leute, die glauben, dass "Legale" oder "Illegale" hier und heute in Deutschland nur mit einem gelben Stern auf die Straße dürfen? Wenn das keine Relativierung ist? Zudem: Wieviel die Lippenbekenntnisse eines deutschen Altparteienpolitikers wert sind - nun das hat man bei dem widerlichen BDS-Verein oder bei den Abstimmungen gegen Israel in der UNO gesehen.

Ich finde, dass das, was Deutschen, die Juden waren und Angehörigen anderer Nationen, die auch Juden waren, während der Zeit des Nationalsozialismus und während der Besatzung durch die deutsche Wehrmacht an Gräueltaten widerfahren ist, für sich stehen bleiben sollte. Die Juden "damals" waren keine Migranten; es waren Deutsche, die von anderen Deutschen, unter ihnen nicht selten Nachbarn oder Bekannte nicht nur nicht geschützt oder gerettet, sondern sogar bedroht oder verraten wurden. Es waren Deutsche, nicht wenige Familien darunter, deren männliche Anhörige im Ersten Weltkrieg gekämpft hatten, verwundet worden waren oder gefallen waren. Wiewohl es unter den damaligen möglichen Einwanderwilligen sicher auch Juden unterschiedlIcher Natinaliät gegeben haben mag. Den Terror gegen Juden, die Deutsche waren, oder gegen Angehörige, der von der deutschen Wehrmacht besetzten Nationen, die Juden waren; den Holocaust oder die Schoah, bei jeder Gelegenheit als ein Beispiel nicht zu überbietender Grausamkeit, als Erziehungsmittel einzusetzen um einen netten Umgang mit Migranten zu erreichen oder z.B. bei der Zielgruppe ein schlechtes Gewissen für möglicherweise unangemessene Tierhaltung zu wecken, - von diesem Missbrauch sollte Abstand genommen werden. Ich stelle mir vor, wie Sinti und Roma, oder die Angehörigen russischer Kriegsgefangenen reagieren würden, wenn ihre Angehörigen neben Rindern und anderem Getier vorgeführt würden. Die Migranten von heute sind nicht die Juden von damals! Ein solcher Vergleich hilft niemanden. Auch nicht den Migranten von heute, gleich welcher Nationalität, Weltanschauung und Religion. Dieser Vergleich verzerrt total die geschichtlichen Kontexte in denen sich die Shoah, der Holocaust ereignet haben. Ich kenne diese Frage übrigens von Schulkindern an mich: "Waren die Juden damals auch so was, wie die Migranten heute sind?"

@1sio..Tja sio, ein kleiner Unterschied ist da wohl ! Die Migranten werden gepempert und Kosten den Staat d.h. den Steuerzahler Miliarden! Den Juden wurde alles genommen und zum Schluß auch noch ihr Leben. Es ist durchaus voll daneben gegriffen, diese Schicksale, mit den der hier Zugewanderten zu vergleichen. Gehen Sie doch mal als Christ, oder Jude, nach Syrien oder den Iran, ziehen Sie eine Kippa an oder hängen sich ein Kreuz um den Hals und harren der Dinge!

Ich verstehe die Mahnung des Ministers so, daß diese Verbrechen sich nie wiederholen sollten. Zumindest in dem von Dr. Korenzecher wiedergegeben Satz ist von Migranten nicht die Rede. Wenn man will, kann man das als Vergleich sehen. Ohne die vollständige Rede des Bundesministers kann ich das aber nicht.

@5 aber sio, lesen Sie hier Text Dr.Korenzecher: "Der deutsche Aussenminister relativiert die Shoah und vergleicht die Verfolgung und bestialische Ermordung Anne Franks durch die Nazis mit der von ihm als gleichwertig empfundenen und seiner Ansicht nach heutzutage wohl wieder durch uns aktuell begangenenen Diskriminierung und Ausgrenzung gegenüber Migranten." Irgendeiner verweigert hier Realität! Wer wohl?

Was sollen wir denn aus den Worten unseres Außenministers lernen? Dass man auf der Hut sein sollte vor aus dem Ausland kommenden Machtmenschen, die den Einheimischen vorschreiben was "Richtig" und was "Falsch" ist? Anne Frank war lange vor dem 2. WK in die Niederlande gegangen, für sie waren das Fremde die mit Gewalt in ihr Land eingedrungen sind. Oder hat DE den ". WK verloren, weil es so hohe Leistungen an die in den KZs Lebenden und Sterbenden leisten musste? Die Verlautbarungen unseres Außenministers sind mehr als befremdlich, wenn ich es mir genau überlege kommen die Migranten freiwillig nach DE, wer bitte ist freiwillig ins KZ gegangen? Soweit ich weiß gibt es bis Heute Fremd-/Zwangsarbeiter, die sich über eine geerechte Entschädigung aus dieser Zeit freuen würden. So ein Vergleich kann nur HM einfallen.

@7pp..Was heißt, die Migranten kommen freiwillig nach Deutschland? Für diese Menschen, ist Deutschland eine Ofenbarung, ein Land wo man auch ohne Arbeit auf Kosten der anderen gut und gerne Leben will!

@8alex Genau Alex aber dazu muss man sie nicht zwingen oder?




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