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Patienten besser informieren

Patienten besser informieren


Unabhängige Patientenberatung Deutschland

Deutschlands Gesundheitssystem muss noch transparenter werden. Das ist ein Ergebnis des "Monitor Patientenberatung 2018", den die Unabhängige Patientenberatung Deutschland erarbeitet hat. In Berlin wurde der Bericht nun vorgestellt.

"Nur informierte und aufgeklärte Patienten können selbstbestimmte Entscheidungen in Gesundheitsfragen treffen", sagte Claudia Schmidtke, Patientenbeauftragte der Bundesregierung, bei der Vorstellung des "Monitor Patientenberatung 2018". Für die Patientenbeauftragte ist Transparenz eine wichtige Voraussetzung für eine Behandlung auf Augenhöhe.

Auch für den Geschäftsführer der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD), Thorben Krumwiede, ist Transparenz der Schlüssel zu mehr Patientenorientierung: "In der Beratung erleben wir, wie schwer es vielen Ratsuchenden tatsächlich fällt, verlässliche Informationen zu finden, zu bewerten, daraus die passenden Handlungsoptionen abzuleiten und Ansprüche und Interessen dann auch durchzusetzen."

Beratung zu medizinischen und gesundheitsrechtlichen Fragen

Der "Monitor Patientenberatung 2018" bietet eine detaillierte Übersicht darüber, welche Themen die Ratsuchenden beschäftigen und wo Bedarf an Informationen und Hilfe besteht. Wichtige Bereiche sind - wie schon in den Vorjahren - Fragen zum Krankengeld, zur pflegerischen Versorgung und zu vermuteten Behandlungsfehlern. Auch wenn es darum geht, Bescheide von Krankenkassen richtig verstehen und einordnen zu können, ist der Beratungsbedarf hoch.

Der Monitor beruht auf einer Auswertung der Dokumentation von gut 128.000 Beratungen der UPD im Jahr 2018. Er benennt Probleme und Herausforderungen von Patientinnen und Patienten konkret. Damit gibt er Krankenkassen, Ärzteschaft, Gesetzgeber und anderen Akteuren des Gesundheitswesens Hinweise, wie das Gesundheitssystem noch patientenorientierter gestaltet werden kann.

Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland informiert und berät kostenfrei, neutral und qualitätsgesichert zu allen gesundheitlichen und gesundheitsrechtlichen Fragen. Damit ist sie eine wichtige Anlaufstelle für Patientinnen und Patienten. Beratungen sind telefonisch, online sowie an 30 Beratungsstellen vor Ort oder in einem UPD-Beratungsmobil möglich.


Autor: Bundesregierung
Bild Quelle: Bundesarchiv, Bild 183-1991-0826-305 / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)]


Montag, 24 Juni 2019






Glauben Sie das wirklich, was die Bundesregierung mit der „UPD“ hier glauben machen will? Dann lesen Sie doch mal bei #aerztliche_berufspolitik auf FB mit, was wirklich an der Basis der Patienten-Versorgung passiert - und warum. MfG!