Nachwuchsforscher gesucht!

Nachwuchsforscher gesucht!


Start der 55. Wettbewerbsrunde von Jugend forscht

Experimentieren erwünscht: Bereits zum 55. Mal ruft "Jugend forscht" dazu auf, sich mit spannenden Ideen an Deutschlands bekanntestem Wettbewerb für Nachwuchsforscherinnen und -forscher zu beteiligen. Unter dem Motto "Schaffst Du!" sind Mathe-Fans genauso eingeladen wie Technikexperten oder begeisterte Chemiker.

Von der Grundschülerin bis zum Studienanfänger – talentierte junge Forscherinnen und Forscher können sich bis zum 30. November 2019 online für die neue Runde von "Jugend forscht"  anmelden.  

Der Wettbewerb richtet sich an Jugendliche bis 21 Jahre. Hierbei gibt es zwei Alterssparten: Jugendliche ab 15 Jahren starten in der Sparte "Jugend forscht". Schülerinnen und Schüler bis 14 Jahre können in der Juniorensparte "Schüler experimentieren" starten und müssen im Anmeldejahr mindestens die vierte Klasse besuchen. Studierende können sich nur im Jahr ihres Studienbeginns anmelden.

Leidenschaft für Forschung und Wissenschaft fördern

Junge Menschen für die sogenannten MINT-Fächer begeistern - das ist Ziel von "Jugend forscht". Der Talentwettbewerb möchte besondere Leistungen und Begabungen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik gezielt fördern. Wer leidenschaftlich gerne forscht, innovativ und kreativ ist, ist hiermit aufgerufen, die Herausforderung anzunehmen und ein eigenes Forschungsprojekt zu erarbeiten und einzureichen.

"Wir suchen die Forscher von morgen!“ Damit läutete 1965 Henri Nannen, damaliger Chefredakteur der Zeitschrift stern, die erste Wettbewerbsrunde von "Jugend forscht" ein - heute Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb. Mittlerweile haben mehr als 280.000 Jugendliche an dieser Talentauswahl teilgenommen. Neun von zehn erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern studieren später ein MINT-Fach. Viele sind anschließend als Wissenschaftler an Hochschulen und in Forschungseinrichtungen oder als Führungskräfte in Unternehmen tätig.

Messen mit den Besten

Nach Anmeldeschluss am 30. November 2019 werden die Teilnehmer der angemeldeten Projekte angeschrieben und über den weiteren Wettbewerbsverlauf informiert. Am Anschluss finden dann ab Februar 2020 die Regional- und Landeswettbewerbe statt.

Höhepunkt und Finale des Wettbewerbs ist der Bundeswettbewerb. Hier messen sich die Landessieger in den sieben Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik. Alle Jungforschenden präsentieren ihre Projekte an einem eigenen und selbstgestalteten Ausstellungsstand. Eine Fachjury, bestehend aus Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Schule, begutachtet und bewertet die Projekte. Im Anschluss erfolgt die Preisverleihung.

Der 55. Bundeswettbewerb "Jugend forscht" findet vom 21. bis 24. Mai 2020 in Bremen statt.

Sonderpreis für originellste Arbeit

Seit 1997 ist der Bundespräsident Schirmherr des Wettbewerbs und zugleich Preisstifter. Der "Preis des Bundespräsidenten für eine außergewöhnliche Arbeit" gehört zu den hochkarätigen Auszeichnungen, die jedes Jahr beim Bundesfinale vergeben werden.

Auch die Bundeskanzlerin vergibt jedes Jahr den "Sonderpreis für die originellste Arbeit". Er ist mit 3.000 Euro dotiert. Seit 1981 ist es gute Tradition, dass die Bundeskanzlerin die jeweils fünf Besten der sieben Fachgebiete ins Kanzleramt nach Berlin einlädt. Bei einem feierlichen Empfang überreicht sie ihren Sonderpreis und lässt sich die Forschungsarbeit erklären. Im Anschluss besteht für die jungen Bundessiegerinnen und Bundessieger die Gelegenheit, einige persönliche Worte mit der Bundeskanzlerin zu wechseln.

"Jugend forscht" ist eine gemeinsame Initiative von Bundesregierung, der Zeitschrift "stern" und der Wirtschaft. Die Kultusministerien und Schulen unterstützen den Wettbewerb maßgeblich. Schirmherr ist der Bundespräsident. Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung Jugend forscht ist die Bundesministerin für Bildung und Forschung.

Noch bis zum 30. November anmelden: Der Nachwuchswettbewerb "Jugend forscht" geht in die nächste Runde.

Foto: Stiftung Jugend Forscht e.V.


Autor: Bundesregierung
Bild Quelle:


Dienstag, 02 Juli 2019