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Henryk M. Broder: Frankfurt, Hauptbahnhof, Gleis 7

Henryk M. Broder:

Frankfurt, Hauptbahnhof, Gleis 7


Gestern gab der OB von Düsseldorf, Thomas Geisel, eine Pressekonferenze, in der es um die `Vorgänge´ in Düsseldorfer Freibädern ging, die möglcherweise damit zu tun haben könnten, dass die NRW-Hauptstadt immer bunter, toleranter und weltoffener wird.

Von Henryk M. Broder

Folgt man dem OB, sind die Vogänge "übertrieben dargestellt worden". (Nur zur Erinnerung: So ähnlich hatte sich auch die Kölner Polizei nacjh der bunten Silvesternacht 2015/16 verhalten und "keine besonderen Vorkommnisse" gemeldet.)

Der Chef der Düsseldorfer Bade- und Begegnungsanstalten erklärte bei dieser Gelegengeit, dass es schwierig sei, "einzelne Personen herauszugreifen und des Geländes zu verweisen", man habe auch am vergangenen Freitag überlegt, "nur die renitenten Personen rauszuschmeißen, sich dann aber lieber für eine gesamte vorzeitige Schließung entschieden" und das Bad komplett geräumt.

Eine ausgesprochen weise Entscheidung, die man nicht als Ausdruck eines Generalverdachts abwerten sollte. Es ist eben einfacher, ein oder zweitausend Leuten, die nicht randalieren, einen Platzverweis zu geben, als 40 oder 50 Krawallos  rauszuschmeißen. Das könnte ja als Diskriminierung verstanden werdeen, eine Art "racial profiling". In einem solchen Fall würde Ayman Mazyek ein Protesschreiben an die Kanzlerin schicken und mit der sofortigen Schließung aller Döner-Buden im Bundesgebiet drohen. 

Nicht jeder Bahnhofsbesucher ist ein potentieller Mörder

Galt unter Mao noch die Parole "Bestrafe einen, erziehe hundert", so kommt heute eine andere Regel zur Anwendung: "Bestrafe alle, damit keiner benachteiligt oder bevorzugt wird." Und wenn demnächst Bahnhöfe und Bahnsteige zu Hochsicherheitszonen erklärt werden, dann nicht, weil jeder Bahnhofsbesucher ein potentieller Mörder ist, sondern weil ein potentielle Mörder nicht einmal ein Messer braucht, um sich zu verwirklichen.

Der 40 jahre alte "Mann", der gestern eine Frau und deren Sohn im Frankfurter Hauptbahnhof vor einen einfahrenden ICE gestoßen hatte, war, berichten die Zeitungen, ein Eritreer, der in der Schweiz wohnt. Also eigentlich schon ein Schweizer. Jetzt muss nur noch Folgendes geklärt werden:

Wie ist der Mann aus der Schweiz nach Frankfurt gekommen? Klimaneutral mit einem Zug der SBB oder etwa mit dem Auto? Wie ist der Mann in die Schweiz gekommen? Mit Hilfe von Schleppern oder von Carola Rackete? Und falls  es zu einem Prozess kommt, bekommt er mildernde Umstände, weil er sich eine Bahncard 1. Klasse gewünscht, aber nur eine für die 2. Klasse bekommen hatte?

Und bitte nicht vergessen: „Unsere Gesellschaft wird weiter vielfältiger werden, das wird auch anstrengend, mitunter schmerzhaft sein. Unser Zusammenleben muss täglich neu ausgehandelt werden.“

Und hier Kommentare von Frankfurter-Medien nur wenige Stunden nach der Tat:

Reinhard Müller in der FAZ:

"Zwei mörderische Einzelfälle, in deren Folge viele Menschen betreut werden mussten, verändern die allgemeine Sicherheitslage in der Sache nicht wesentlich". 

Matthias Alexander in der FAZ:

"Auch die Bürger sind gefragt, wachsamer zu sein und Zivilcourage zu zeigen. Ein Mord kündigt sich fast immer an."

Stephan Hebel in der Frankfurter Runbdschau: 

"Ein Mensch begeht eine Gewalttat, das ist die schreckliche, aber auch die ganze Geschichte"

 

Erstveröffentlicht bei der Achse des Guten - Zweitveröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Autors


Autor: Henryk M. Broder:
Bild Quelle: Urmelbeauftragter CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons


Dienstag, 30 Juli 2019






Der übliche Salmon, Einzeltäter. Nur bei klarer politischer Einschätzung beginnt die Arbeit der Umfelderkundung, der Beziehungen, des Netzwerkes usw., bei Einzeltätern kann es ja kein Netzwerk und kein Umfeld geben.

1000 Broders braucht das Land

Henry Broder super Text, wie immer. Diese Fall, ist kein Einzelfall, so wie es viele linke Schmierblätter gern darstellen. Wenn hier nicht konsequent durchgegriffen wird und die linken Schmierblätter die Taten verharmlosen, wird Deutschland bald zum failed country.

Ich finde, daß Maos "Erziehungsmethoden" nicht der Maßstab sein sollten. Auch wenn in unserem Land allerhand nicht in Ordnung ist, die chinesische Methode will ich auf keinen Fall. Mit solchen Rechtsvorstellungen haben wir ja genug Erfahrung und dies sollte keiner wieder aufleben lassen. Besonders schlimm ist allerdings, daß in Frankfurt nicht nur ein Ausländer diese Tat begangen hat, sondern ein Christ. War das jetzt religiöser Fanatismus, Verletzung irgendeiner orientalischer Ehre oder doch die Tat eines Verwirrten oder Behandlungsbedürftigen?

@4sio Ach Sio, zwischen Christ laut Ausweis und Christ laut handeln besteht ein großer Unterschied, habe ich Ihnen schon mal versucht zu erklären. Nur solche rückgradlosen Christen wie die Deutschen ganz überwiegend sind lassen sich erst von den grün/roten Besserwissern ihren Glauben abspenstig machen und dann auch noch von ihnen verulken.

Ach pp, ich habe noch keinen Ausweis erhalten in dem die/eine Religionszugehörigkeit steht. Aber zumindest scheinen wir ja über Maos Erziehungsmethoden einer Meinung zu sein.

@6sio Guten Morgen Sio, die Diskussion mit Ihnen ist wirklich eine Qual. Sie vresuchen immer durch reden über die Nebensächlichkeit von dem Inhaltlichen abzuweichen, schade. Noch ist es in DE so, dass die Religionszugehörigkeit ein Punkt des persönlichen Standpunktes ist, ansonsten müsste man ja nicht seinen Kirchenaustritt beantragen und sonst würde das ja auch nicht im Stammbuch stehen. Ich persönlich fand Maos Theorien gar nicht schlecht, die "Umerziehungslager" fand ich ungefähr so einzuordnen wie "Stasi in die Produktion" aber manche Menschen lernen aus dem erlebten und je länger das Leben dauert destomehr Erlerntes bildet die Grundlage für das eigene Handeln. Der Täter von Frankfurt war ein Asylbewerber! in der Schweiz und er war wie üblich straffällig geworden, ansonsten gäbe es keinen nationalen Haftbefehl der Schweiz, die Behördentätigkeit ist mal wieder dafür entscheidend, dass das zu spät publik wurde aber dafür ist dem Datenschutz genüge getan, das ist halt wichtig und deshalb wurde der Täter zuerst auch als Mann gekennzeichnet, wie bei uns üblich "ein Deutscher Mann wurde als Täter identifizeirt", naja diesmal kam er aus der Schweiz.

@7pp..folgt Kopie Text pp "Sio, die Diskussion mit Ihnen ist wirklich eine Qual. Sie versuchen immer durch reden über die Nebensächlichkeit von dem Inhaltlichen abzuweichen" Eigentlich wär dies eine typisch "Idische Nummer"! lol

@8 Können Sie eigentlch nur nachplappern, was andere Leute gesagt oder geschrieben haben und wo finde ich etwas über eine "Idische Nummer"?




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