Goldener Orwell für den Deutschlandfunk

Goldener Orwell für den Deutschlandfunk


Am 10. August 2019 stürmten vier Angreifer in Uniformen gekleidet auf die israelische Grenze zu.

Goldener Orwell für den Deutschlandfunk

Von Gerd Buurmann

Sie trugen Kriegswaffen bei sich, wie Sturmgewehre, eine Panzerfaust und mehrere Handgranaten. Als israelische Soldaten auf den Angriff reagierten wurde eine Granate auf die Soldaten geworfen. Bei dem Angriff konnten alle vier Angreifer unschädlich gemacht werden. Sie wurden getötet.

Der Deutschlandfunk berichtet über diesen Angriff so:

Vermutlich hätte der Deutschlandfunk über den Aufstand im Warschauer Ghetto wie folgt berichtet:

Polen – Über hundert Deutsche in Warschau von jüdischen Truppen getötet.

Den Kniefall von Willy Brandt würde der Deutschlandfunk heute vermutlich so kommentieren:

Warschau – Deutscher Bundeskanzler geht vor jüdischem Militarismus in die Knie. Keine Kritik in Richtung der jüdischen Truppen.

Ab und zu vergibt Tapfer im Nirgendwo den Goldenen Orwell an sogenannte Qualitätsmedien für „israelkritische“ Berichte, die dem Parteislogan aus George Orwells Roman „1984“ alle Ehre machen: „Krieg ist Frieden!“ Unbedingte Voraussetzung für den Goldenen Orwell war die ideologische Verdrehung einer Nachricht in ihr genaues Gegenteil, zum Wohle des besseren Einfügens in das gefestigte „israelkritische“ Weltbild.

Der Deutschlandfunk hat mit seiner brutalen Schlagzeile diese Ehrung mehr als verdient.

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Der Deutschlandfunk hat seine Schlagzeile erklärt und damit alles noch viel schlimmer gemacht. Die Erklärung finden Sie hier.

 

Tapfer im Nirgendwo


Autor: Gerd Buurmann
Bild Quelle: Archiv


Montag, 19 August 2019

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