x

haOlam.de benötigt Ihre Spende für den Betrieb!

  Wir bitten Sie, uns mit ihrer Spende zu unterstützen –
Spenden an das ADC Bildungswerk sind steuerlich absetzbar,
da der Verein als gemeinnützig anerkannt ist. Und: Jeder Cent fließt in die Arbeit von haOlamde

Spenden via PayPal


Deutschlands wirtschaftliche Zukunft: Armut für alle!

Deutschlands wirtschaftliche Zukunft:

Armut für alle!


Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln hat in Zusammenarbeit mit vier Hochschulen die Bundesrepublik sozio-ökonomisch neu vermessen und ist dabei zu einem überraschenden Ergebnis gekommen: 19 von 96 Regionen sind `schlecht auf die Zukunft vorbereitet´, es droht ihnen die Gefahr, `auf der Strecke zu bleiben´, `den Anschluss zu verlieren´.

Von Henryk M. Broder

Als Indikatoren für die Lage in den Regionen dienten u.a. Angaben zu Arbeitslosigkeit, Durchschnittsalter der Bevölkerung, Geburtenrate, Verschuldung und Versorgung mit Breitband. 

Nun existiert in allen Ländern der Welt ein Stadt-Land-, ein Nord-Süd- beziehungsweise ein Ost-West-Gefälle, sogar in der wohlhabenden Schweiz gibt es „arme“ und „reiche“ Kantone. Wirklich „gleich“ sind die Menschen nur vor Gott. Die „Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse“ in Deutschland wurde allerdings zu einem primären Politikziel erklärt und im Artikel 72 des Grundgesetzes festgeschrieben.

Obwohl „gleichwertig“ nicht „einheitlich“ bedeutet, wird das Wort von vielen so verstanden. Frauen und Männer sollen gleich viel verdienen, Kinder unabhängig vom familiären Hintergrund die gleichen Bildungschancen haben und Mobiltelefone im Wald ebenso gut funktionieren wie bei Starbucks.

Rentner müssen Flaschen sammeln

„Soziale Gerechtigkeit“ ist das Synonym für Gleichheit, obwohl bereits zwei Experimente, die totale Gleichheit herzustellen – im 3. Reich und in der DDR –, krachend gescheitert sind.

Und so ist „Armut“ in einem „der reichsten Länder der Welt“ ein Dauerthema. Wobei die Schere zwischen „arm“ und „reich“ immer weiter auseinander geht, immer mehr Kinder „von Armut bedroht“ sind und Rentner Flaschen sammeln, um über die Runden zu kommen. Wie kann das sein?

Es ist eine Strategie zur Herstellung „gleichwertiger Lebensverhältnisse“, ganz im Sinne des Artikels 72 des Grundgesetzes. „Gleichwertig“ bedeutet ja nicht automatisch „gleich reich“. Es kann auch „gleich arm“ sein.

Hat man das begriffen, wird einem auch klar, warum der Sozialhaushalt Jahr um Jahr größer wird – heuer sind es 145 Milliarden Euro oder 41 Prozent des Bundeshaushalts – während immer mehr Arme und Bedürftige versorgt werden müssen. Je mehr Geld ausgeschüttet wird, umso mehr Empfänger stellen sich am Schalter an. Ein geniales Konzept. Armut für alle!

 

Zuerst erschienen in der Züricher Weltwoche und bei der Achse des Guten - Zweitveröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Autors.


Autor: Henryk M. Broder:
Bild Quelle: Creative Commons CC0 Pixabay


Mittwoch, 21 August 2019






Wirklich schrecklich diese Zustände. Es ist an der Zeit auszuwandern. Nur wohin? Für die Schweiz bin ich nicht vermögend genug und in den EU-Staaten droht ja das Gleiche wie bei uns. Großbritanien nimmt nach dem Brexit keine Ausländer mehr auf In den USA bauen sie an einer Mauer, viele haben was gegen Ausländer und die restliche Bevölkerung hat auch noch einen Migrationshintergrund. Vielleicht Grönland - bevor Donny es kauft. Gefahr für Leib und Leben gibt es nur durch die Eisbären. Da gibt es keine andersgläubigen Gleisschubser, Messerstecher und Autoraser. Wenn die Klimaleugner auch noch Unrecht behalten sollten, braucht man sich nicht mal warm anzuziehen. Ich glaube ich wandere nach Grönland aus. Wollte nicht schon mal ein Bayer auf dieser Insel Ananas züchten?

Tja, das passt zu der neuen Lidl-Studie über Kinder im Grundschulalter, 300.000 von ihnen gehen am Morgen ohne Frühstück in die Schule, kein Wunder, dass die schulischen Leistungen immer schlechter werden. Vielleicht sollten die alle nach Grönland umsiedeln, da sollen die Umstände besser sein.

@1sio..Mauer, aber sio solche Talente wie Sie werden dort händeringend gesucht und werden von Donny persönlich begrüßt.

@3 Wahrscheinlich käme ich mit den US-Gesetzen in Konflikt. Ich reiße Mauern lieber ein. Immerhin werden auch Sie wissen, daß bisher keine Mauer auf Dauer etwas genutzt bzw. gehalten hat.

Wenn man sich die Statements des Artikels genauer ansieht kommt man ganz automatisch zu der Erkenntnis das "Was will unsere Politik mit der Flüchtlingswelle erreichen" eine Antwort gefunden hat, "wegen der Gleichheit". Na dann auf mehr Anteil des Sozialhaushaltes an den Staatsausgaben.




Klima: Deutschlands Ruf first!

Klima: Deutschlands Ruf first!

Nächsten Freitag will das „Klimakabinett“ einen umfassenden Klimaschutzplan vorlegen. Im Vorfeld hat der Bundespräsident dem SPIEGEL ein Interview gegeben, in dem er unter anderem von der GroKo einen `Durchbruch beim Klimaschutz´ fordert.

[weiterlesen >>]

Beten mit dem Ministerpräsidenten: Nur für Mitglieder und Ehrengäste

Beten mit dem Ministerpräsidenten: Nur für Mitglieder und Ehrengäste

Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, hat gestern diese Einladung verschickt:

[weiterlesen >>]

18. Jahrestag des Terrorangriffs von 9/11:

Ein Abgrund aus Infamie und Schadenfreude

Ein Abgrund aus Infamie und Schadenfreude

Heute ist der 18. Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001. Aus gegebenem Anlass bringen wir einen Beitrag, der vor acht Jahren in der Welt erschienen ist. Er hat leider nichts von seiner Aktualität verloren. Seitdem gab es Hunderte von Anschlägen mit Tausenden von Opfern. Alles halb so schlimm angesichts der bevorstehenden Klimakatastrophe.

[weiterlesen >>]

Broders Spiegel: So geht Demokratie [Video]

Broders Spiegel: So geht Demokratie [Video]

Von Henryk M. Broder

[weiterlesen >>]

Wofür bekam Sawsan Chebli den Steh-auf-Preis für Toleranz und Zivilcourage?

Wofür bekam Sawsan Chebli den Steh-auf-Preis für Toleranz und Zivilcourage?

Am 29. August gab Sawsan Chebli, die Bevollmächtigte des Landes Berlin beim Bund und Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement, über Twitter bekannt, dass sie soeben für ihren `Einsatz gegen Antisemitismus mit dem Steh-auf-Preis für Toleranz und Zivilcourage geehrt´ wurde.

[weiterlesen >>]

Schüler indoktrinieren - selbstverständlich neutral!

Schüler indoktrinieren - selbstverständlich neutral!

Lenin wird der Satz zugeschrieben, eine Revolution in Deutschland könnte es nie geben, wenn die Deutschen einen Bahnhof stürmen wollten, würden sie vorher „noch eine Bahnsteigkarte kaufen“. Unabhängig davon, ob es wirklich Lenin war, der Satz ist so wahr, wie es wahr ist, dass der Doppelkammerteebeutel in Deutschland erfunden wurde. Hier der Beweis.

[weiterlesen >>]