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Ausbildungsqualität im Handwerk stärken

Ausbildungsqualität im Handwerk stärken


Klein- und Kleinstbetriebe in ihrer Ausbildungsleistung fördern

„Gute Ausbildung im Handwerk. Mit Qualität in die Zukunft“ ist das Motto einer Bildungskonferenz am 16. September 2019 im Haus des Deutschen Handwerks in Berlin, die vom Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) ausgerichtet wird. In Deutschland findet die betriebliche Ausbildung überwiegend in Klein- und Kleinstbetrieben statt. Die Ausbildungsqualität in diesen Betrieben wollen ZDH und DGB gemeinsam stärken.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung von ZDH und DGB stehen Ansätze zur Unterstützung der betrieblichen Ausbildungsqualität: Die Qualifizierung des Ausbildungspersonals, die Monitoringverfahren zur Qualität der Ausbildung sowie Perspektiven zur Mitarbeiterbindung. Für eine hochwertige und zukunftsfähige betriebliche Ausbildung fordern DGB und ZDH auch in strukturschwachen ländlichen Räumen ein quantitativ und qualitativ umfassendes und erreichbares Angebot an ausbildungsbegleitenden Hilfen und Assistierter Ausbildung. Zudem ist aus ZDH- und DGB-Sicht ein externes Ausbildungsmanagement notwendig sowie die Förderung von regionalen Qualitätsberatern und -beraterinnen, um so an den Handwerkskammern proaktiv Klein- und Kleinstbetriebe beraten und betreuen zu können. Auch die Berufsschulen sollen besser ausgestattet werden, Berufsschullehrkräfte und das betriebliche Ausbildungspersonal gemeinsam fortgebildet werden.

„Ausbildungsbetriebe im Handwerk leisten einen enormen Beitrag für die Fachkräftesicherung in unserem Land. Um alle Jugendliche in den Arbeitsmarkt zu integrieren und die hohe Ausbildungsleistung der Handwerksbetriebe wertzuschätzen, müssen Ausbildungsbetriebe stärker unterstützt werden. Solche Unterstützungsmaßnahmen sind notwendig, um auch in Zukunft eine qualitativ hochwertige Ausbildung anbieten zu können“, betont Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH). „Der ZDH hat daher die Ausbildungsqualität als bildungspolitisches Schwerpunktthema gesetzt“, so der ZDH-Präsident.

„Wer die berufliche Bildung stärken will, muss sie für Jugendliche attraktiv gestalten. Dabei ist die Qualität der Ausbildung zentral. Hierfür müssen die Ausbilderinnen und Ausbilder in den Betrieben noch besser qualifiziert werden. Gute Fachkräfte gewinnt und hält man nur mit guten Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen. Deswegen sind gute Tarifverträge auch im Handwerk ein zentrales Mittel, um die Ausbildung zu stärken und einen Fachkräftemangel zu verhindern“, so die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack.


Autor: DGB
Bild Quelle:


Montag, 16 September 2019