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Alexander Wendt und Vera Lengsfeld erhalten Gerhard-Löwenthal-Preis

Alexander Wendt und Vera Lengsfeld erhalten Gerhard-Löwenthal-Preis


Die nach dem Fernsehjournalisten Gerhard Löwenthal benannte Auszeichnung gilt als der wichtigste konservative Journalistenpreis. In diesem Jahr werden die Publizisten Alexander Wendt und Vera Lengsfeld mit dem Gerhard-Löwenthalpreis geehrt.

Von Dr. David Berger

Am 23. November dürfen Alexander Wendt und Vera Lengsfeld in der Zitadelle Spandau in feierlichem Rahmen vor geladenen Gästen den Preis entgegen nehmen.

In der Begründung für die Wahl Wendts (Foto r.) zum Preisträger werden dessen wichtige Recherchearbeiten im Zusammenhang seines Blogs „Publico“ erwähnt. Dort brachte er etwa 2018 den Generalstaatsanwalt von Sachsen zu dem Eingeständnis:

„Nach allem uns vorliegenden Material hat es in Chemnitz keine Hetzjagd gegeben.“

Preisgeld von 10.000 Euro für Alexander Wendt

Wendt gilt auch als der Journalist, der den „Kampf gegen Rechts“ besonders klar im Focus analysiert hat:

„Beim Feldzug der Mehrheitsgesellschaft gegen Personen am politischen Rand vollzieht sich seit einiger Zeit eine interessante Schwerpunktverlagerung: weg vom Politischen, dem Gebiet also, auf dem man diesen Leuten bei hinreichender Vorbereitung und Intelligenz eigentlich mühelos begegnen könnte, hin zum Privaten, das die leichter zu treffende Angriffsfläche bietet … Die Vertreter des Guten werfen ihren Gegnern nicht ihre Ansichten vor, sondern ihre Existenz. Als erstrebenswertes Ziel gilt nicht, jemanden politisch zu widerlegen und am Ende womöglich sogar zur Aufgabe seiner Positionen zu bringen, sondern ihn für andere gut sichtbar und dauerhaft aus der Gemeinschaft auszuschließen.“

Der Preis ist mit einem Preisgeld von 10.000 Euro verbunden. Ergänzt wird der Preis wie in den vergangenen Jahren durch einen Ehrenpreis für besondere publizistische Verdienste. Damit soll das gesamte Lebenswerk eines Publizisten gewürdigt werden.

Der Ehrenpreis geht in diesem Jahr an Vera Lengsfeld (Foto Mitte). Neben dem gesamten publizistische Lebenswerk heben die Preisverleiher besonders das Engagement Lengsfelds im Zusammenhang mit der Erklärung 2018 hervor, die gegen die unkontrollierte Migrationspolitik der Bundesregierung Stellung bezog.

Für mich persönlich ist die Ehrung dieser beiden Persönlichkeiten eine ganz besondere Freude: Vera Lengsfeld begeisterte als Ehrengast bei dem 2. Geburtstag von „Philosophia Perennis“ die Kollegen. Mit Wendt bin ich seitdem er für den „Focus“ ein Interview mit mir führte, freundschaftlich verbunden.

Lieber Alexander, liebe Vera, wenn einer diesen Preis ohne alle Zweifel verdient hat, dann seid Ihr das: Ganz großen Glückwunsch – auch im Namen der Gastautoren, Unterstützer und Leser von Philosophia Perennis!

 

Philosophia Perennis - Dr. Dr. David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Besteller werdende Buch "Der heilige Schein". Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Gay-Magazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritik. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die Zeit, Junge Freiheit, The European). Seine Bibliographie wissenschaftlicher Schriften umfasst ca. 1.000 Titel.

 

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Autor: Dr. David Berger
Bild Quelle:


Freitag, 01 November 2019





Es ist wirklich eine Freude manche Artikel von haOlam zu lesen, ohne wenn und aber. Es macht ein kleines bisschen Hoffnung, dass wir nicht zur "Gesinnungsrepublik" werden.