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Niedriglohn und mangelnde Tarifbindung schaden der Ausbildung

Niedriglohn und mangelnde Tarifbindung schaden der Ausbildung


Die Bundesagentur für Arbeit hat heute ihre Zahlen für das Ausbildungsjahr 2019 vorgestellt. Dazu sagte Elke Hannack, stellvertretende DGB-Vorsitzende, am Mittwoch in Berlin:

"Der Ausbildungsmarkt steht weiter unter Spannung: Noch immer suchen 73.700 Jugendliche einen Ausbildungsplatz - und das bei 53.100 unbesetzten Plätzen. Wir brauchen endlich mehr Angebote auch für Jugendliche mit einem Hauptschulabschluss, eine hohe Qualität der Ausbildung, eine bessere Bezahlung während und nach der Ausbildung sowie gute Perspektiven im Beruf. Niedriglohn und mangelnde Tarifbindung schaden unserer dualen Ausbildung. Wenn mehr als jede dritte ausgebildete Fachkraft allein im Osten Deutschlands weniger als 2.000 Euro brutto im Monat verdient, wird die Ausbildung in solchen Berufen unattraktiv.

Mit dem Frisörhandwerk, dem Lebensmittelhandwerk und der Gastronomie und Hotellerie bleiben Ausbildungsplätze vor allem in Branchen unbesetzt, in den Azubis seit Jahren über einen rüden Umgangston und mangelnde Qualität der Ausbildung klagen. In diesen Problembranchen muss endlich ein Umdenken einsetzen. Die Bundesregierung setzt mit der Mindestausbildungsvergütung, der besseren Freistellung für die Berufsschule und der erweiterten Lernmittelfreiheit für Azubis im Berufsbildungsgesetz wichtige Akzente für eine attraktive Ausbildung. Jetzt sind die Betriebe am Zug."


Autor: DGB
Bild Quelle: DGB / Screenshot


Freitag, 01 November 2019