Bombendrohungen und Anschläge auf Moscheen und Gemeindehäuser in NRW

Bombendrohungen und Anschläge auf Moscheen und Gemeindehäuser in NRW


`Der Hass darf sich nicht weiter in die Gesellschaft hineinfresse´

Bombendrohungen und Anschläge auf Moscheen und Gemeindehäuser in NRW

Angesichts jüngster Bombendrohungen gegen Moscheen in Nordrhein-Westfalen, unter anderem in Essen, Unna und Hagen, sowie zwei Anschlägen auf alevitische Gemeindehäuser in Marl und Köln warnt der Generalsekretär der Kurdischen Gemeinde Deutschland, Cahit Basar, vor einer Spirale des Hasses die sich in unsere Gesellschaft hineinfrisst.

Basar: "Es ist besorgniserregend, dass Drohungen und Anschläge auf religiöse und kulturelle Einrichtungen Ziel einer menschenverachtenden Aggression werden."
Moscheen und alevitische Gemeindehäuser sind wichtige Orte, um die religiöse und kulturelle Identität zu pflegen. Sie zur Zielscheibe zu machen, ist ein direkter Angriff auf unsere demokratisch-pluralistische Gesellschaft.

Die Antwort der demokratischen Mitte gegen Extremismus jedweder Art kann nur ein noch stärkerer gesellschaftlicher Zusammenhalt sein, der das Verbindende zwischen den Gruppen hervorhebt und nicht die Trennlinien schärft.

Basar: "Jegliche politische Rhetorik, die die politischen Ränder der Gesellschaft bedient, erzeugt Feindbilder und gefährdet den gesellschaftlichen Frieden."

 

Foto: In Hannover demonstrieren Aleviten und Jesiden gemeinsam gegen die Terrormiliz I(slamischer Staat (IS)


Autor: Kurdische Gemeinde D
Bild Quelle: Bernd Schwabe in Hannover [CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)]


Donnerstag, 13 Februar 2020


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