Ramelow und das Klo: Log Ramelow die Bevölkerung dreist an?

Ramelow und das Klo: Log Ramelow die Bevölkerung dreist an?


Noch am Dienstag berief sich Bodo Ramelow auf einen „Klo-Plan“, der ihm – entgegen der demokratischen Verhältnisse – durch Schmu zu einer Wiederwahl zum Ministerpräsidenten Thüringens hätte verhelfen sollen. Einen Tag später leugnete er bei Maischberger den Toiletten-Plan. Doch die „Bild“ kann das als glatte Lüge dokumentieren.

Ramelow und das Klo: Log Ramelow die Bevölkerung dreist an?

Von Dr. David Berger

Das Landtagsklo scheint in Thüringen eine ganz andere Rolle zu spielen als im Bundestag. Während vor einigen Jahren ein investigatives TV-Team zahlreiche Spuren von Koks auf dem Bundestagsklo feststellen konnte, scheint man das Thüringer Landtagsklo v.a. dafür zu nützen, um seine politischen Interessen durchzusetzen – zumindest, wenn man nicht gerade den Fahrstuhl benutzt oder jemanden unverschämterweise auf einen Kaffee einlädt.

Ein Klogang von 4 CDU-Parlamentariern sollte Ramelows Wiederwahl ermöglichen

Zumindest, wenn man Ramelow glauben schenken mag, was allerdings immer schwerer fällt. Noch am vergangenen Dienstag postete er auf seinem Facebookprofil in die Welt hinaus, dass man sich – um seine Wahl zu ermöglichen – eine Klo-Lösung ausgedacht hatte:

Man hätte geplant, „dass 4 Abgeordnete zur Toilette gehen… so war’s durchdiskutiert“, um dann bei der Abstimmung – so kann man den Faden weiterspinnen – vermutlich eine heftige Obstipation (auf deutsch Verstopfung) vorzutäuschen, sodass sie nicht an der Abstimmung hätten teilnehmen können. Begründung: Not kennt kein Gebot.

CDU-Politiker wollen nicht aufs Klo gehen

Doch die renitenten Unionsabgeordneten waren offensichtlich nicht willig, den rotrotgrünen Beschluss umzusetzen oder sie hatten es einfach verschusselt. Auf jeden Fall konnte es dadurch nicht zur Wahl des Kommunisten kommen und die Demokratie 2.0 wurde dadurch schwer geschädigt.

Auch er habe solche diplomatischen Toilettengänge schon praktiziert, das sei gar nichts Außergewöhnliches, so Ramelow noch am Dienstag: „Das Thema Klo war von mir als Beispiel genannt worden, denn das habe ich zwei mal in der Amtszeit bei MP Althaus praktiziert!“, schrieb Ramelow. Und um auch den letzten von der völligen Normalität des Toilettenganges gegen den Verschissmus zu überzeugen, holte Ramelow sogar einen Fachbegriff heraus: Das Ganze nenne sich Pairing. Ein Begriff der dem Normalsterblichen eigentlich nur als Prozess der erstmaligen Verbindungsaufnahme zwischen zwei Bluetooth-Geräten bekannt ist.

Ramelow aufgebracht: „Von der Toilette war nie die Rede!“

Und um der ganzen Peinlichkeit noch eines draufzusetzen, leugnete Ramelow einen Tag später als Gast bei „Maischberger“, so etwas gesagt zu haben, das habe ihm die „Bildzeitung nur unterstellt. Problem nur: Die Kollegen von der „Bild“ hatten natürlich einen Screenshot als Beleg gemacht. Und schreiben nun:

„Doch davon [der Toilettenpolitik] wollte er auf Nachfrage von Sandra Maischberger nichts mehr wissen. Der Linken-Mann bestritt am Mittwoch den Toiletten-Plan als „eine Ente der BILD-Zeitung“. Ramelow aufgebracht: „Von der Toilette war nie die Rede!“

Nach dem peinlichen Auftritt Hennig-Wellsows bei „Lanz“ nun ein erneuter intellektueller wie moralischer Tiefpunkt für die Linke in Thüringen. Und solche Politiker sollen – nach Ansicht von Frau Merkel – unsere Demokratie retten?

 

Philosophia Perennis - Dr. Dr. David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Besteller werdende Buch "Der heilige Schein". Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Gay-Magazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritik. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die Zeit, Junge Freiheit, The European). Seine Bibliographie wissenschaftlicher Schriften umfasst ca. 1.000 Titel.


Autor: Dr. David Berger
Bild Quelle: (c) Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)]


Freitag, 14 Februar 2020


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