Arbeitet das Bundesaußenministerium an der Beschädigung der Beziehungen zu Israel?

Arbeitet das Bundesaußenministerium an der Beschädigung der Beziehungen zu Israel?


Diese Frage stellen heißt schon sie beantworten, nicht? Das tut Eldad Beck klar und scharf. Als Beleg für die feindlichen Absichten des Maas-Ministeriums dient Beck die Entwicklung der 1966 gegründeten „Deutsch-Israelischen Gesellschaft“ (DIG).

Arbeitet das Bundesaußenministerium an der Beschädigung der Beziehungen zu Israel?

Von Eldad Beck, Israel haYom

Ursprünglich bezweckte die DIG als apolitische bzw. allparteiliche Organisation „die Förderung der bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel in den Bereichen Zivilgesellschaft, Kultur und Wissenschaft“.

Die Organisation mag immer noch statutgemäß „gemeinnützig“ sein, doch sie steht unter der Aufsicht des Bundesaußenministeriums, das sie z.Z. mit ca. ½ Million jährlich finanziert.

Wie jede Finanzierung ist auch diese nicht umsonst. Der Preis: die Ausrichtung der DIG nach den Vorgaben einer Behörde, deren Vertreter bei der UNO Israel mit Nordkorea gleichsetzt.

Die inhaltliche Kontrolle über die DIG erfolgte schrittweise:

Als erstes wurde der DIG bedeutet, dass sie sich jeder Einmischung in Sachen UNRWA zu enthalten habe.
Mit Grund: Die Bundesrepublik ist mit ca. 80 Millionen Euro jährlich der größte Geldgeber dieser extra für die palästinensischen Araber gegründeten Flüchtlingsorganisation, deren Ziel es ist, Israel zu zerstören.

Als nächstes hieß es, dass die finanzielle Förderung an kulturelle Aktivitäten gebunden sei, wobei „Kultur“ Auslegungssache ist.

Mit der Streichung der republikweit besuchten Israel-Tage kam in diesem Jahr der Schlag.
Offizielle Begründung des Ministeriums: Solche Veranstaltungen ziehen kein neues Publikum an. Sie bieten den Mitgliedern die willkommene Gelegenheit, einander zu treffen.

Eldad Beck übersetzt:

„Die Veranstaltungen sind nicht vereinbar mit den genehmen Botschaften des Bundesaußenministeriums, sprich: mit der Kritik an Israel und ihrer Regierung, sondern schaffen eine positive Stimmung um das 'Problem', das Israel heißt.“

Koronabedingt haben die Israel-Tage in diesem Jahr virtuell stattgefunden, doch die Marschroute ist klar: So wie es war, wird es nicht mehr sein.

Kirsche auf dem Sahnehäubchen:
In diesem Jahr ließ es sich das Bundesaußenministerium nicht nehmen, die jungen DIG-Mitglieder bei ihrem Israel-Besuch mit genauen Anweisungen zu versorgen:
Treffen mit rechtsnahen Organisationen: nein; Treffen mit Siedlern: nein und nein; Treffen mit linksradikalen Organisationen: sehr gerne.

Merke: 2020 ist nicht 1966. „Wir“ sind wieder wer.'

 

Übersetzt von D. Klein - Foto: Heiko Maas zusammen mit dem iranischen Außenminister.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Fars News Agency / CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0)


Freitag, 29 Mai 2020

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