Ein toller Beruf

Ein toller Beruf


Der überwältigende Teil der Menschheit will belogen und betrogen werden. Unsere Politikerinnen jederlei Geschlechts erfüllen ihm diesen Wunsch nur zu gerne. Das hat man auch am Corona-„Rettungspaket“ der EU wieder gesehen.

Ein toller Beruf

Von Ramiro Fulano

Meine Damen und Herren: Politik ist doch wirklich eine tolle Branche. Wo sonst kann man in Saus und Braus leben und seinen Kunden alle Fehler in Rechnung stellen, die man macht? Rhetorische Frage. Denn man könnte sogar behaupten, dass genau darin der Kern jener Dienstleistung besteht, die wir als Politik verstehen: großzügig sein mit dem Geld anderer Leute.

Was wurde nicht gekämpft und gerungen, geächzt und gekrächzt auf dem vorläufig längsten Gipfel der EU seit Nizza (das war, als es um die „Verfassung“ der Brüsseler Beamtendiktatur ging). Unser Staatsfunk kriegte sich übers Wochenende gar nicht mehr ein vor zweckdienlich auf unsere Angie projiziertem Selbstmitleid. Musste die Mutti der EU doch wieder so hart ran und Nachtschichten schieben für das Projekt Europa.

Nur damit die offizielle Politik anschließend so tun konnte, als würde sie Geschenke verteilen. 750 Milliarden kostet das „Rettungs“-Paket der EU. Die Hälfte davon wird tatsächlich verschenkt, die andere ist - zumindest nominell - als Darlehen getarnt, das irgendwann zurückzuzahlen wäre.

Das sind die wahren Kosten, die einem entstehen, wenn man Computer, Smartphones und anderen Schnickschnack aus einem Land importiert, in dem Menschen in Arbeitslagern „verschwinden“ und nicht wieder gesehen werden - als hätte es das 20. Jahrhundert nie gegeben. Denn so billig wie China kann man natürlich nur produzieren, wenn man seine Arbeitskräfte für umsonst arbeiten lässt.

Wo ist der Aufschrei der Empörung über diese moderne Form der Sklaverei, wie sie in chinesischen Zwangsarbeiterlagern praktiziert wird, liebes linksalternatives Milieu? Ohrenbetäubendes Schweigen, um Eure Genossen vor der Anfechtung durch die Wahrheit in Schutz zu nehmen? Und das alles nur, damit Eure Kinder sich von Faeces-Book und Zwitter verblöden lassen können…

Doch zurück zur „Rettung“ der Politik vor den Folgen ihre Tuns und Lassens. Auch wenn es vom staatstragenden Rundfunk gerne so hingestellt wird, sind die 750 Milliarden nicht allein die Kosten, die durch das Coronavirus der KP Chinas entstanden sind. Sondern das sind vor allem die Effekte des Lockdowns, die refinanziert werden müssen. Es kostet nämlich eine Stange Geld, eine Volkswirtschaft für ein Vierteljahr dichtzumachen und in den bezahlten Urlaub zu schicken. Denkt man gar nicht, wenn man im geistigen Elendsviertel zwischen Taz, Welt und Zeit zuhause ist.

Bei den vermeintlich großzügig verteilten „Rettungs“-Milliarden handelt es sich nämlich keineswegs um Altruismus und Wohlfahrtspflege. Sondern ganz allein um die Kosten, die dafür entstehen, die Suppe wieder auszulöffeln, die uns die offizielle Politik der EU (maßgeblich Paris und Berlin), eingebrockt hat.

Die arme italienische Familie, bei der drei Leute am Virus der KP gestorben sind, hat gar nichts davon. Ebenso wenig die aufstrebende Jungunternehmerin, die in einer überteuerten Gewerbeimmobilie in Szene-Lage ökologisch korrekt produzierte Töpferwaren verkauft: Die Staatskohle aus Brüssel wurde seit gestern schon zweimal an der Börse verjuxt, um den Aktienmarkt auf den Level vor der Krise zu pushen. Man nennt es auch Asset-Inflation (bitte googeln).

Darüber hinaus befindet sich die EU in der komfortablen Position, Geld auf Knopfdruck produzieren zu können. Von diesem sich selbst eingeräumten Privileg möchte die Brüsseler Beamtendiktatur reichlich Gebrauch machen: Die Hälfte der Kosten für ihre verbockte Politik soll ja nun mal über Gelddrucken finanziert werden. Wer soll die EU stoppen? Notenbank-Disziplin ist für sie, seit sie ihre Europäische Zentralbank hat, eine Sache das letzten Jahrtausends.

Und dieses historische Debakel, diese wahr und wahrhaftige Finanz-Stalingrad, wurde vom gleichgeschalteten Staatsfunk so inszeniert, als wären unsere Uschi, unsere Angie und all die anderen Politikerinnen jederlei Geschlechts mit ihrem eigenen Geld großzügig gewesen - und nicht mit den Steuern ihrer Einwohner. Als hätte Uschi wochenlang nur Magerquark gegessen, um sich das überhaupt leisten zu können, dieses schöne Rettungspaket! Als wäre unsere Angie in eine Flüchtlingsunterkunft gezogen, um ihre Kanzlerinnenimmobilie auf Air B&B zu vermieten und von ihren Spargroschen den deutschen Anteil an der Corona-Hilfe zu finanzieren.

Der Schwachsinn konnte in der Fernseh-Propaganda - von der Kölner Lügensau (aka WDR) bis zur Aktuellen Kamera, äh: Tagesschau - gar nicht dick genug aufgetragen werden, damit ihn die Leute glauben. Und die öffentlich-rechtliche Rotlichtbehandlung hat funktioniert: Der überwiegende Teil der Menschheit kann noch immer nicht begreifen, dass er zwischen den Mühlsteinen von Inflation und Steuern zerrieben werden soll - genau, wie es die Theorie zur Durchsetzung des Kommunismus verlangt.

Und jetzt noch mal zum Mitschreiben: Der Staat hat kein eigenes Geld - auch die EU nicht. Sie hat nur das Geld, das wir ihr geben. Aber solange der dümmste lebende Sozialkleptokrat nicht kapiert, dass der Staat ihm nichts geben kann, was er ihm nicht vorher weggenommen hat, wird die offizielle Politik leichtes Spiel haben. Und so lange bleibt Politik ein toller Beruf.

Ihr habt euch eure Gehaltserhöhung, die ihr ganz nebenbei auch noch in unglaublich harten Nachtsitzungen durchboxen musstet, redlich verdient.


Autor: Ramiro Fulano
Bild Quelle: Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)


Mittwoch, 22 Juli 2020

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