Ditib-Moschee auf Trikots: Wie der 1. FC Köln Werbung für die Islam-Ideologie macht

Ditib-Moschee auf Trikots:

Wie der 1. FC Köln Werbung für die Islam-Ideologie macht


Die Pro-Erdogan Truppe Ditib steht für Integrationsfeindlichkeit, Homophobie und ein islamistisches Weltbild, das in der Ditib-Moschee in Köln Stein geworden ist. Ausgerechnet jene Moschee hat der 1. FC Köln nun auf seine Trikots drucken lassen.

Wie der 1. FC Köln Werbung für die Islam-Ideologie macht

Der 1. FC Köln hat auf Twitter die angebliche Kündigung eines Mitglieds öffentlich gemacht, das sich über die Darstellung der Zentralmoschee auf dem Trikot des Fußball-Bundesligisten beklagt hat.

Der Verein verwies auf seine „Charta“, in der es unter anderem heißt: „Wir wollen Toleranz, Fairness, Offenheit und Respekt – immer und überall.“ Darüber hinaus solle durch die Abbildung der Moschee auf dem Trikot der „Bezug zur Heimat“ gestärkt werden.

"1. FC Köln

@fckoeln

#effzeh-Charta nicht gelesen? Diese Kündigung bestätigen wir gern. Und danke für die Idee mit dem Trikot. Hadi tschüss.

12:27 nachm. · 11. Aug. 2020

17.350

3.307 Personen twittern darüber"

Frauenverachtung, Antisemitismus und Homophobie

Im Netzt wird nun nicht nur kontrovers über die Echtheit des Ausgangsschreibens, sondern auch über diese naive Haltung des Kölner Fußballclubs diskutiert, dabei mehren sich die kritischen Stimmen, die dem 1. FC Köln indirekte Frauenverachtung, Homophobie vorwerfen. Auch der im real existierenden Islam weit verbreitete Hass auf Juden wird hier erwähnt und gefragt: Will sich das ein deutscher Fußballverein im Hinblick auf die Judenverfolgung und die tragische Gleichschaltung des Fußballs im Dritten Reich leisten?

Auch  Joachim Paul, Mitglied des Bundesvorstandes der Alternative für Deutschland, hat sich nun in ähnlicher Weise geäußert:

„Ob es sich bei dem veröffentlichten Schreiben nun um eine echte Kündigung oder eine gezielte PR-Aktion des Vereins handelt, um ein ‚starkes Zeichen‘ zu setzen, ist fraglich. Unstrittig jedoch ist, dass eine große Portion Naivität dazugehört, die Darstellung einer Ditib-Moschee als Akt der Toleranz und Weltoffenheit zu sehen.

Wie kein anderes Gebäude in Deutschland steht die Kölner Zentralmoschee für den islamistischen Herrschaftsanspruch des türkischen Präsidenten Erdogan, der Ditib unter anderem dazu nutzte, seine nach Deutschland geflohenen politischen Gegner auszuspionieren.“

Moschee steht für eine Diktatur

Auch der türkischsstämmige Kölner Aktivist Ali Utlu ist entsetzt: „Für demokratische Türken steht diese DITIB Mosche für das System Erdolf, der Türken ausspionieren lässt, für ein undemokratisches System, für eine Diktatur, für die Glorifizierung des Märtyrer, für Islamismus und Muslimbrüder. Für graue Nazi Wölfe und Unterdrückung.“

Ähnlich sieht das der Berliner Islamwissenschaftler Ahmad A. Omeirate: „DITIB steht momentan für eine faschistisch-islamistische Strömung des Islams. Sie wird von Erdogan beeinflusst, der den staatskonformen Islam durch Diyanet in Deutschland vorgibt. Das hat NICHTS mit Islamfeindlichkeit zu tun, auch einige Muslime lehnen sie ab!“

Wo bleibt der Aufschrei der „queeren Community“ Kölns?

Der AfD-Politiker Paul weiter: „Ditib gehört zur türkischen Religionsbehörde Diyanet, deren Präsident noch kürzlich in einer wichtigen Ramadan-Predigt gegen Homosexuelle hetzte. Gerade in einer Stad wie Köln, in der man sehr stolz auf die ‚queere‘ Community ist, wäre hier mehr Weitsicht angebracht.

Die Zentralmoschee ist eben nicht einfach nur ein Gebäude, sondern ein steinerner Machtanspruch. Sie steht repräsentativ für Integrationsfeindlichkeit, Homophobie und ein islamistisches Weltbild. Wer darin allen Ernstes einen Bezug zur Heimat sieht, kann und will sich offensichtlich mit diesen Werten ‚identifizieren‘.“

Kenner der Szene befürchten indes, dass sich die Homo-Subkultur in Köln inzwischen so sehr in linksfaschistischen Strukturen verfangen hat, dass ihr Mut und Kraft fehlen, sich hier zu wehren.

Jüdische Aktivistin protestiert gegen Moscheeverherrlichung des 1. FC Köln

In einem Brief an den Präsidenten des 1. FC Köln hat die jüdische Aktivistin Malca Goldstein-Wolf nun ihre Stimme in der Sache erhoben.

Als deutsch-jüdische Aktivistin setze sie sich für den Kampf gegen Antisemitismus ein. Als Kölnerin und Ehefrau eines leidenschaftlichen FC-Mitglieds sei ihr heute allerdings die Spucke weggebleiben:

„Natürlich ist es dieser Tage richtig und wichtig sich gegen Rassismus zu positionieren, allerdings muss man genau hinsehen, mit wem man da gemeinsame Sache macht.

Die Betreiberorganisation der Kölner Moschee, die DITIB, der verlängerte Arm Erdogans steht mitnichten für die Werte, für die der 1 FC Köln bekannt ist.

In einer Moschee des türkischen Religionsverbandes DITIB haben Kinder sogar eine Schlachtszene aus dem Ersten Weltkrieg aufgeführt – in Militäruniformen und mit Spielzeuggewehren.“ – so Goldstein-Wolf.

Um dann Wehrle ganz unmissverständlich zu sagen: „Herr Wehrle, mit dieser Aktion setzen Sie kein Zeichen für Toleranz und Weltoffenheit, gegen Rassismus. Vielmehr offenbaren Sie, im besten Falle, eine gefährliche Ahnungslosigkeit im Bezug auf den politischen Islam. Und welche Ansicht Erdoğan auch in Deutschland durch seine Anhänger über Juden und Israel vertritt, brauche ich sicher nicht zu erwähnen.

By the way hat die Kölner Synagoge eine deutlich längere Historie in dieser Stadt, sie wird allerdings auf dem Trikot nicht abgebildet. Irgendwie befremdlich, finden Sie nicht?

Sie sollten in sich gehen und zurückrudern, dem Verein und seiner Glaubwürdigkeit zu Liebe."

 

Philosophia Perennis


Autor: Philosophia Perennis
Bild Quelle:


Freitag, 14 August 2020

**********

Wir benötigen Ihre Spende
für den Betrieb von haOlam.de

für 2020 fallen kosten von 7400€ an, davon haben wir bereits von Ihnen als Spende 29% erhalten.

29%

Stärken Sie eine Stimme der Wahrheit – Unterstützen Sie die Journalistische Arbeit von haOlam.de!

**********

Spenden an den gemeinnützigen Trägerverein von haOlam.de können von der Steuer abgesetzt werden.

Wir bedanken uns bei allen Spendern für die Unterstützung!

Spenden via PayPal