Ein Messertoter in Wolfsburg. „Jährige gerieten in Streit“.

Ein Messertoter in Wolfsburg. „Jährige gerieten in Streit“.


In der Nacht von Donnerstag auf Freitag kam es in Wolfsburg wieder einmal zu „unschönen Szenen“, die den heutigen Alltag in Deutschland zu prägen scheinen. Zurück blieben ein Toter und zwei Verletzte.

Ein Messertoter in Wolfsburg. „Jährige gerieten in Streit“.

Der Unterschied in der Medienberichterstattung ist, dass inzwischen „Jährige“ mit allen möglichen Waffen aufeinander losgehen. Die Formulierung „ein Mann“ hat möglicherweise ausgedient. 

Die in sozialen Medien kursierenden Videos sind zweifelsfrei „unschön“. Wer sich an das Deutschland vor etwa 20 Jahren erinnert, wird feststellen, dass er sich an genau solche Szenen eben nicht erinnert. Diese scheinen eine bereitwillig in Kauf genommene Begleiterscheinung im Wesen einiger Menschen zu sein, die nun „halt eben da sind“.

„Jährige“ gerieten „in Streit“

Deutsche Medien berichteten eher verschämt über den Fall. Messerstechereien mit Toten scheinen mittlerweile so sehr zur Normalität zu gehören, dass entsprechende Ereignisse auf den Titelseiten keinen Platz mehr finden. In Wolfsburg gerieten also ein 25-Jähriger, zwei 24-Jährige sowie ein 25- und ein 46-Jähriger „in Streit“. Wir lernen daraus: Die Formulierung „ein Mann“ hat ausgedient. Es sind Jährige, von denen die Probleme ausgehen. Und offenkundig sind diese Jährigen auch sehr reizbar.

So kamen am Donnerstag Abend nach einem Notruf Polizisten in den Wolfsburger Stadtteil Westhagen. Dort fanden sie einen sterbenden 25-Jährigen in seinem Blut und zwei weitere Schwerverletzte vor. Alle wiesen schwere Schnitt- und Stichverletzungen auf. Am Tatort konnten zwei Tatverdächtige festgenommen werden. Alle Personen hatten gemeinsam, dass sie ein gewisses Lebensalter aufweisen. Mit Migrationshintergrund wurden die Bürger ein weiteres Mal nicht beunruhigt – den kann man sich je nach eigener politischer Überzeugung eben dazu denken. Oder auch nicht.

Polizei befürchtet Folgetaten

Auch die Hintergründe der Tat sind – wie so oft – „völlig unklar“. Interessanterweise befürchtet die Polizei aber „Folgetaten“. Ob die Messerstecherei selbst eine Folgetat einer Messerstecherei vom Mittwoch ist, blieb unklar. Bei dieser erlitt eine Person lebensgefährliche Stichverletzungen. Laut Bild.de verbrachten danach vier Verdächtige die Nacht in Polizeigewahrsam. Bei dieser vorsichtigen Formulierung könnte man vermuten, dass es bei der einen Nacht blieb. Alles andere wäre bestimmt Polizeigewalt oder Rassismus gewesen. Am Mittwoch stach jedenfalls ein 41-Jähriger einen 44-Jährigen mehrfach in Hals und Kopf. Deutschland, wo man gut und gerne lebt. Solange man es eben überlebt.

 


Autor: Wochenblick
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Samstag, 26 September 2020

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