Unser neuer Alltag

Unser neuer Alltag


Philomena schreibt stellvertretend für viele Hotels in Deutschland

Unser neuer Alltag

Es wird nach Weihnachten alles geschlossen bis voraussichtlich 10.Januar 21, wer das glaubt ist meiner Ansicht nach sehr fern der Realität, wir stellen uns mal auf März ein. Gut für die, die in Grenzregionen wohnen, dann gehen sie halt mal über die Grenze zum Einkaufen. Ach das wäre doch jetzt glatt untergegangen auch die Schulen sollen wieder geschlossen werden, jedenfalls sind die Kultusminister dafür auch ihren Teil dazu beizutragen, schön das freut mich ja jetzt direkt, was genau ist ihr Beitrag?

Donnerstag 19.11.20, der Steuerberater meldet sich per Mail, hoffentlich mit Neuigkeiten bezüglich der Novemberhilfe. Nein, er schreibt es gibt noch immer noch keine Neuigkeiten, es kann auch noch nichts beantragt werden, er entschuldigt sich bei mir. Das sollten aus meiner Sicht mal ganz andere machen, aber egal. Noch einmal kurz den Kontostand geprüft. Bis ich Ende des Monats den Antrag auf Kurzarbeit versenden kann, muss ich ja in Vorleistung gehen mit Löhnen, Steuern und Krankenkassenbeiträgen. Davon spricht auch keiner, aber egal einfach weitermachen. Habe stand heute zumindest Strom und Heizung verdient, weiß nicht ob ich lachen oder weinen soll. Einfach alles ausblenden und nur bis morgen denken. Kind kommt am Mittag nach Hause in der Betreuung nach der Schule sind sie jetzt nach Klassen getrennt. Aufgrund von Platzmangel ist jetzt eine Gruppe in der Küche. Auch Spielsachen gibt es jetzt nicht mehr genug, sie haben zum Glück heute den Ball ergattern können. Auch die Kinder sind mittlerweile auf Anschlag, jede Kleinigkeit sorgt für ein totales Drama. Am Nachmittag gibt es ja keine Freizeitaktivitäten mehr. Nachbarskinder klingelt und fragt ob meine Tochter zum Spielen kommen will, ist das nicht eigentlich verbote, da mehr als zwei Haushalte? Habe leider den Überblick verloren. Kind ist jetzt draußen beim Spielen. ob verboten oder nicht war ihr egal, mir jetzt irgendwie gerade auch.

Freitag 20.11.20, einige unserer Mitarbeiter mit Behinderung haben keinen Internetzugang über den wir eigentlich den Dienstplan versenden. Anruf einer Mitarbeiterin, wann kann ich nächste Woche arbeiten? Meine Antwort, leider bist du nächste Woche nicht eingeteilt, es sind keine Gäste da, entsetzen am anderen Ende der Leitung, aber wann geht es wieder los?, keine Ahnung wir müssen den Mittwoch abwarten. Mitarbeiterin weint am Telefon bin selbst hilflos und am Ende der Kraft muss durchhalten und positiv bleiben allein schon für die Mitarbeiter. Anruf von einem weiterem Mitarbeiter, mit dem Kurzarbeitergeld kann er sich zwar gerade noch die Miete leisten, für Essen reicht es nicht mehr. Habe vereinbart, dass er kommen kann, um im Hotel etwas zu essen. Zudem gibt es eh wieder Sachen die demnächst das MHD Datum überschritten haben, dass bekommt er dann wieder mit. Versuche mein Möglichstes, dass ich ihm mit über Wasser halten kann. Gegen Abend kommt noch ein Stammgast, er bittet mich darum ihm etwas zu essen zu machen. Eigentlich ist heute die Küche zu, er ist der einzige Gast im Haus, aber ich kann ihn kaum hungrig lassen, dass entspricht so gar nicht meiner Vorstellung von einem Dienstleister, also wird gekocht J, rechnen tut sich das nicht.

Sonntag 22.11.20 Auch das andere Hotel machen wir am Wochenende zu, außer der ärztliche Bereitschaftsdienst braucht ein Zimmer, dann lassen wir offen. Anruf von einem Kunden, er benötigt dringend ein Zimmer für heute, er hat schon in etlichen Hotels angerufen, es geht nicht mal jemand an das Telefon, wir sind die letzte Rettung. Eigentlich haben auch wir zu, aber der Kunde ist so verzweifelt, dass ich ihm ein Zimmer gebe, ich muss dafür extra noch mal ins Hotel fahren, aber egal der Kunde ist so dankbar, allein dafür hat es sich schon gelohnt. Hab ihm gesagt das er keinen mehr erreicht in den Hotels wundert mich nicht, unser Job kann maximal noch unter Hobby laufen, Geld lässt sich keines mehr verdienen, da haben halt viele keine Lust drauf und einfach geschlossen. Denke, dass wird in den nächsten Wochen noch mehr zunehmen.

Montag 23.11.20 eigentlich müssten heute die Bestellungen raus. Auch unseren Lieferanten steht das Wasser bis zum Hals. Keine Ahnung ob wir Ware brauchen, am Mittwoch soll es eine Entscheidung geben, bis dahin lieber nur wenig Lebensmittel im Haus haben. Zeichen stehen eh auf Verlängerung, jetzt soll es wohl bis zum 20.12 gelten und dann immer um weiter 14 Tage verlängert werden. Hat hier mal jemand durchgerechnet wie lange das dann dauert bis wir bei der magischen 50 infizierten Grenze sind, ist das Mai oder eher Juni? Muss dringend noch einmal prüfen welche weiteren Kosten wir einsparen können. Grundsätzlich sind wir ja Profis in spontan alles möglich machen, aber dieses Jahr übersteigt auch unsere Möglichkeiten. Zwischendurch Anrufe von Kunden entgegennehmen „wo bekomme ich was zu essen am Abend?“, gehört schon zu den Standardfragen. Immer mehr mit to go Geschäft machen zu, muss dringend unsere Liste aktualisieren. Soll ich dieses Jahr eine Weihnachtsdekoration machen lassen? Wenn wir weiter nur Geschäftsreisende aufnehmen dürfen bricht uns saisonbedingt das Geschäft ja in zwei Wochen komplett ein. Muss ich wohl spontan entscheiden, obwohl ich das Wort nicht mehr hören kann. Was wir dieses Jahr alles spontan entschieden haben. Gerade erreicht uns eine Buchung über eines der gängigen Portale, Gast gibt als Land Deutschland an, als Stadt Minneapolis, gibt es die jetzt auch schon in Deutschland?, muss dringend den Kunden zu erreichen. Wenn er wirklich aus den USA kommt brauche ich einen Coronatest. Keine Ahnung woran ich sehen soll das der Test offiziell ist, scheinbar werden diese jetzt auch schon gefälscht. Telefonnummer die angegeben wurde ist falsch, leider kein seltenes Problem bei den Portalen. Versuche es jetzt per Mail, sonst muss ich bei jeder Anreise auf den Parkplatz springen, da der Gast nicht einmal das Hotel betreten darf. Lade gerne die Person mal einen Tag ins Hotel ein, die sich diese Regeln ausgedacht hat. Was hier wohl die Reaktion nach einem Tag bei uns wäre?

Dienstag 24.11.20 der Teil der Bevölkerung der darauf angewiesen ist, dass er unterwegs sein kann, weil er so sein Geld verdient wird immer ungehaltener. So haben wir das beim ersten Lockdown nicht erlebt. Jetzt müssen wir schon öfter mal auf die Maskenpflicht hinweisen und es gibt unschöne Diskussionen man merkt immer mehr, den Leuten steht das Wasser bis zum Hals. Dies wird auch von einigen Gästen bestätigt „ geht das so weiter, bin ich bald pleite“ hören wir jetzt sehr oft. Gerade unsere Stammgäste äußern sich so sehr häufig. Anruf von einem Mitarbeiter des bereits geschlossenen Hotels „kann ich zum Arbeiten kommen?“ ,nein tut mir leid, wir haben nicht mal genug Arbeit für die Mitarbeiter im anderen Hotel. Schweigen am anderen Ende der Leitung, ich verspreche mich zu melden sollten wir Arbeit haben. Morgen ist ja der große Tag, mal sehen was er Neues bringt. Ein Österreichischer Gast fährt auch am Wochenende nicht mehr heim, sonst dürfte er ja nicht mehr einreisen, aber die Firma hat Aufträge hier, die damit stehen und fallen, ob sie noch Mitarbeiter zum Arbeiten nach Deutschland kommen lassen können. Der Gast sagt mir, die Auftragsbücher sind voll, aber nur noch er kann arbeiten, alle anderen kommen nicht mehr aus Österreich raus. Unglaublich die Schicksale die einem hier erzählt werden.

Mittwoch 25.11.20, wie zu erwarten werden die Maßnahmen verlängert. Zunächst bis zum 20.12 und dann weiter alle 14 Tage. Was genaue sage ich jetzt privaten Gästen die reservieren wollen? Entweder einbuchen und hinterher wieder alle anrufen, oder gleich sagen, geht nicht. Als hätte ich es geahnt kommt auch gleich der entsprechende Anruf. Kunde hat über Sylvester gebucht und will wissen was jetzt Stand der Dinge ist, sie würde es nicht mehr kapieren. Ich sage ihr, dass auch ich es nicht mehr verstehe, wir einigen uns auf abwarten. Die wenigen Mitarbeiter die noch am Empfang arbeiten wollen von mir eine Information, was Sie mit Buchungen nach dem 20.12.20 machen sollen, wir einigen uns auf einbuchen und zur Not wieder alle anrufen, wenn es doch nicht geht. Damit haben wir ja zum Glück schon Routine.  Ohne die Mitarbeiter hätte ich schon längst komplett zugemacht, für sie halte ich immer noch durch. Sätze wie wenn es hier nicht mehr weitergeht nehme ich mir einen Strick haben mich tief bewegt und wirken noch nach.  Gegen später Vormittag der eine Nachricht in der Klassen-WhatsApp-Gruppe, ein Klassenkamerad meiner großen Tochter hat Corona. Hat nicht heute Morgen der Tee irgendwie komisch geschmeckt, oder wenn ich so genau überlege, hab ich überhaupt geschmeckt? Jetzt mal nicht panisch werden, tief durchatmen und mal ganz nüchtern an die Sache rangehen.  Wer genau ist den der Schüler?, hoffentlich eh jemand der keinen Kontakt zu meiner Tochter hat, dann ist doch alles gut, lieber einfach mal Fakten sammeln! Laut Nachricht von der Schulleitung gelten die Mitschüler nur als Kontaktpersonen 2 Grades, da sie ja alle Maske tragen. Scheinbar wurde vergessen, dass Sie in den Pausen ohne Masken essen und dafür auch nicht das Klassenzimmer verlasse. Weiß davon wirklich niemand in der Schule? Ich bin auch sicher während dieser Zeit wird kein Fenster geöffnet. Zufällig weiß ich von einem genau gleichen Fall in Bayern, hier musste die komplette Klasse plus Lehrer in Quarantäne, haben die da einen anderen Virus?  Am Mittag kommt meine Tochter heim, jetzt wissen wir um welchen Mitschüler es sich handelt. Die Freundin meiner Tochter sitzt neben der Person. Was jetzt, die kleine Tochter geht ohne Maske in die Schule, stecken wir vielleicht gerade jemanden an? Ich nehme Kontakt mit der Mutter der Freundin auf, sie ist Krankenschwester, was macht sie jetzt? Wir sind alle etwas überfordert mit der Situation. Sie ruft Ihre Stationsleitung an, hier wird sie gebeten bis zum Freitag abzuwarten sollte sie keine Symptome zeigen kann sie arbeiten. Den geplanten Termin bei Zahnarzt für den nächsten Tag sagt sie lieber ab, sicher ist sicher. Wir entscheiden uns für weitermachen wir gehabt. Gesundheitsamt sagt alles ist gut, also ist alles gut.

Donnerstag 26.11.20, gestern ist ein Stammgast angereist, er erzählt mir beim Frühstück, dass in der Firma jetzt meist über Videokonferenz kommuniziert wird. Er ist eigentlich kaum noch unterwegs, das ist nicht gut für unser Geschäft, damit werden wir auch nach Corona leben müssen, da bin ich sicher. Hier müssen neue Geschäftsfelder gefunden werden um auf Dauer auf dem Markt bestehen zu können. Wir sind das einzige Hotel wohin er noch kommt, er fühlt sich sicher bei uns, da er uns schon lange kennt. Obwohl es uns auch treffen kann, dass entweder ein Gast ich oder ein Mitarbeiter den Virus mitbringt. Ein tolles Beispiel hatten wir ja gestern dafür. Zur Sicherheit haben wir schon lange eine Pressemitteilung in der Schublade, ja wir sind auf alles vorbereitet, nach der Sache in der Schule gestern, wohl auch gut so. Es gibt Neuigkeiten von der Coronafront in der Schule,  nur Mutter und der Klassenkamerad sind erkrankt nicht Vater und Tochter. Der Grund war schnell gefunden, Mutter hat beim Klassenkameraden eine Zahlfleischentzündung behandelt und hatte sehr engen Kontakt zu ihm. Daher muss man davon ausgehen, dass die Virenbelastung nur sehr gering ist. Warum ist man noch immer nicht in der Lage, den betroffenen mitzuteilen wie der PCR Wert ist, alleine das würde vieles relativieren. Was ist der Grund, dass man hier so im dunklen gelassen wird? Sieben Mitschüler die privaten Kontakt zu der erkrankten Person hatten sind schon seit gestern in Quarantäne veranlasst durch die Eltern, die sofort über die Erkrankung informiert haben. Das Gesundheitsamt scheint immer noch völlig überfordert. Man hätte sich doch im Sommer einfach besser auf die kommenden Wintermonate vorbereiten können, da hat einfach jemand seine Hausaufgaben nicht gemacht und gepennt. Ich als Unternehmer wäre bereits pleite, wenn ich nie agieren würde sondern immer nur reagiere! Aber beim planen der Impfzentren, da sind sie schnell dabei. Ich persönlich kenne zwar keinen der sich impfen lassen möchte, aber ich habe eh das Gefühl, dass ich immer nur zu dem Teil der Bevölkerung Kontakt habe, die zu der Minderheit gehört. Ich kenne auch keinen der die Maßnahmen noch gut findet, irgendwie ist das seltsam…

Freitag 27.11.20 alle unsere Hotels sind wieder für das Wochenende geschlossenen! Kann nicht mal mehr zählen wie oft wir das Hotel im diesen Jahr hoch und runter gefahren haben, dass kostet viel Kraft.

Montag 30.11.20 wir beginnen heute die Woche mit einigen Geschäftsreisen, daher wieder alles hochfahren Heizung an, los geht es!  Die Infektionszahlen steigen weiter, ob wir doch dafür nicht verantwortlich sind, dass sich so viele Menschen anstecken?,  man könnte es fast meinen. Eine der Rezeptionsmitarbeiter macht ab sofort ihre eigene Studie, jeder Gast wird von ihr gefragt ob er schon Corona hatte. Sie sagt sie kennt keinen der es schon hatte und will jetzt endlich mal Gesichter dazu. Finde die Idee nicht schlecht, wir bringen Leute aus ganz Deutschland unter, da werden wir einen guten Querschnitt haben. Ich werde von unseren Studien berichten. In der Schule werden die Arbeiten wie am Fließband geschrieben, hier scheint man ganz offensichtlich Angst vor erneuten Schließungen zu haben. Jeder Lehrer versucht bis Weihnachten mindestens zwei Arbeiten zu schreiben auch in der Grundschule. War mal sprachlos, das kommt ja nur selten bei mir vor, aber die die Empfehlung von Frau Merkel wenn es halt zu kalt ist in der Klassenräumen, wegen dem ständigen Lüften, sollten die Schüler halt mal in die Hände klatschen und einige Kniebeugen machen. Meine Töchter meinen nur ganz trocken, da wären die Lehrer aber nicht so dafür.  Ach ist es herrlich leicht aus einem geheizten Büro kreative Empfehlungen zu geben.

Freitag 11.12.20 so jetzt ist es amtlich Ausgangsbeschränkungen für unser Bundesland und erneute Konferenz wie es weitergehen wird am Sonntag. Da könnte einem jetzt glatt an was erinnern, aber das sagen wir jetzt einfach mal nicht an der Stelle. Da 2/3 der Toten aus Pflegeheimen kommen wird das kaum helfen das Problem der vielen Toten zu beheben, die gehen nicht mehr vor die Tür und haben immer Ausgangsbeschränkung. Man könnte halt jetzt mal die Pfleger testen, aber nein, lieber bleiben alle daheim, das nenne ich mal konsequent.  Auch hatten wir genau dieses Problem ja schon im März was haben wir gelernt, kurz überlegen, nichts das ist doch auch mal was. Aber mal ganz ehrlich so unter uns ist ja sonst keiner da, was ist jetzt genau der Sinn dieser Ausgangsbeschränkungen?  Die Geschäfte bleiben offen man kann einkaufen, mehr war ja davor auch nicht möglich, kann mir kurz jemand den Sinn erklären?, und alles runter nach Weihnachten. Jetzt wird es dann ganz seltsam, wenn doch gerade jetzt alles so schlimm ist warum dann nicht bitte gleich reagieren? Das ist einfach nicht mehr nachvollziehbar. Auch die Pressekonferenz zu den erneuten Maßnahmen klingt mehr als würde der Lehrer die Schüler über ihr Fehlverhalten informieren und ihnen nun die Konsequenzen erklären. Seltsam wie hier mit den Bürgern geredet wird.

Es wird nach Weihnachten alles geschlossen bis voraussichtlich 10.Januar 21, wer das glaubt ist meiner Ansicht nach sehr fern der Realität, wir stellen uns mal auf März ein. Gut für die, die in Grenzregionen wohnen, dann gehen sie halt mal über die Grenze zum Einkaufen. Ach das wäre doch jetzt glatt untergegangen auch die Schulen sollen wieder geschlossen werden, jedenfalls sind die Kultusminister dafür auch ihren Teil dazu beizutragen, schön das freut mich ja jetzt direkt, was genau ist ihr Beitrag?

 

Erstveröffentlicht bei Philosophia Perennis


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Screenshot


Montag, 21 Dezember 2020

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