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Deutschland: Politisch motivierte antisemitische Verbrechen erreichten Rekordhoch

Deutschland: Politisch motivierte antisemitische Verbrechen erreichten Rekordhoch


In Deutschland ist ein Anstieg der politisch motivierten antisemitischen Verbrechen um 15% zu verzeichnen.

Deutschland: Politisch motivierte antisemitische Verbrechen erreichten Rekordhoch

Die Zahl der politisch motivierten Straftaten stieg im vergangenen Jahr in Deutschland auf Rekordniveau, einschließlich eines Anstiegs der antisemitischen Straftaten um 15% auf ein neues Jahreshoch.

Der am Dienstag veröffentlichte Jahresbericht der Bundeskriminalpolizei zeigte gegenüber 2019 einen Anstieg um 8,54% auf 44.692 Straftaten, sagte Bundesinnenminister Horst Seehofer.

Innerhalb dieser Summe stieg die Zahl der antisemitischen Verbrechen, die der Polizei im ganzen Land gemeldet wurden, von 2.032 auf 2.351. Die überwiegende Mehrheit - 85% - fiel in die Kategorien der Aufstachelung zu Hass, Beleidigungen und Propaganda, einschließlich der Leugnung des Holocaust und der Verherrlichung der nationalsozialistischen Ideologie. Fünfundfünfzig waren Gewaltverbrechen.


Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, bezeichnete die Nachricht als "absolut alarmierend und ein Beweis dafür, dass Deutschland das Problem nicht gelöst hat". Laut den deutschen Medien findet Schuster "überall, auf der Straße und im Internet" antijüdische Belästigung.
Mehrere NGOs stellten fest, dass viele Fälle nicht der Polizei gemeldet werden.

„Eine große Dunkelfeldstudie der Kriminalpolizei des Landes Niedersachsen [in der ehemaligen Bundesrepublik Deutschland] im Jahr 2017 ergab, dass insgesamt nur 12% der Hassverbrechen gemeldet werden“, so Alexander Rasumny, Sprecher des Berliner Bundesverbandes Das Ministerium für Forschung und Information über Antisemitismus (RIAS), das Antisemitismus überwacht und analysiert, teilte der Jewish Telegraphic Agency in einem Telefoninterview mit.

Rasumny sagte, die Kriminalpolizei des Staates bereite eine Folgestudie vor.

Statistiken über politisch motivierte Verbrechen wurden erstmals ab 2001 herausgearbeitet.

Gewaltverbrechen mit politischer Motivation stiegen gegenüber dem Vorjahr um 18,82%. In dieser Kategorie gab es elf Morde - neun bei einem rechtsextremistischen Angriff im Februar 2020 auf eine Shisha-Bar in der Stadt Hanau.

Rechtsextremismus sei nach wie vor die größte Bedrohung für die innere Sicherheit in Deutschland, sagte Seehofer. Der Bericht ergab, dass 23.604 Verbrechen mit rechten Tätern in Verbindung gebracht wurden, ein Anstieg von 5,6%, während Verbrechen im Zusammenhang mit linken politischen Ideologien um 11,4% auf 10.971 anstiegen.

Inzwischen wurden bahnbrechende Anstrengungen unternommen, um die Polizei für antisemitische Verbrechen im ehemaligen ostdeutschen Bundesland Sachsen zu sensibilisieren. Der Generalstaatsanwalt und die Staatspolizei haben in Zusammenarbeit mit örtlichen jüdischen Gemeinden einen neuen „Aktionsleitfaden“ erstellt, der der Polizei helfen soll, antisemitische Motivationen zu erkennen und in einem Prozess zu berücksichtigen.

"Wir hören immer wieder Beschwerden ... dass bei Verbrechen mit antisemitischem Hintergrund dieser Aspekt entweder nicht erkannt oder nicht ausreichend gewichtet wird", sagte Dresdens Generalstaatsanwalt Hans Strobl auf einer Online-Pressekonferenz am Mittwoch neue Richtlinien.

"Wir möchten, dass die Polizeibeamten, die als erste vor Ort sind, wissen, welche Indikatoren für ein mögliches antisemitisches Verbrechen von Bedeutung sind."

Schuster nannte die neuen Richtlinien „in Deutschland beispiellos“ und forderte auf der Pressekonferenz alle deutschen Bundesländer auf, sie zu übernehmen.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Archiv


Donnerstag, 06 Mai 2021

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