Grüne wollen mit Linke und Linksextremistin koalieren

Grüne wollen mit Linke und Linksextremistin koalieren


„Wer Baerbock wählt, der bekommt die Linkspartei“. Das sagen nicht nur Unionspolitiker, sondern Robert „Habeck schließt Grün-Rot-Rot nicht aus – und fordert von Linkspartei Bekenntnis zur Nato“.

Grüne wollen mit Linke und Linksextremistin koalieren

Gastbeitrag von Prof. Alexander Dilger

„Linke wählen Wissler und Bartsch als Spitzenduo“. Dietmar Bartsch ist für die Verhältnisse der umbenannten SED pragmatisch (was nicht viel heißt, siehe ‚Linken-Chef will Zwangsarbeit statt Erschießungen für Reiche‘), ist aktuell Fraktionsvorsitzender und war schon vor vier Jahren Spitzenkandidat, damals mit Sahra Wagenknecht. Nun hat er mit Janine Wissler eine andere Linksextremistin an seiner Seite (siehe ‚Linke wählt Linksextremistin zur Vorsitzenden‘).

Das eigentliche Problem ist nicht einmal, dass Die Linke trotzdem wieder in den Bundestag einziehen wird, sondern dass sie erstmals realistische Chancen auf eine Regierungsbeteiligung hat.

„‚Wer Baerbock wählt, der bekommt die Linkspartei’“

„‚Wer Baerbock wählt, der bekommt die Linkspartei’“. Das sagen nicht nur Unionspolitiker, sondern Robert „Habeck schließt Grün-Rot-Rot nicht aus – und fordert von Linkspartei Bekenntnis zur Nato“. Die „Linke lehnt Bekenntnis zur Nato ab“, was aber nichts heißen muss. Die Grünen forderten 1998 auch noch den Austritt aus der NATO, um dann gleich Deutschland in den ersten, auch noch völkerrechtswidrigen Angriffskrieg seit 1945 zu führen.

Die Linke hat unter ihrem alten Namen die Nationale Volksarmee auch in Militäreinsätze geschickt, die Angriffskriege der Sowjetunion bejubelt und auf die eigenen Bürger schießen lassen. Schließlich könnten sie in einer Regierung auch weiter Kritik an der NATO äußern, ohne dass diese zu einem Austritt aus der NATO oder der Regierung führen müsste.

Große Schnittmengen

In den meisten anderen Politikfeldern ist nämlich die Schnittmenge zwischen Linke, Grünen und SPD sehr groß. Dem Klimaschutz soll alles untergeordnet werden und die individuelle Freiheit wollen sie mit dieser und auch jeder anderen Begründung so stark wie möglich beschneiden.

Der einzige Vorteil an Grün-Rot-Rot wäre, dass es dann vielleicht endlich wieder eine ernsthafte Opposition gäbe, während insbesondere eine grün-schwarze Regierung die Union endgültig entkernen würde, wie in Baden-Württemberg bereits zu beobachten ist. 

 

Der Beitrag erschien zuerst bei ALEXANDER DILGER.


Autor: Philosophia Perennis
Bild Quelle: Bündnis 90/Die Grünen Nordrhein-Westfalen from Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen, CC BY-SA 2.0 , via Wikimedia Commons


Freitag, 14 Mai 2021

Wir bieten Nachrichten zu Themen aus aller Welt an – vollständig unabhängig von politischen Parteien, Institutionen und Interessengruppen. Nur so können wir Ihnen eine freie und unbeeinflusste Berichterstattung nach hohen journalistischen Standards garantieren. Unsere Unabhängigkeit bedeutet allerdings auch, dass wir nicht durch staatliche Mittel finanziert werden: Wir sind daher auf die private Unterstützung unserer Leser angewiesen. Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen wollen, lassen Sie uns eine Spende über PayPal zukommen! 

Sie können wahlweise ein Förderabo abschließen oder den Spendenbetrag frei selbst bestimmen:

Betrag Unterstützung via Paypal
haOlam.de mit beliebigem Betrag unterstützen
 
Kleines Förderabo abschließen für 5 Euro monatlich
 
Normales Förderabo abschließen für 15 Euro monatlich
 
Jährliches Förderabo abschließen für 70 Euro im Jahr

empfohlene Artikel
weitere Artikel von: Philosophia Perennis

Folgen Sie und auf:

Talk auf dem Klappstuhl als Podcast:

haOlam werbefrei
Nie vergessen, was unvergessen bleibt - Offenes Buch
Nie vergessen, was unvergessen bleibt - Offenes Buch
Antisemitismus im öffentlich-rechtlichen Fernsehen: Graubereich mdr

Download

als pdf     als epub


meistgelesene Artikel der letzten 7 Tage