VW-Mitarbeiter klagt gegen Gender-Sprache

VW-Mitarbeiter klagt gegen Gender-Sprache


Der seit Monaten schwelende Gender-Streit bei Audi eskaliert

VW-Mitarbeiter klagt gegen Gender-Sprache

Nachdem die VW-Tochter eine Unterlassungserklärung gegen den Gender-Leitfaden unbeantwortet gelassen hätte, habe ein VW-Mitarbeiter, vertreten durch die bekannten Rechtsanwälte Burkhard Benecken (Marl) und Dirk Giesen (Düsseldorf), nun am Montag eine Klage gegen Audi beim Landgericht Ingolstadt eingereicht. Das habe Burkhard Benecken im Gespräch mit tagesschau.de bestätigt. „Wir sind der Auffassung, dass ein Konzern seinen Mitarbeitern nicht eine konkrete Art der Sprache vorgeben darf“, so Benecken. Audi hätte mit den seit März geltenden sprachlichen Leitplanken eine Grenze überschritten, wodurch das Persönlichkeitsrecht der Mitarbeiter betroffen sei.

Die Anwälte erhofften sich ein Grundsatzurteil zur Frage, ob ein Konzern seinen Mitarbeitern die Verwendung einer bestimmten Sprache vorgeben dürfe. Ein Urteil zu dieser Frage gebe es bislang in Deutschland nicht. Deshalb betrete man mit der Klage „absolutes Neuland“. Dem Verein Deutsche Sprache (VDS), der den klagenden VW-Mitarbeiter unterstütze, erklärten die Anwälte: „Unser Mandant fühlt sich durch das Gendern massiv gegängelt. Er ist entsetzt, dass die Audi AG von oben herab geradezu diktatorisch eine Sprache ihren Mitarbeitern verordnen will, die der Prüfung durch die amtliche Rechtschreibung nicht im Ansatz standhält.“

Bei dem Kläger handele es sich um einen langjährigen Mitarbeiter des Mutterkonzerns VW, der in verschiedenen Gremien tätig sei, in denen er auch auf Audi-Mitarbeiter treffe. Er sei daher direkt von den Gender-Leitlinien betroffen, weil er keine Wahl mehr habe, wie er angesprochen werden möchte. Das sei diskriminierend, so die Anwälte.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Archiv


Donnerstag, 20 Mai 2021

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