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Frau Stöhr wird Bundeskanzlerin

Frau Stöhr wird Bundeskanzlerin


Wie sich in den letzten Tagen herausgestellt hat, gab es nicht nur bei Muttis Blockflötenpartei, der CDU, Funktionäre jederlei Geschlecht, die eine gute Pandemie haben wollten. Nein, nein, Nebeneinkünfte aller Art hatten selbstverständlich auch die deutschen Sozialkleptokraten und Ökopathen.

Frau Stöhr wird Bundeskanzlerin

Von Ramiro Fulano

Doch zuerst  zu etwas ganz anderem. Im „Zauberberg“, seinem Schwanengesang auf das 19. Jahrhundert, hat Thomas Mann mit Frau Stöhr eine Karikatur der ambitionierten Kleinbürgerin untergebracht, die einem heute - auf der Höhe des ökopathisch-korrekten Zeitgeists - in der deutschen Politik wiederbegegnen kann. Voilà, Annalena Stöhr. Äh, Baerbock. Ich muss gestehen, ich sehe sie manchmal leibhaftig vor mir, wie sie von Beethovens Erotika-Sinfonie schwärmt und ihre Gesprächspartner auf ihre vorwitzige Art falsch berichtigt: „Nee, nee, nee, Michael! Die Affenart, die du meinst, heißt Parmesan.“ Sie kommt ja mehr vom Völkerrecht. Abgesehen davon erinnert sie mich an die Loriot-Frau aus dem Sketch mit dem Drei-Minuten-Ei.

Trotzdem würden über 4o% der Wahlberechtigten ihr in Umfragen den Vorzug geben vor Herrn Laschet, dem Leibniz-Keks aus Düsseldorf, bzw. Olaf Scholz von einer Partei, deren Namen man sich nicht merken muss. Dass es bei Politik nicht in erster Linie um Intelligenz geht, ist eine Beobachtung, die sich nicht erst in letzter Zeit immer wieder bestätigt hat. Politik ist nun mal nicht logisch, sondern psychologisch. Aber mit Frau Stöhr als Bundeskanzlerin könnten wir uns wenigsten auf viele schauerlich-schöne Momente authentischer Unterbelichtung freuen. Vielleicht fantasiert sie ja irgendwann mal öffentlich von Militärparaden am Yom Kippur zur Feier des Sieges über die Ägypter, in ihrer Funktion als Völkerrechtlerin und Nah-Ost-Expertin.

Vor diesem Hintergrund, und weil Politik nicht nur die Kunst des Möglichen, sondern vor allem eine Art Showbusiness für Untalentierte ist, sehe ich der Kanzlerschaft der ökopathisch-korrekten Loriot-Frau mit Gelassenheit und einer vollen Tüte Popcorn entgegen. Der Kurs der nächsten vier Jahre ist sowieso klar: Niemand hat die Absicht, den Leuten ihre Öl- oder Gasheizung wegzunehmen - wir machen sie einfach nur so teuer, dass sich niemand mehr das Heizen leisten kann. Und das können Sie, liebe Leserinnen und Leser, von jeder handelsüblichen Koalition bekommen. Egal, ob Rote Ampel, Grüne Ampel oder vielleicht doch Schwarz-Grün: Alle wollen, dass wir bis 2035 kein Fitzelchen CO2 mehr in die Luft pusten - während die KP China pro Jahr hundert neue Kohlekraftwerke bauen lässt.

Natürlich geht es bei der Ökopathie nicht um die Umwelt. Das wissen sogar viele Greeniacs. Und sie wissen, dass wir das wissen. Nur ihre Wählerinnen jederlei Geschlechts wissen das nicht. Letztere scheinen auch keinerlei Problem darin zu sehen, das ihre Heroine (das hat jetzt nichts mit Drogen zu tun, Annalena) „vergessen“ hat, einen niedrigen fünfstelligen Betrag als Nebeneinkunft anzugeben. Kann ja mal passieren, dass man 25.000 Euro nicht „auf dem Schirm“ hat, wenn man vom Völkerrecht kommt. Herrn Lauterbach - dem Covid-19-Experten der deutschen Sozialkleptokratie - fiel kurz danach siedend heiß ein, dass er anscheinend ebenfalls 17.800 Euro Nebeneinkünfte „vergessen“ wollte. Kein Wunder, dass diese Leute in die Politik gehen: So einfach kommt man bzw. frau sonst nirgends zu Geld.

Meine Damen und Herren, ich verspreche mir von roten und grünen Ampeln nicht, dass irgendwas anders oder womöglich sogar noch besser wird als es sowieso geworden wäre. Aber wenigstens sind linksalternative Politikerinnen jederlei Geschlechts etwas billiger. Denn während man (und vermutlich auch frau) in der CDU/CSU erst für einen niedrigen einstelligen Millionenbetrag aktiv wird, bekommt man einen Ökopathen und Sozialkleptokraten immerhin schon zum Preis eines gebrauchten Mittelklassewagens. Oder eines Gas-Wasser-Scheiße-Autos. Sehr viel „anders“ muss die Kunst des Möglichen aus meiner Sicht gar nicht aussehen. Hauptsache, das Personal ist billig - willig ist es dann schon. Und ein grünes Regierungsprogramm bekommen Sie wie gesagt auch dann, wenn Sie im September CDU/CSU wählen.

Inzwischen hat man ja allgemein wieder vergessen, wofür die Unions-Parteien stehen und standen. Nicht zuletzt für das völlig vergeigte Handling des Corona-Desasters. Wäre das Geld, das nun für all die Masken und Popel-Tests ausgegeben wurde, nicht in der Produktion eines vernünftigen Vakzins besser angelegt gewesen? Könnten wir dann nicht schon seit drei bis vier Monaten wieder „normal“ sein? All die Menschen, die seit Januar an Corona erkrankt und mit oder wegen ihr gestorben sind, gehen unmittelbar auf das Konto der deutschen Ein-Euro-EU-Politik. Hauptverantwortlich: Frau VDL. Von der linksalternativ-gleichgeschalteten Presse und dem Staatsfunk wird dieses epochale Versagen ignoriert. Und was ist mit den Menschen, die seit einem Jahr nicht zum Arzt gehen wollten oder konnten? Was mit den Leuten, die wegen des Dauer-Lockdowns ihr Geschäft aufgeben mussten? Ich sehe einen Tsunami ranziger Treffpunkte, Volksküchen und anderer nicht-kommerzieller Begegnungsstätten auf die meisten Fußgängerzonen zurollen.

Doch für Frau Stöhr von den Grünen wäre das alles natürlich kein Problem: Einfach CO2-Steuer einführen und das Leben so teuer machen, dass sich außer den Champagner-Sozialisten niemand mehr leisten kann, mit dem eigenen PKW zu fahren und im Winter zu heizen. Mit den (anfänglichen) Mehreinnahmen stopfen wir dann die Finanzlöcher, die durch das symptomatisch irregeleitete Handling der Pandemie entstanden sind. Und zermahlen die Bourgeoisie zwischen den Zwillingsmühlsteinen Besteuerung und Inflation - schneller als Sie Vladimir Iljitsch Uljanow Lenin sagen können, meine Damen und Herren.

Das Problem besteht nicht allein darin, dass die Grünen wahnsinnig sind. Sondern darin, dass ihr Wahnsinn A) Methode hat und B) von einer zweckdienlich verblödeten veröffentlichen Meinung inzwischen als Sachzwang (= „geht nicht anders“) und Normalzustand durchgewunken werden kann. „Ach ist der Rasen schön grün“, um es noch einmal mit Loriot zu sagen. Wie wäre es, wenn wir statt immer mehr Staat in den nächsten Jahrzenten mal immer weniger Staat ausprobieren? Man kann über die Anti-Lockdown-Demos denken, was man will. Aber es war jedenfalls nicht die Linke, die in den letzten Monaten für die Freiheit auf die Straße gegangen ist.

 


Autor: Ramiro Fulano
Bild Quelle: Stefan Kaminski (photography), Annalena Baerbock (full rights of use), CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons


Mittwoch, 26 Mai 2021

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Arbeitskreis Ableismus: Grüne für sozial gerechten Fußball
Deutschland - Sonntag, 20 Juni 2021

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Wettbewerb, Erfolg und Leistung, so geht es aus einem Papier der deutschen Ökopathen hervor, sind für eine Gesellschaft sehr problematische „Werte“, denn sie können ihre Mitglieder zu Individualität und im Extremfall sogar zu Egoismus verleiten - zum Durchsetzen ihrer eigenen Interessen. Aus diesem Grund möchten die Grünen auch beim Sport für mehr Solidarität und soziale Gerechtigkeit sorgen.
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