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Hessens Innenminister löst Frankfurter SEK auf

Hessens Innenminister löst Frankfurter SEK auf


Im Zuge von Ermittlungen wegen rechtsextremer Äußerungen von Polizisten in Chatgruppen wird das Sondereinsatzkommando (SEK) des Frankfurter Polizeipräsidiums aufgelöst.

Hessens Innenminister löst Frankfurter SEK auf

Das habe der hessische Innenminister Peter Beuth (CDU) am Donnerstag in Wiesbaden mitgeteilt. 17 von 20 SEK-Beamten aus Frankfurt sollen demnach untereinander Beiträge mit volksverhetzenden Inhalten beziehungsweise Abbildungen einer ehemaligen nationalsozialistischen Organisation geteilt haben. Drei der Beschuldigten seien Vorgesetzte, die nicht eingeschritten sein sollen.

In einer ersten Reaktion habe Beuth am Mittwoch erklärt, es sei völlig inakzeptabel, „dass sich Beamte der Polizei und noch dazu einer hoch spezialisierten Einheit in derartigen Chats untereinander austauschen“.

Die Ermittlungen würden sich nach einer Meldung von Mittwoch gegen 20 männliche Personen, darunter 19 aktive Polizeibeamte, im Alter von 29 bis 54 Jahren richten. 17 Beschuldigte seien verdächtig, in verschiedenen Chatgruppen untereinander Beiträge mittels Messenger-Diensten verbreitet zu haben. Die beanstandeten Beiträge stammten vorwiegend aus den Jahren 2016/2017. Die letzten relevanten Inhalte seien in geringer Anzahl in Chats von Anfang des Jahres 2019 festgestellt worden.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Archiv


Freitag, 11 Juni 2021

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