113-Millionen-Raub im Grünen Gewölbe – was Medien verschweigen

113-Millionen-Raub im Grünen Gewölbe – was Medien verschweigen


Ende 2019 haben sechs Schwerverbrecher in spektakulärer Weise im weltberühmten Dresdner Grünen Gewölbe Diamanten und Brillanten im Wert von weit über 100 Millionen Euro geraubt.

113-Millionen-Raub im Grünen Gewölbe – was Medien verschweigen

Von Masnfred W. Black

Gegen die Gangster ist jetzt vor dem Landgericht Dresden Anklage erhoben worden. Darüber hat auch der Deutschlandfunk berichtet.

Was der Sender freilich verschweigt: Die Beschuldigten sind zwar rechtlich deutsche Staatsbürger („Pass-Deutsche“), aber alle haben einen arabischen Migrationshintergrund. Was auch viele Medien verschweigen: Die Angeklagten gehören zum berüchtigten arabischen Remmo-Clan, der seine Zentrale im Berliner Bezirk Neukölln hat.

Die sechs Beschuldigten sind im Alter von 22 bis 27 Jahren. „Die Männer“, so schreibt der Deutschlandfunk vernebelnd, „sollen im November 2019 in das historische Gebäude eingebrochen sein und Schmuckstücke im Versicherungswert von mindestens 113 Millionen Euro gestohlen haben“. Von den erbeuteten Juwelen fehle bis heute jede Spur.

Die Schilderung im Deutschlandfunk hört sich fast ein wenig harmlos an, in Wirklichkeit handelt es sich aber um eines der größten Verbrechen in der Kriminalgeschichte Deutschlands.

Der Remmo-Clan hat erneut zugeschlagen

Klarer berichtet aktuell die Bild-Zeitung in ihrer Dresdner Regional-Ausgabe. Es sei Anklage erhoben worden „unter anderem wegen schwerem Bandendiebstahls, Brandstiftung und besonders schwerer Brandstiftung“. Die Beschuldigten sollen „alle dem Remmo-Clan angehören“.

Die Angeklagten werden beschuldigt, „am 25. November 2019 in das Historische Grüne Gewölbe in Dresden eingebrochen zu sein und 21 Schmuckstücke mit insgesamt über 4300 einzelnen Diamanten und Brillanten im Gesamtversicherungswert von mindestens 113.800.000 Euro entwendet zu haben“. Die Räuber hätten einen geladenen Revolver und eine Selbstladewaffe mit Schalldämpfer und Patronenmunition im Kaliber 7,65 mm Browning mit sich geführt.

Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft erklärte dazu: „Nach dem Ergebnis der Ermittlungen sollen die Beschuldigten unmittelbar vor dem Einbruch einen Brand im Pegelhaus an der Augustusbrücke gelegt haben, um die Stromversorgung der Straßenbeleuchtung im Außenbereich des Historischen Grünen Gewölbes zu unterbrechen.“

Vor ihrer Flucht nach Berlin setzten die Ganoven noch in Dresden einen Audi S6 in einer Tiefgarage in Brand. Von dem Feuer wurden drei weitere Autos voll erfasst und insgesamt 61 PKWs beschädigt.

Im Gegensatz zum Deutschlandfunk berichtet Bild auch darüber, dass es „neben dem Verlust der kunst- und kulturhistorisch außerordentlich bedeutsamen Schätze“ auch große Schäden in Millionenhöhe „am Residenzschloss, am Pegelhaus und an der Tiefgarage“ sowie an den „dort abgestellten Autos“ gab.

Teils milde Strafen zu erwarten

Vier der sechs Angeklagten befinden sich heute in U-Haft. Zwei der Beschuldigten – 23 und  24 Jahre alt – sitzen derzeit Jugendstrafen wegen ganz anderer Delikte ab. Beide sind vom Landgericht Berlin rechtskräftig wegen Beteiligung am Diebstahl einer Goldmünze aus dem Berliner Bode-Museum im März 2017 verurteilt worden.

Bisher hat sich keiner der arabischen Angeklagten zu den Vorwürfen geäußert. Nach gesundem Menschenverstand ein Indiz dafür, dass sie schuldig sind. Die Bild-Zeitung schreibt, den Beschuldigten drohten Haftstrafen von bis zu 15 Jahren. Was Bild nicht erwähnt ist die Tatsache, dass wahrscheinlich mehrere der Angeklagten vor der Jugendstrafkammer nur vergleichsweise milde Jugendstrafen zu erwarten haben.

Diese Männer sind zwar zur Tatzeit mit über 18 Jahren erwachsen gewesen und durften schon damals ihr Wahlrecht ausüben. Doch erfahrungsgemäß sanktionieren deutsche Richter solche „jungen“ Verbrecher gern nach dem liberaleren Jugendstrafrecht. Ob bei den älteren Angeklagten wirklich jeweils die theoretisch denkbare Höchststrafe verhängt wird, ist mehr als fraglich.

So oder so: Es steht zu befürchten, dass zumindest ein paar der Schwerverbrecher nach wenigen Jahren Knast wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Bis dahin ist es anderen Clan-Mitgliedern sicherlich längst gelungen, die bunt-vielfältige Diamanten- und Brillanten-Beute zu Geld zu machen. Dann werden die Gangster, wenn sie sich jeden Tag wieder ihrer Freiheit erfreuen, alle Hände voll zu tun haben, die vielen Millionen Euro auszugeben.

Strategie des Clans wird wohl aufgehen

Es gibt böse Zungen, die behaupten, dass die Führung des Remmo-Clans ganz bewusst sehr junge Familien-Mitglieder für den historischen Raub von Dresden ausgesucht hat. Auch die Araber wissen nur zu gut: Angeblich noch „Heranwachsende“ werden von deutschen Richtern in aller Regel nicht zu empfindlichen Gefängnisstrafen verurteilt und können so schon nach ziemlich kurzer Haft mit ihren großen Limousinen – die Clan-Ganoven bevorzugen bei ihren Luxusautos gern die Farbe weiß – über die Straßen der Hauptstadt Berlin brettern. Der deutsche „Rechtsstaat“ macht es möglich. Oder anders ausgedrückt: In dubio pro Remmo!


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Jörg Blobelt, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons


Samstag, 04 September 2021

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