ARD schickt blutjunge Polit-Aktivistinnen in die „Wahlarena“ [Video]

ARD schickt blutjunge Polit-Aktivistinnen in die „Wahlarena“ [Video]


In der 76-minütigen TV-Sendung „Wahlarena“ der ARD am Mittwochabend durften offenbar keineswegs nur normale Bürger den CDU-Kanzlerkandidaten Armin Laschet befragen, sondern auch von Linksextremisten geschulte Polit-Kämpferinnen.

ARD schickt blutjunge Polit-Aktivistinnen in die „Wahlarena“ [Video]

Von Manfred W. Black

Das berichten übereinstimmend der FAZ-Journalist Philipp Plickert auf Twitter, die Bild-Zeitung und wenig später der Medienfachdienst turi2.

Eine „Aktivistinnen-Agentur“ namens „hartaberlinks“ – so recherchierte Bild – hat auf einer linksextremen Schiene mindestens zwei Schülerinnen detailliert auf die ARD-Sendung vorbereitet, die in der Lübecker Gollan-Werft am Mittwochabend aufgenommen wurde. Studio-Gäste, die nicht einmal volljährig waren, sind auf eine Weise von der Agentur politisch indoktriniert für eine TV-Sendung instrumentalisiert worden, wie man es vor Jahren im öffentlich-rechtlichen Fernsehen wohl nicht für möglich gehalten hätte.

Die Agentur-Chefin ist Kommunistin

Die Gründerin dieser Agentur heißt Emily Laquer, sie ist 34 Jahre alt; der Hamburger Verfassungsschutz ordnet die Frau der linksextremen Szene zu. Laquer bezeichnet sich selbst als Kommunistin, sie hat 2017 an den bürgerkriegsähnlichen G20-Blockaden in Hamburg aktiv teilgenommen, bei denen hunderte Polizisten – teils schwer – verletzt wurden. Laut Twitter-Biografie ist Laquer auf „Linke Medienstrategie“ spezialisiert.

Die Agentur-Chefin hatte schon vor dem Fernsehauftritt in Bezug auf einen ihrer Zöglinge im Internet gejubelt: „Diese krasse Aktivistin durfte ich beim letzten Hartaberlinks-Talkshowtraining kennenlernen.“

Motto: „Laschet fertig machen“

Tatsächlich kamen am Mittwoch in der ARD-Wahlarena insbesondere sehr junge Zuschauer zu Wort – etliche der Gäste waren Schüler oder Studenten. Schon vor Beginn der Sendung hatte eine 15-jährige Schülerin aus Hamburg hinter den Kulissen deutlich gemacht, dass es ihr darum gehe, Laschet aufs schärfste zu attackieren.

Bevor die Kameras liefen, brüstete sich das Mädchen mit den Worten: „Dank des Trainings bin ich ja jetzt super vorbereitet, um ihn fertig zu machen.“ Die Marionette Laquers versprach großspurig, Laschet „schwitzen“ zu lassen.

Inquisatorische Auftritte

Als das von der Agentur ausgewählte Mädchen sich wie zufällig am Mittwochabend in der Werft zu Wort meldete und ihre ziemlich lange Wortmeldung abspulte, formulierte sie anfangs keine Frage, sondern stellte absurde Behauptungen auf. In ziemlich aggressiver Form wetterte sie, die sich selbst im Studio als Aktivistin der Bewegung „Fridays for Future“ vorgestellt hatte: „Ihre Klimapolitik ist in den letzten Jahren eigentlich eine Katastrophe, war von krassen Fehlentscheidungen und Skandalen geprägt!“

Im Video bei 2:20 min:

Keine Partei, so die kühne These der jungen „Fragestellerin“, habe einen Plan für den Klimaschutz, „aber die CDU und Sie insbesondere haben da in den letzten Jahren wirklich noch besonders stark versagt!“ Forsch wollte das Mädchen sodann von Laschet „Sofortmaßnahmen“ hören. Interessanterweise klatschten nach dieser kruden Wortmeldung die meisten der anwesenden Studiogäste ganz begeistert. Ein deutliches Zeichen dafür, dass die Runde der 62 TV-Gäste von der Redaktion mit politisch weitgehend einseitigen, nämlich linken, Claqueuren zusammengestellt worden ist.

Armin Laschet reagierte auf diese „Frage-Sätze“ vor laufenden Kameras taktisch geschickt: „Sie haben drei Behauptungen aufgestellt, wo ich ja mal kurz entgegnen könnte, dass sie alle falsch waren.“ Laschet wusste die Schülerin dann aber sogar zu loben: „Es ist ja auch gut, dass wir diskutieren“. Im Ziel liege man nicht sehr weit auseinander, im Vorgehen jedoch schon.

Bild ließ freilich nicht locker. Nach der „Wahlarena“-Sendung sprach ein Mitarbeiter der Boulevard-Zeitung mit der Hamburger Schülerin und befragte sie zu den Hintergründen ihres Auftritts. Das Mädchen erklärte, dass sie sich ganz normal mit einer „klimapolitischen Frage“ beworben habe. „Das ist nicht die, die ich jetzt gestellt habe – aber dann wurde ich ausgewählt und habe einen Anruf bekommen.“

Durch Bild ist überdies bekannt geworden, dass es zumindest noch eine weitere stramm links positionierte Polit-Kämpferin im Studio gegeben hat. Die Agentur hartaberlinks hat auf auf Twitter bestätigt, dass diese junge Person Aktivistin bei der „Black Lives Matter“-Bewegung ist. Auch diese Kämpferin hat an einem Training der Agentur teilgenommen, „bevor sie in der ARD den CDU-Kanzlerkandidaten ‚konfrontieren‘ durfte, wie die Coaches es stolz formulieren“ (Bild).

Scharfe Kritik von Journalisten

Der FAZ-Autor Philip Plickert fragt in Bezug auf den ARD-Skandal: „In Eurer Wahlarena wird eine speziell von Linken geschulte ,krasse‘ FFF-Aktivistin eingeladen, als Fragestellerin auf Laschet losgelassen?“ Plickert meinte, „Emily Laqueur – laut Verfassungsschutz eine Linksradikale – ist begeistert“. Das Fazit Plickerts: „Der Gebühren-Michel wird getäuscht.“

Noch schärfer lauten die Kommentare bei Bild-TV. In der Sendung „Viertel nach Acht“ zog zunächst Julian Reichelt, Chef der Bild-Gruppe, vom Leder. Er kritisierte heftig die Instrumentalisierung von Kindern im Wahlkampf: „Erwachsene trauen sich offenbar nicht mehr selber Wahlkampf zu machen und selber für ihre Positionen auf die Straße zu gehen.“ Deswegen instrumentalisierten Fernsehmacher „die, die eigentlich noch gar nicht wählen dürfen“. Reichelt meinte, wenn „Erwachsene politische Ansichten haben, sollten sie doch gerade in Wahlzeiten den Schneid haben, sie selber zu äußern und dafür nicht Kinder zu instrumentalisieren“.

Auch der Fernseh-Entertainer Thomas Gottschalk meldete sich in der Talk-Runde von Bild-TV überraschend klar zu Wort: Hier handele es sich um eine neue Form des Fernsehens: „Jemanden mit einem Knopf im Ohr in ein Studio auf Kandidaten der politischen Szene loszuschicken – das ist perfide.“

Mindestens ebenso klar kommentierte Roger Köppel, der Herausgeber der Schweizer Zeitung „Die Weltwoche“, bei der Bild-Fernsehsendung den Wahlkampf mit Kindern: „Das ist eine an fürchterliche Regime erinnernde politische Strategie.“ Diese Manipulationsmethoden zeigten einen „Grad der Verzweiflung, der beunruhigen sollte“.

Köppel kritisierte bei dieser Gelegenheit dezidiert die Grünen. Sie sei aus seiner Sicht mehr links ausgerichtet als die Linke. Aktivisten der Grünen seien scharf dafür zu kritisieren, dass sie Kinder dazu bringen, linken Druck auf die Großeltern-Generation auszuüben. Laut Köppel sei das „eine Realitätsflucht in eine ganz primitive Inszenierung“.


Autor: Redaktion
Bild Quelle:


Donnerstag, 16 September 2021

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