Geheim-Deal der Union: Göring-Eckardt als Bundespräsidentin

Geheim-Deal der Union: Göring-Eckardt als Bundespräsidentin


Ein Wahlkampf läuft idealerweise so ab, dass die Parteien verschiedene Vorstellungen von der Zukunft ihres Landes, Deutschlands, haben und diese dem Wähler in zugespitzter Form zur Wahl vorlegen.

Geheim-Deal der Union: Göring-Eckardt als Bundespräsidentin

Im jetzigen Wahlkampf ist das schwierig, da fast alle Parteien dieselben Positionen vertreten. Die einzige Partei, die eine echte Opposition darstellt, hielten die Öffentlich-Rechtlichen Medienkumpane der Parteien jahrelang zurück.

Angesichts einer schier aussichtslosen Lage ist die Union unlängst dazu übergegangen, statt eigener positiver Vorstellungen (z.B. Klimaschutz und Digitalisierung) den politischen Gegner als „links“ anzugreifen und vor ihm zu warnen. Da auch das nicht beim Publikum verfängt, und Baerbock und Scholz sich offen zueinander bekennen, hat die Union jetzt eine letzte neue Wahlkampstrategie erfunden, die sogar ohne den Wähler auskommt:

Den Grünen sollte laut Focus in einem „Geheimpapier“ das Amt des Bundespräsidenten im Tausch für eine positive Koalitionszusage angeboten werden. Motto: „Ihr koaliert mit uns und der FDP und bekommt dafür die erste grüne Bundespräsidentin. Der FOCUS berichtet:

Die Union stellt sich nach FOCUS-Online-Informationen bereits konkret für schwierige Verhandlungen auf und will so eine von SPD-Spitzenkandidat Olaf Scholz geführte Regierung verhindern. Demnach ist eine Jamaika-Koalition mit Grünen und FDP das von der Union favorisierte Bündnis.

Um den Grünen, die zuletzt deutliche Präferenzen für eine Koalition mit Scholz-SPD erkennen ließen, den Schritt zu versüßen, will die Union der Baerbock-Partei den Einzug ins Bundespräsidialamt ermöglichen, erfuhr FOCUS Online aus Unionskreisen. Als mögliche Kandidatin gilt Katrin Göring-Eckardt. Auch die FDP wäre demnach dazu bereit, die Grünen-Politikerin zu unterstützen.

Am 22. Februar 2022 wird ein Bundespräsident oder Bundespräsidentin gewählt.

Mit der favorisierten Katrin Göring-Eckardt hätte man auch eine Kandidatin, die qualitätsmäßig gut in die Reihe der letzten Staatsoberhäupter passt: Sie ist Studienabbrecherin nach vier Jahren Studium der Theologie und bringt außerdem die richtigen „Haltungen“ mit:

„Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich freue mich darauf.“

„Sind wir ein Land, das für Migrantinnen und Migranten offen ist? Was Leute anzieht, die wir übrigens dringend brauchen – nicht nur die Fachkräfte, sondern weil wir auch Menschen hier brauchen, die in unserem Sozialsystem zu Hause sind, und die sich hier auch zu Hause fühlen können?“

Der römische Kaiser Caligula soll einen Esel oder ein Pferd zum römischen Konsul ernannt haben. Würde man statt Göring-Eckardt ein Meerschweinchen zur Bundespräsidentin machen, würde der zu erwartende Schaden geringer sein, den sie als Quasi-Vertreterin einer Jamaika-Koalition noch zusätzlich über Deutschland bringen würde. Aber das ist der Union egal. Deren Ziel ist es, notfalls das Land an den Teufel zu verkaufen, wenn man nur an der Macht bleiben kann.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Online Team www.ekd.de, CC BY-SA 2.0 , via Wikimedia Commons


Dienstag, 21 September 2021

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