Düsseldorf: 19-Jähriger mit abgebrochener Glasflasche erstochen

Düsseldorf: 19-Jähriger mit abgebrochener Glasflasche erstochen


Der 19-jährige Max wurde am letzten Wochenende in der Düsseldorfer Altstadt mit einer abgebrochenen Glasflasche ins Herz gestochen und erlag seinen Verletzungen.

Düsseldorf: 19-Jähriger mit abgebrochener Glasflasche erstochen

Von Manfred W. Black

„Bei einer Schlägerei am letzten Wochenende in der Düsseldorfer Altstadt ist einem 19-Jährigen mit einer abgebrochenen Glasflasche ins Herz gestochen worden“, meldete der WDR, der größte Sender in der ARD, mit eher dürren Worten. Es sei vorher „zu einer Schlägerei zwischen zwei Gruppen gekommen“.

Welcher Art waren diese Gruppen? Was war der Anlass zu diesem Streit? Dazu vom WDR kein Wort.

Der Sender schreibt: „Zeugen meldeten dann einen verletzten Mann.“ Noch vor Ort habe der Rettungsdienst festgestellt, „dass die Verletzungen lebensbedrohlich waren“. Das Opfer, das aus Bottrop stammt, „musste noch in der Nacht notoperiert werden“. Am Dienstagabend habe die Polizei mitgeteilt, dass der junge Mann seinen Verletzungen erlegen sei.

Das Opfer ist offensichtlich ein Deutscher. Was auffällt, ist die Tatsache, dass über die Ethnie der Täter-Gruppe – wieder einmal – bisher nichts bekannt gegeben worden ist. Obgleich es Zeugen gibt. Und obwohl sich der Täter mittlerweile der Polizei gestellt hat. Dagegen sind über den brutal zu Tode Gekommenen etliche Einzelheiten berichtet worden.

Oft Schlägereien „zwischen Gruppen“

Man muss misstrauisch werden, wenn Berichte zu lesen sind, dass es in dem Areal, wo der junge Bottroper niedergestochen wurde, schon oft und seit längerer Zeit handfeste Auseinandersetzungen gegeben hat.

Erstaunlicherweise sind diese Berichte in aller Regel sehr vage gehalten: Es handele sich immer wieder um unterschiedliche, oftmals auch von weiter her gereiste „Gruppen“, die in Streit geraten. Eine typische Umschreibung dafür, dass bereits seit langem insbesondere ausländische „junge Männer“ die Altstadt von Düsseldorf unsicher gemacht haben.

Die Rheinische Post (RP) bleibt ebenfalls im Vagen. Die Zeitung nennt keine besonderen Details zum 19-jährigen Täter und keine konkreten Einzelheiten zu den oft wüsten Handgreiflichkeiten in der Düsseldorfer Altstadt. Und schreibt dann überraschender weise: Es lässt „sich bislang kein dringender Tatverdacht gegen den 19-Jährigen begründen“.

Aussage gegen Aussage

Der Täter habe zwar „bei der Polizei angegeben, an der körperlichen Auseinandersetzung beteiligt gewesen zu sein“. Doch der Gewalttäter „soll ausgesagt haben, vom späteren Opfer angegriffen worden zu sein – und sich gewehrt zu haben“.

Die RP berichtet, es habe angeblich aus Ermittler-Kreisen geheißen, die Aussage des Verdächtigen sei „stimmig“. Deswegen habe er – nach einer erkennungsdienstlichen Erfassung – die Polizeiwoche als freier Mann verlassen dürfen. Obskurerweise ergänzt die RP freilich, es werde „weiterhin wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts ermittelt“.

Eine Darstellung, die nachdenklich stimmt. Da es Zeugen der Bluttat gibt, muss man wohl davon ausgehen, dass hier nun „Aussage gegen Aussage“ steht. Vielleicht stilisiert sich der Mörder – wie schon so oft in schlimmen Kriminalfällen – jetzt frech als Opfer?

Genauer ist Bild

Präziser informiert die Bild-Zeitung – zumindest in ihrer „Regional-Ausgabe Düsseldorf“. Hier kommen sogar die Eltern des Toten zu Wort. Der Erstochene heißt Max, er wäre in einem Monat Vater geworden. Bild: „Mit seiner Verlobten hatte er Pläne geschmiedet, die beiden wollten zusammenziehen.“

Die Bild-Zeitung weiß, dass es offiziell mindestens vier weibliche Zeugen der schaurigen Tat gibt: „In Hagen machten am Donnerstag vier Freundinnen bei der Polizei ihre Aussage.“ Die Frauen „gaben an, den Angriff am Wochenende miterlebt zu haben“. „Überall war Blut“, berichtete die 17-jährige Lara Milena aus Ennepetal: „Eine Flasche flog, zerschellte.“

Daran, wie Max dann getroffen wurde, erinnert sie sich allerdings nicht. „Er hat stark geblutet, ich habe seinen Pullover hochgezogen, die Wunde gesucht.“

Lara Milena hat anscheinend Max auf den Rücken gedreht, „ein Freund drückte seinen Pulli auf die Wunde“. Max habe „gehustet, der ganze Oberkörper hat sich aufgebäumt“. „Gesprochen hat er nicht mehr“, so die Zeugin.

Wichtige Zeugen-Beobachtung

Dann berichtet die Boulevardzeitung über eine wichtige Beobachtung der vier Zeuginnen: Laut ihrer Schilderung soll der Tatverdächtige zunächst „eine Flasche nach Max geworfen haben“. Gleich darauf wiegelt Bild aber ab: „Was dann passierte, ist bislang aber noch unklar und Teil der Ermittlungen.“

Max hatte anscheinend zwei Freunde dabei. Die Angreifer-Gruppe bestand offenbar aus mehr Personen.

Max ist allem Anschein nach zuerst angegriffen worden. Ob er versucht hat, sich zu wehren, wurde nicht bekannt. Anzunehmen ist: Würde es sich bei dem Haupttäter um einen Deutschen handeln, „der schon länger hier lebt“ – die Zeitungen des Mainstreams hätten das wohl längst gemeldet, und zwar an auffälliger Stelle.

Der kritische Beobachter gewinnt den Eindruck, dass Polizei und Medien erneut versuchen, den Bürger hinters Licht zu führen. Das ist nichts Neues. Das wird meist versucht, wenn die Täter „Flüchtlinge“ aus dem Ausland sind, die jetzt oft mit großer Chuzpe „Schutzsuchende“ genannt werden.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Dietmar Rabich / Wikimedia Commons / “Düsseldorf, Altstadt -- 2015 -- 8216” / CC BY-SA 4.0


Sonntag, 24 Oktober 2021

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