Gefallener Engel: Joshua Kimmich und der Zorn der Hohepriester

Gefallener Engel: Joshua Kimmich und der Zorn der Hohepriester


Wie hat es so weit kommen können? Was ist nur in uns gefahren? Wie konnten wir sie derart mächtig werden lassen, die skrupellosen Gesundheitskrieger, die in ihrer Unbarmherzigkeit einzig unsere totale Unterwerfung dulden?

Gefallener Engel: Joshua Kimmich und der Zorn der Hohepriester

Von Ramin Peymani, Liberale Warte

Wir haben ihnen erlaubt, neue Regeln festzuschreiben, an deren Aufstellung wir nicht einmal beteiligt wurden. Wir haben zugesehen, wie sie immer mehr Fußvolk rekrutierten, um mit ihren Armeen völligen Besitz von uns zu erlangen, uns wegzusperren und uns vom alltäglichen Leben fernzuhalten. Auf Schritt und Tritt verfolgen sie uns, jederzeit bereit, uns aus dem Verkehr zu ziehen, wenn wir nicht nach ihren immer neuen Regeln spielen, mit denen sie alles zerstören, was zivilisierte Gesellschaften ausmacht. Schier sektengleich in ihrem Gebaren, haben sie die Errungenschaften von Generationen einer kulthaften Heilslehre geopfert. Sie brandmarken jene als Barbaren, die Mäßigung fordern, während sie ihr eigenes menschenverachtendes Treiben mit erzreligiösem Eifer zum Akt der Nächstenliebe erklären. Wieso haben wir uns ihnen nicht entschlossener in den Weg gestellt, als sie noch unsicher waren, als sie ihre Festungen erst errichten und ihre Organisationsstrukturen festigen mussten? Wir glaubten wohl, das Bollwerk unserer Verfassung würde ihnen standhalten, wir lebten in der trügerischen Hoffnung, die über Jahrhunderte gewachsene Rechtsordnung könnte ihnen Einhalt gebieten. Wir waren auf so viel Böses nicht vorbereitet. Dabei war ihr Treiben so durchschaubar, so vorhersehbar ihr Plan. Nichts Gutes wollten sie, niemals waren ihre Absichten edel. Wer den Götzen nicht huldigt, die sie anbeten, darf keine Gnade erwarten. Sie verschonen nicht einmal jene, die sie bis gestern noch zu den Ihren zählten.

Gemeinsam mit Leon Goretzka hatte Joshua Kimmich im Jahr 2020 „WeKickCorona“ ins Leben gerufen, um den Schwächsten der Gesellschaft zu helfen

Nun hat es einen erwischt, der bisher als Aushängeschild der selbsterklärten Kämpfer für das Gute galt. Joshua Kimmich muss man nicht lange bitten, seine enorme Popularität als einer der weltbesten Fußballer für Umweltinitiativen, Klimaschutzprojekte oder Anti-Hass-Kampagnen einzusetzen. Er war es auch, der gemeinsam mit Profifußballkollege Leon Goretzka im März 2020 „WeKickCorona“ ins Leben rief, um die Folgen für die Schwächsten mildern zu helfen. Man kann durchaus den Hut vor so viel Engagement ziehen. Mehr als sechs Millionen Euro an Spenden zugunsten karitativer und sozialer Einrichtungen sind bislang zusammengekommen. Vor kurzem übergab man der Covax-Initiative eine halbe Million Euro für deren Impfkampagne in den Schwellen- und Entwicklungsländern. Ein Corona-Leugner ist Kimmich ebenso wenig wie ein Impfgegner. Und doch ist der untadelige Sportsmann bei den Hohepriestern des Gesundheitskults in Ungnade gefallen. Der Nationalspieler hatte es gewagt, öffentlich zu erklären, dass er vor einer Corona-Impfung lieber noch das Ergebnis von Langzeitstudien abwarten wolle. Sachlich und unaufgeregt hatte da ein kerngesunder Mittzwanziger seine Ablehnung gegen eine Verabreichung kundgetan, die ihn vor etwas schützen soll, das ihm mit der statistischen Wahrscheinlichkeit, mit der ein in die Mitte des leeren Tores geschossener Ball im Netz zappelt, nicht viel wird anhaben können. In normalen Zeiten, also vor der Machtübernahme der Impftotalitären, wäre dies nicht weiter beachtet worden. Nie hatten Journalisten oder Politiker sich dafür interessiert, wer aus dem Profisport sich wohl gegen Grippe impfen ließe. Nicht einmal nach der Masernimpfung derer Kinder hatten sie sich erkundigt, obwohl doch seit März 2020 eine entsprechende Pflicht gilt.

Warum soll sich ein topfitter Spitzenathlet ohne Not ein Mittel injizieren lassen, von dem noch nicht recht erforscht ist, was es im Körper auslöst?

Mit Corona ist alles anders. Mit der Bereitstellung von mRNA-Seren sowieso. Zunehmend aggressiver wird der Lärm der unablässig heulenden Propagandasirenen. Nicht für möglich gehaltene Rückgriffe auf die dunkelsten Zeiten des vergangenen Jahrhunderts lassen die Schergen von damals beinahe sprichwörtlich wiederauferstehen. Noch steht die Demokratie manchem totalitären Ansinnen im Weg, zuweilen auch der Rechtsstaat. Doch wie lange noch? Joshua Kimmich hat den Verfechtern einer sich immer mehr der Vernunft entziehenden Corona-Politik die Masken heruntergezogen. Warum soll sich ein topfitter Spitzenathlet ohne Not ein Mittel injizieren lassen, von dem noch nicht recht erforscht ist, was es im Körper auslöst? Rechtfertigt der vermeintliche Schutz Dritter, sich selbst dem Risiko einer unnötigen „Schutzimpfung“ auszusetzen? Wie viel eigene Gesundheit muss ich für andere aufs Spiel setzen? Die vielen dokumentierten Fälle derer, die nach der Verabreichung der Seren ernste Probleme bekommen haben, sollten Grund genug sein, sich die Sache gut überlegen zu dürfen. Kimmich wird nun mit seiner Vorbildfunktion erpresst. Doch für wen soll er eigentlich Vorbild sein? Für den schwer Übergewichtigen, der in der Vergangenheit anscheinend sowieso nicht viel auf die eigene Gesundheit gegeben hat? Für die Hochbetagte, die einsam im Heim verkümmert? Für den Zwölfjährigen, für den Fußball alles ist, der einen Corona-Infekt aber nicht einmal als Schnupfen spürt? Nein. Prominente wie Kimmich sollen Ideologien Geltung verschaffen und die Massen zur Folgsamkeit bewegen. Totalitäre Herrschaften funktionieren nur so. Wir Deutsche sollten dies am besten wissen.


Autor: Ramin Peymani
Bild Quelle: Rufus46, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons


Montag, 25 Oktober 2021

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