Was ist das Grüne an den Grünen?

Was ist das Grüne an den Grünen?


Und was ist eigentlich das Erneuerbare an den sogenannten erneuerbaren Energien - und was ist daran umweltfreundlich?

Was ist das Grüne an den Grünen?

Von Ramiro Fulano

Meine Damen und Herren, wenn Sie sich Ihr Pudding-Abi nicht an der Waldorff- oder einer sonstigen Sonderschule geschossen haben, stellt sich die Frage nach dem rationalen Grund jener Ökopathie, die in den letzten 50 Jahren von Krautland aus die Welt erobert hat und sogar unserem Erbfreund Krankreich sein erstes deutsches Lehnwort der Nachkriegszeit bescherte.

(Le waldsterben - ein anderer grüner Quatsch, von dem man schon lange nichts mehr gehört oder gesehen hat, obwohl "Der Wald" gemäß der Modelle und Prognosen führender grünfinanzierter Wissenschaftlerinnen jederlei Geschlechts bereits seit über 20 Jahren "tot" sein sollte.)

Der Wahnsinn hat indes Methode, und die zeigt sich nicht zuletzt daran, dass zur großen Klimaschutz-Konferenz COP26 auf dem Flughafen Glasgow die Stellplätze für die Privatjets all der wahnsinnig wichtigen Berühmtheiten knapp wurden und die Royal Air Force einen Shuttle-Service mit ausgedienten Vulcan-Bombern anbieten musste, um John Kerry, Prince Charles und Al Gore zeitnah nach Scotchland zu verfrachten (natürlich nur zum Spaß).

Die beiden Chef-Tugendterroristinnen der westlichen Welt, Greta Tunfisch und Ms Markle, hätten angeblich auf eigene Kosten anreisen müssen, aber so viel war ihnen die Bewahrung der Spezies vor dem zweckdienlich unterstellten Aussterben dann doch nicht wert. Als bekennende Homolette jederlei Geschlechts kann ich dazu nur sagen: Wenn das wirklich die beiden führenden nominell weiblichen Rollenmodelle der Gegenwart sind, dürfte sich das mit dem Bevölkerungswachstum auf absehbare Zeit sowieso von selbst erledigen.

Was haben Sie, liebe Leserinnen und Leser, nun davon, dass sich über 10.000 Twitter-People und andere Ersatzprominente auf Ihre Kosten die Wampe vollschlagen, um ein Problem zu lösen, das wir ohne diese überflüssigen Bescheidwisser und Geschäftelhuber gar nicht hätten? Oder anders gesagt: Wenn erneuerbare Energien eine Lösung sein sollten - was war dann die Frage?

Machen wir also das, was wir auch aus Sicht der deutschen Grünen besser nicht machen sollten und sehen wir uns die Sache näher an. Umweltfreundliche Energien, was ist das überhaupt? Nun, was sicherlich von vornherein ausscheidet, obwohl es als ach so grün und erneuerbar gilt, ist die Nutzung der Wasserkraft.

Angesichts des immensen Flächenverbrauchs und der Umsiedlung von Millionen Menschen ("Drei-Schluchten-Damm") disqualifiziert sich von selbst, wer derlei ressourcenintensive Mega-Projekte als Brücke in die Zukunft verkaufen will. Allein um jene Energie herauszuspielen, die in die Produktion des Betons gesteckt wurde, muss ein durchschnittliches Wasserkraftwerk ein paar Jahre laufen - von den Eingriffen in delikate natürliche Lebebsräume ganz zu schweigen.

Wer glaubt, Wasserkraft wäre umweltfreundlich, sollte sich lieber einen anderen Religionsersatz suchen.

Aber die Windkraft! Kleine, dezentrale Anlagen, die sich ganz unauffällig in die Landschaft integrieren - das wär doch was! Natürlich, als Modell zum Abkassieren steuerfinanzierter Subventionen ist insbesondere eine Windkraftanlage eine super Idee. Aber ist sie auch erneuerbar?

Njet. Branchenflaggschiff RWE (deren Kohlekraftwerke vermutlich bereits hunderttausende das Leben gekostet haben) brüstet sich auf seiner Konzern-Website damit, dass das Entsorgungsproblem Windanlage bis 2040 (in Worten: zweitausendVIERZIG) gelöst werden könnte. Bis dahin sollen schon die ersten Fusionsreaktoren laufen.

Solange bleibt uns nur übrig, Eure lieben Windmühlenflügel zu schreddern, liebe Grüne, und CO2-intensiv zu verbrennen. Vorausgesetzt, wir wollen sie nicht in Gorleben entlagern, was für mich die ultimative Ironie in der Evolution der grünen Darwinpreisträgerinnen jederlei Geschlechts wäre. Dürfen wir Schacht 1 im Windmühlen-Endlager nach Jürgen Trittin und Schacht 2 nach Joschka "Dachlatte" Fischer benennen, liebe Ökopathen?

Und von all den zehntausenden Vögeln, die qualvoll in Windanlagen verenden, will ich gar nicht erst anfangen. Denn die Ökopathen wissen das danz genau, aber es ist ihnen egal. Weil es ihnen nur dann um die Umwelt geht, wenn es sich für sie lohnt. An den E-Autos der postmodernen Tugendterroristinnen jederlei Geschlechts klebt das Blut dieser Tiere. Als es noch Ölkatastrophen gab, schafften die Fotos der gequälten Kreatur es immerhin noch in den "Stern", doch zum Preis einer Bio-Bockwurst drückt der jetzt auch beide Augen zu und nimmt die Ökopathie vor ihren praktischen Konsequenzen in Schutz.

Etwas weniger schlimm als mit den Pipi-Langstrumpf-Energien Wind und Wasser ist es um die Solarkraft bestellt. Die Kollektoren können Sie immerhin bei jedem handelsüblichen Wertstoffhof loswerden, meine Damen und Herren. Aber diese tugendhaft-grüne Technologie ist voller hochtoxischer, krebserregender Schwermetalle und anderen Umweltgifte. Und es fallen jedes Jahr ein paar Millionen Tonnen davon an. Die sind aber bei den Grünen nur dann ein Thema, wenn man damit dem Kapitalismus die Existenz verleiden kann.

Ich finde, die Reste der Solarkollektoren sollten dann ebenfalls in Gorleben entgelagert werden, im Schacht 3, "Annalena".

Und noch mal zurück zu den Speichermedien der "erneuerbaren Energien". Es gibt nicht genug seltene Erden auf der Welt, damit auch nur ein Drittel der Bevölkerung mit dem E-Auto herumkutschieren kann. Und wie diese seltenen Rohstoffe abgebaut werden, lässt selbst den Kohlebergbau der frühen Neuzeit als Werk von Menschenfreunden aussehen. Auch das ist den Ökopathen egal, solange es um den eigenen Arsch geht.

Ach ja, das Biogas! Das habe ich ganz vergessen. Methan entsteht nicht zuletzt durch gesunde Verdauung. Deshalb sollten alle grünen Politikerinnen und deren Wählerinnen jederlei Geschlechts mit gutem Beispiel vorangehen und diese kostbaren Rohstoffe nicht ungenutzt äh: verpuffen lassen. Geeignete Analkatheter gibt es bestimmt in jedem Sanitätshaus.

Meine Damen und Herren, natürlich mögen wir alle schöne frische Luft und etwas Natur vor der Tür. Ein Rückweg in die fossile Steinzeit ist deshalb nicht wünschenswert. Aber vielleicht ist er notwendig, solange wirklich zuverlässige Technologien aus der Atomkraft (vielleicht Fusion, vielleicht Thorium) noch nicht verfügbar sind. Und ja: Es fallen mehr Leute von Windanlagen in den Tod als durch die friedliche Nutzung der Kernkraft ums Leben kommen.

Und nur noch mal zur Erinnerung: An den unmittelbaren Folgen der Reaktorhavarie in Fukushima ist niemand gestorben. In der Ukraine hingegen darf man glaube ich erst dann zur Arbeit gehen, wenn man genug getrunken hat - vor allem in Atomkraftwerken vom Typ Tschernobyl.

Es wusste einmal sogar die deutsche Linke um die Emanzipation der Gattung vom Naturzwang. Ich glaube nicht, dass die ohne friedliche Nutzung der Kernkraft möglich ist. 


Autor: Ramiro Fulano
Bild Quelle: Heinrich-Böll-Stiftung from Berlin, Deutschland, CC BY-SA 2.0 , via Wikimedia Commons


Sonntag, 31 Oktober 2021

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