Islamisten, die Menschen mit Messern angreifen

Islamisten, die Menschen mit Messern angreifen


Am Vormittag des 6. Novembers war der ICE 928 in Bayern unterwegs. Plötzlich gellten Schreie durch die Wagen vier und fünf des Zuges.

Islamisten, die Menschen mit Messern angreifen

Von Manfred W. Black

Reisende rannten um ihr Leben. Ein Angreifer stach mit einem Messer auf die Passagiere ein – „einfach so, berichten Zeugen später, wie aus dem Nichts“ (Die Welt).

Vier Menschen erlitten schwere Verletzungen, ehe Polizisten den Angreifer – sein Name ist Abdalrahman A. – überwältigen konnten. Direkt vor seiner Festnahme rief der Messer-Terrorist, „dass er krank sei und Hilfe brauche“, berichtete die Bild-Zeitung.

Der Messerstecher ist – wie in so sehr vielen Fällen zuvor auch – ein arabisch-muslimischer „Geflüchteter“, der angeblich hierzulande „Schutz“ sucht.

Der Gewalttäter stammt aus Syrien. Er kam 2014 nach Deutschland und war zuletzt wohnhaft im niederbayerischen Passau. In seiner Wohnung – erstaunlicherweise in einem Studentenheim – sind IS-Propagandapapiere gefunden worden. Er hatte Videos des islamischen IS geschaut, „sein Facebook-Profil deutet stark auf islamistische Gesinnung“ (Bild).

Freifahrtschein für Haftverschonung

Die WELT schreibt dazu, die Tatumstände wirkten auf den ersten Blick wie aus dem Handbuch von Terrormilizen des Islamischen Staat: „Öffentlicher Raum, einfaches Tatmittel, unvermittelter Angriff.“

Und doch kamen Ermittler schnell zu einer überraschenden Beurteilung: Es handele sich hier nicht um einen politisch oder religiös motivierten Anschlag. Nicht einmal 24 Stunden waren nach der blutigen Attacke vergangen, da diagnostizierte ein Sachverständiger bei dem Messerstecher „vorläufig“ eine „paranoide Schizophrenie“. Damit gilt der Messerstecher als „nicht schuldfähig“.

Zum Tatzeitpunkt soll sich A. in einer Art „Wahnzustand“ befunden haben. Er wurde nicht in ein Untersuchungsgefängnis verbracht, sondern in eine psychiatrische Klinik.

Die Bezüge des Gewalttäters zum Islam und zum IS spielten dabei kaum noch eine Rolle. Wird der Ruf „Ich bin krank!“ dauerhaft zum Freifahrtschein für die Haftverschonung von muslimischen Schwerkriminellen?

Der Massenmord von Orlando

Solche und ähnliche Fälle gibt es hierzulande mittlerweile zuhauf – in Westeuropa und auch in den USA. Einer der schlimmsten, individuell verübten terroristischen Massenmorde war der von Orlando im Jahr 2016, bei dem 49 Menschen starben.

Obgleich der Vater des Mörders mit einer islamischen Terrororganisation sympathisierte und obwohl „der Todesschütze (…) sich noch während der Tat zum sogenannten ‚Islamischen Staat‘ (IS) bekannt“ hatte (Deutschlandfunk), vermieden es die linken Mainstream-Medien bald, von einem politisch-religiös motivierten Massenmord zu sprechen. Vielmehr stellten die meisten Medien die Homophobie des Massenmörders und dessen Frontstellung zur LGBT-Bewegung in den Vordergrund.

Damals meldete sich Ahmad Mansour zu Wort, ein in Deutschland bekannter Psychologe und Terrorismus-Experte, der als Sohn arabischer Eltern in Israel geboren wurde. Mansour sagte, das es falsch gewesen sei zu behaupten, der Massenmord habe wenig oder nichts mit dem Islam zu tun. Wenn ein Mörder bei seiner Tat stark durch den Islam beeinflusst war, müsse diese Tatsache auch benannt werden. Sonst gehe die Rede an der Realität vorbei. Auch eine Religion könne für Kritik nicht tabu sein.

Dreifach-Mord in Würzburg

Ein besonders schlimmes Beispiel eines tödlichen Messerangriff war ebenfalls der dreifache Mord am 25. Juni in der Würzburger Innenstadt. Die Todesopfer waren Frauen im Alter von 24, 49 und 82 Jahren. Der Messer-Mörder war ein 24-jähriger „Schutzsuchender“ aus Somalia, er hatte bei seinen Morden „Allahu Akbar!“ gerufen.

Zwei Sachverständige entschieden, der schwarze „Geflüchtete“ sei nicht schuldfähig; er wurde schon im Juli in eine Psychiatrie verlegt. Die Generalstaatsanwaltschaft München forderte, den „Schutzsuchenden“ dauerhaft in eine geschlossenen Abteilung eines psychiatrischen Krankenhauses zu bringen.

Auch zu diesem Dreifach-Mord äußerte sich der Islam-Experte Ahmad Mansour, der die Mentalitäten von Arabern sehr gut kennt. Der Psychologe warnt: Es werde noch etliche weitere, ähnliche Taten geben.

Im Namen des Islam

Mansour: „Wir haben es mit Fällen zu tun, bei denen die Menschen (…) keinen Kontakt zu Terrororganisationen hatten.“ Bei diesen Angreifern sei zwar die Ideologie nicht so fest verankert ist in ihren Köpfen, aber nicht selten seien „diese Leute auch bereit (…), im Namen dieser (…) andere Menschen zu verletzen“.

Mansour forderte mehr Fortbildungen für Psychologen und Psychotherapeuten. „Wenn ich die Gründe und die Hintergründe kenne für Radikalisierung, für Islamismus, die Werte, die die Menschen in sich tragen, die vielleicht auch gefährlich sein können, dann kann ich in meiner Therapie (…) das auch zum Thema machen und vielleicht auch durch Hinterfragen und durch psychotherapeutische Maßnahmen auch diese Menschen dazu bewegen, diese Einstellungen und diese Ideologie abzubauen.“

Ideologisierte Selbstradikalisierung

Auch zu den November-Attacken im ICE hat Mansour Stellung bezogen. Die Grenzen zwischen Amoklauf und Terror seien oft fließend. Die oftmals schnelle öffentliche Feststellung, es handele sich bei den Tätern um psychisch Kranke, greift aus Sicht Mansours zu kurz. „Vielleicht ist es politisch bequemer, entspricht nicht aber immer der ganzen Wahrheit. Denn Kultur, Religion oder Sozialisation spielen immer eine Rolle bei der Auswahl der Opfer.“

Vor allem bei einer Mischung von psychischer Labilität und politisch-religiöser Ideologie dürfe man nicht nur die Labilität als Tatmotiv sehen. „Beide Aspekte spielen eine Rolle.“

Wir hätten es allerdings seit einiger Zeit öfter „mit einem neuen Phänomen zu tun, dass psychisch Kranke sich selbst radikalisieren“.

Diese Selbstradikalisierung, so Mansour, erschwere die Arbeit der Sicherheitsorgane erheblich, „weil die Einzelpersonen nicht in die bisherigen Raster und Vorstellungen fallen und deswegen auch nicht auffallen“. So gesehen müssen müsse man den Terror hierzulande teils „neu (…) definieren“.

Ahmad Mansour: „Psychische Erkrankungen von Tätern werden weiterhin benutzt, um diese abzustempeln und sich nicht mit den unbequemeren, ideologischen Hintergründen auseinandersetzen zu müssen.“ Das sei „zwar einfacher, entspricht aber nicht der Wahrheit“.

Tickende Zeitbomben

Über solche Analysen wird im medialen Mainstream kaum oder gar nicht berichtet. Dafür machen andere Positionen und „Studien“  – vor allem von wissenschaftstheoretisch links orientierten Wissenschaftlern – Schlagzeilen. Diese Wissenschaftsschaffenden aus Deutschland oder den Niederlanden behaupten allen Ernstes, 30 bis 50 Prozent der „Geflüchteten“ litten unter erheblichen psychischen Problemen und müssten behandelt werden.

So oder so: Offenbar sind unter den Millionen von „Zuwanderern“ Tausende von tickenden Zeitbomben, denen noch viele unschuldige Menschen auch in der Bundesrepublik zum Opfer fallen könnten. Schon jetzt sind die teuren forensischen Psychiatrien, in denen zunehmend „schuldunfähige“ Gewalttäter aus dem Ausland untergebracht werden, überfüllt.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Giftzwerg 88, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons


Freitag, 19 November 2021

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