Köln: Türke ersticht junge Frau und deren Sohn

Köln: Türke ersticht junge Frau und deren Sohn


Die Polizei hatte am Dienstagvormittag stundenlang im Köln-Niehler Hafen nach Spuren gesucht. Hunde, Taucher und eine Drohne kamen zum Einsatz.

Köln: Türke ersticht junge Frau und deren Sohn

Von Manfred W. Black

Grund: Eine junge Frau und ihr Sohn sind brutal mit einem Messer erstochen und im Rhein gefunden worden. Doch zunächst wurde die Tatwaffe nicht aufgefunden.

In der ihm eigenen Sprache – die sich bemüht, grausame Einzelheiten des Doppelmordes möglichst nicht zu benennen – berichtete der politisch links positionierte Kölner Stadtanzeiger (KStA) über den Tod der beiden jungen Menschen: „Zuvor hatten sich die Hinweise dahingehend verdichtet, dass sich hinter dem Fund einer weiblichen Wasserleiche im Rhein am Montagmorgen mutmaßlich ein Tötungsdelikt in einer Familie verbirgt.“

Zeitung berichtet über festgenommenen „Mann“

Ein paar Kilometer weiter flussabwärts hätten Spaziergänger am Dienstagmorgen in Worringen auch die Leiche des vier Jahre alten Sohnes der Frau im Rhein gesehen – und an Land gezogen. Weiter schreibt der KStA, bei der Toten handele „es sich nach Erkenntnissen der Polizei um eine 24 Jahre alte Frau aus Kalk, sie wurde allem Anschein nach umgebracht“.

Die Polizei habe „einen ebenfalls 24 Jahre alten ehemaligen Freund oder Lebensgefährten als Tatverdächtigen festgenommen“. Er soll im Kölner Norden wohnen.

„Der Mann“, so der KStA, bestreite freilich die Tat. Er habe „sich einen Anwalt genommen“. Angaben zu den ethnischen Hintergründen der Bluttat? Fehlanzeige.

Bild erwähnt türkische Hintergründe

Die Bild-Zeitung berichtete in einem Artikel sehr viel genauer und erwähnt den türkischen Hintergrund des doppelten Messermordes. Der Zeitung zufolge hatte sich das türkischstämmige Paar vor kurzem getrennt. „Die junge Frau hatte ihn verlassen, lebte zuletzt mit dem gemeinsamen Sohn in Kalk, ihr Ex in Niehl“ (Bild).

In einem zweiten Artikel nennt Bild weitere wichtige Fakten zum Doppelmord. Danach heißt der verdächtige Vater Anil G.; die erstochene Frau trug den Vornamen Derya, ihr Sohn hieß Kian. Das Paar hat zuletzt getrennt gelebt.

Derya hat ihrem ehemaligen Lebensgefährten anscheinend kurz vor ihrem Tod gesagt, dass sie sich mit einem anderen Mann verlobt habe. Sie soll von ihrem Ex-Freund Unterhaltszahlungen für Kian gefordert haben.

Der Verdächtige hatte offenbar eine Aussprache haben wollen. „Die beiden Erwachsenen hatten sich am Sonntag am Niehler Hafen im Beisein des Kindes getroffen“, erklärte dazu Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer von der zuständigen Anklagebehörde Köln. Am Hafen soll der 24-Jährige sein Messer gezückt, die Mutter und seinen eigenen Sohn erstochen und dann in den Rhein geworfen haben.

Nur wegen Totschlag verdächtig – nicht wegen Mord

Die Bild-Zeitung schreibt, der Beschuldigte sitze nun wegen Verdacht des zweifachen Totschlags in U-Haft. Also eigenartiger Weise nicht wegen vermuteten Mordes. Das mutet seltsam an: Denn warum ist der Verdächtige zu dem Treffen wohl mit einem Messer erschienen? Zur Selbstverteidigung?

Deryas Freundin Gina M. hat inzwischen via Internet mehr als 16.500 Euro Spenden erhalten; mit den Geldern soll die Beerdigung der beiden Erstochenen bezahlt werden.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: User:Mattes, Public domain, via Wikimedia Commons


Sonntag, 21 November 2021

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