Bericht zur Coronalage: Last Exit Omikron

Bericht zur Coronalage: Last Exit Omikron


Zu Weihnachten eine gute Nachricht. Seit 21 Monaten wird auf Achgut dokumentiert, wie selbst renommierteste Wissenschaftler davor warnen, die neue Corona-Infektion zu dramatisieren.

Bericht zur Coronalage: Last Exit Omikron

Von Dr. med. Gunter Frank

Ich suche immer noch nach der nachprüfbaren Kennziffer, die das Vorhandensein einer außergewöhnlichen medizinischen Notlage in Deutschland belegt. Keiner konnte mir, auch nach noch so intensivem Nachfragen, eine solche Zahl nennen. Stattdessen mussten wir erleben, wie sich die Irrsinnsspirale immer schneller dreht, die inzwischen zur größten Verwerfung der Bundesrepublik Deutschland geführt hat, ja sogar die verfassungsmäßige Ordnung selbst bedroht (s.a. GG Art.20 (4)).

Nun ergäbe sich durch die neue Omikron-Variante, die vielleicht letzte Chance für die Politik, mit einem Restanschein von Verstand die Corona-Epidemie als endemisch und damit für beendet zu erklären. Die Aller-allermeisten können sich ungefährlich anstecken, auch die bisherigen 5 Prozent schwereren Verläufe. Keine Impfung kann auf ungefährlichere Weise die Immunisierung der Bevölkerung erreichen. Um die wenigen verbleibenden, schweren Fälle, meist immungeschwächte, alte Menschen, würden sich dann allein die Krankenhäuser kümmern, die - endlich vom Joch der Quarantänemaßnahmen befreit - wieder einigermaßen zum Normalbetrieb zurückkehren könnten. Ja ich weiß, es spricht vieles, eigentlich alles dagegen, aber Weihnachten ist ja das Fest der Hoffnung. Und wenn wir ins Ausland blicken, ist zumindest ein wenig Hoffnung berechtigt. Auch deshalb sei der deutschen Politik prophezeit, wenn sie diese Chance nicht nutzt und stattdessen auf Impfzwang setzt, wird die von ihr geschürte gesellschaftliche Zerrissenheit kaum noch kontrollierbar werden. Das deuten die jetzt schon bekannten Impfnebenwirkungen an. Von dem, was diesbezüglich auf uns zurollen könnte, möchte ich Ihnen aber lieber nach Weihnachten berichten.

Deutlicher Ausdruck von „Milde“

Im Anschluss folgt ein gut recherchierter Text eines sehr kenntnisreichen Kollegen, den ich hier weitergeben darf, und den ich nur leicht redigiert habe. Dessen Autor möchte nicht genannt werden.

In Südafrika und Großbritannien, dem ersten Land mit Omikron, und in Dänemark als erstem Land auf dem europäischen Festland explodieren die Infektionszahlen. Daraus macht die Politik eine Schreckensnachricht, doch sie bedeuten das Gegenteil. Deutschland als kompetenzentkerntes, aber durchmoralisiertes Land ist zwar nicht in der Lage, viel Substanzielles zum Infektionswissen beizutragen. Im Gegensatz zu Dänemark, welches zu den führenden Ländern zählt, wenn es um die Sequenzierung von Corona-Viren geht.

Nimmt man die hohe Infektiosität, also den Steilanstieg der Infektionszahlen als Maßstab - Delta benötigt für eine Verdoppelung der Infektionszahlen 5 Tage, Omikron nur 2,3 Tage -, findet man eindeutige Indizien, wo Omikron bereits seine Verbreitung gefunden hat. In Deutschland und den NL belegen noch sinkende Infektionszahlen das Ende der Welle, ausgelöst durch die Delta-Variante. Diese Feststellung gilt auch für die meisten europäischen Länder. Wie UK zeigen aber Dänemark, Italien und Spanien steil ansteigende Infektionszahlen als Indiz für das vorrangige Vorhandensein der Omikron-Variante.

In Deutschland sinken die Zahlen aktuell insgesamt und in den meisten Bundesländern wie z.B. Bayern und NRW, Sachsen ist ein kleiner Ausreißer. Bremen als Hafenstadt und Hamburg und Schleswig-Holstein als Nachbarn zu Dänemark zeigen aber bereits ansteigende Zahlen.

Damit dürfte auch ohne speziellen Nachweis besiegelt sein, dass Omikron auf dem europäischen Festland angekommen ist, und von Norden und Süden angreift.

Etwas beruhigen können diese explosionsartige Ausbreitung Informationen aus Südafrika, die von milden Verläufen berichten. Bisher unklar ist aber, ob sich diese Feststellung auf Europa übertragen lässt. In Südafrika liegt der Altersdurchschnitt geschätzt bei 27,6 Jahren und in Europa bei 42 Jahren mit Italien an der Spitze mit 47 mit der ältesten Bevölkerung und Irland mit 37 Jahren mit der „jüngsten“ Bevölkerung.

Der Anteil der Bevölkerung in Südafrika über 65 Jahren liegt bei 5,5 Prozent. Zum Vergleich: Italien 23,2 Prozent, Deutschland 21,8 Prozent, Spanien 19,6, Niederlande 19,5 und Irland 14,4 Prozent.

Sollte sich ein milderer Verlauf auch für Europa bestätigen, müsste man Indizien finden können, die diese Tatsache bereits jetzt belegen können. Ein erstes Indiz könnten die Todeszahlen sein, trotz aller Unsicherheit - Zuordnung zu Covid, Verzögerung des Eintritts etc..

In den zwei zuerst dargestellten Wellen vom Frühjahr und Herbst/Winter 2020 verhalten sich die Sterbezahlen proportional zu den Infektionszahlen. Bei den Zahlen der letzten Welle sieht man aber Unterschiede. In Deutschland und den NL sinken die Sterbezahlen gleichzeitig mit dem Abfall der Infektionszahlen (Delta); sie verhalten sich somit wie in den zwei zurückliegenden Wellen.

Dänemark und UK zeigen aktuell ein anderes Phänomen. Die Infektionszahlen steigen steil an. Gleichzeitig aber belegen die Sterbezahlen eine horizontale bis leicht fallende Tendenz.

Noch deutlicher kommt die „Milde“ zum Ausdruck, wenn man sich weitere Zahlen für UK anschaut. Im UK sieht man in den zwei früheren Wellen das proportionale Verhalten von Infektionszahlen, Hospitalisierung, Belegung von ICU und Todesfällen.

In der aktuellen Welle demonstrieren die steil ansteigenden Infektionszahlen die große Infektiosität von Omikron (Anmerkung Frank: und damit der Wirkungslosigkeit der Covid-„Impfungen“). Gleichzeitig bestätigen aber die horizontal bzw. fast sinkenden Zahlen für Hospitalisierung, Behandlungsnotwenigkeit auf ICU (Intensive Care Unit, englisch für Intensivstation) und Tod den deutlich milderen Verlauf von Covid-19, ausgelöst durch die neue Corona-Variante Omikron.

Zu befürchten bleibt ein Zusammenbruch der Infrastruktur als Folge der hohen Infektionszahlen und dadurch bedingten Ausfällen bei den Berufstätigen in allen Sparten, aber weniger ein schwerer Verlauf der Infektionen (Anmerkung Frank: dieser Zusammenbruch wird aber nicht verursacht durch das Virus, sondern durch das Chaos der staatlichen Corona-Maßnahmen).

Diese Daten geben Anlass zu vorsichtigem Optimismus, dass sich die Corona-Pandemie endlich auf dem Wege zu einem Ende hin bewegt und wir einem mehr oder weniger vergleichbaren Weg zu einem normalen Leben mit Corona, vergleichbar zum Leben mit Influenza, finden können.


Autor: AchGut
Bild Quelle: NIAID, CC BY 2.0 , via Wikimedia Commons


Samstag, 25 Dezember 2021

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