Drei Könige im Wandel der Zeit – Gedanken zum Feiertag

Drei Könige im Wandel der Zeit – Gedanken zum Feiertag


Einst folgten drei Weise aus dem Morgenland einem aufgehenden Stern – Mit den „Königen“ in Deutschland könnte unser Stern wieder untergehen – GBStiftung frohlockt: Wie sich das säkulare Deutschland verändern wird!

Drei Könige im Wandel der Zeit – Gedanken zum Feiertag

Von Albrecht Künstle

Jedes Jahr am 6. Januar begehen die FDP-Liberalen Baden-Württembergs ihr traditionelles Dreikönigstreffen. Dieses Jahr erneut virtuell, aber die FDP gibt es wirklich, sie ist sogar gemäß dem Wählerwillen erstarkt. Drei Könige ist in Baden-Württemberg zwar ein „gesetzlicher“ Feiertag, aber mit christlichem Fundament. Das hält diese Partei aber nicht davon ab, den christlichen Tag unchristlich zu missbrauchen und ihre gelbe Rolle in der Ampelkoalition zu untermauern.

Die Chefs von Rot-Gelb-Grün sind nun die „Drei Könige aus Deutschland“, aber alles andere als Heilige. Der Oberkönig, der rote Olaf Scholz, ist der erste Regierungs-Chef ohne Konfession. Er vertrug sich in Hamburg mit dem dortigen Islam recht gut, worüber ich in früheren Beiträgen berichtete. Aber dem Islam beigetreten ist er meines Unwissens noch nicht. Jedoch wird er im Blick haben, dass es mehr Muslime mit Wahlrecht gibt als SPD-Mitglieder.

Der Zweitkönig, der gelbe Lindner, wurde zwar Christian getauft, das wars dann aber auch mit christlich. Mit 18 trat er aus der Kirche aus und ist seitdem konfessionslos. Dem Islam gegenüber ist er offen. Das Kopftuch für Schülerinnen sei „eine Frage der Religionsfreiheit, die man staatlicherseits nicht einschränken kann“. In Schulen könne die Hausordnung könnte unter Hinzuziehung eines Imams besprochen werden, so Lindner. Vollverschleierung warum nicht? Nur bei Anlässen wie Elternsprechtage oder Behördengänge müsse Gesicht gezeigt werden. In die FDP-Führung müssten allerdings mehr Frauen. Deshalb heißt die neue Generalsekretärin Bijan Djir-Sarai, trägt aber eine Krawatte. Welchen Glauben sie oder er wohl hat? Jedenfalls den einfältigen Glauben an die liberale Vielfalt unserer Gesellschaft.

Der dritte König im Bunde, der grüne Robert Habeck, ist in einer christlichen Familie aufgewachsen, gehört aber selbst keiner Kirche mehr an. Das scheint in der Politik jetzt zum guten Ton (?)zu gehören. Er bezeichnet sich als „säkularen Christen“. Säkular bedeutet die Nicht-Zugehörigkeit zu einer Kirche. Es gibt jedoch neben den großen Kirchen viele Freikirchen und christliche Glaubensgemeinschaften. Weil er auch keiner von diesen angehört, scheint sein Selbstverständnis als Christ doch recht speziell zu sein. Ob sein „Christsein“ wohl ernstgemeint und nicht nur taktischer Natur ist? Er ist standesamtlich verheiratet und Vater von vier Kindern. Einiges was Habeck tut, scheint also Hand und Fuß zu haben. Habeck protestiert nun gemeinsam mit der Protestantin Baerbock gegen alles, was nicht linksgrünem Gedankengut entspricht. Aber ihnen gehört anscheinend die Zukunft.

 Die unchristliche Allianz will mit den echten Dreikönigen offensichtlich Tabula rasa machen. Hier der Auszug aus dem Koalitionsvertrag der weltlichen Drei Könige :

„Wir schaffen in einem Grundsätzegesetz im Dialog mit den Ländern und den Kirchen einen fairen Rahmen für die Ablösung der Staatsleistungen. Wir entwickeln das Religionsverfassungsrecht im Sinne des kooperativen Trennungsmodells weiter und verbessern so die Beteiligung und Repräsentanz der Religionsgemeinschaften, insbesondere muslimischer Gemeinden. Dazu prüfen wir … Neuere, progressive und in Deutschland beheimatete islamische Gemeinschaften binden wir in diesen Prozess ein. Wir bauen die Ausbildungsprogramme für Imaminnen und Imame …„

Die traditionelle Familie soll durch beliebige Lebensgemeinschaften abgelöst werden und „Abtreibungsgegnerinnen und Abtreibungsgegnern setzen wir wirksame gesetzliche Maßnahmen entgegen… Ärztinnen und Ärzte sollen öffentliche Informationen über Schwangerschaftsabbrüche bereitstellen können, ohne eine Strafverfolgung befürchten zu müssen. Daher streichen wir § 219a StGB.“

Die Organisierten Anti-Christen reiben sich die Hände. So bejubelt z.B. die Giordano-Bruno-Stiftung, die ihren Atheismus zur neuen Religion erhob, „Das angebrochene säkulare Jahrzehnt – Wie sich Deutschland verändern wird!“ Dieser Stiftung reicht es nicht, dass dieses Jahr der Bevölkerungsanteil der Katholiken und Protestanten auf unter 50 Prozent fallen wird. „Spätestens 2032 werden die konfessionsfreien Menschen die absolute Mehrheit in Deutschland stellen,“ frohlocken die Sprecher der GBS im Chor mit den immer mächtigeren Islamvertretern unseres Landes, die an dieser antichristlichen Stiftung schätzen, dass den Muslimen mehr Rechte und Einfluss verschafft werden soll und wird. Nach dem Muster des Zentralrats der Katholiken, der Juden oder der Muslime wurde nun auch noch ein Zentralrat der Konfessionsfreien gegründet.

Und was machen unsere Kirchenoberen? Gute Miene zum bösen Spiel – wie das wohl enden wird? Statt in Berlin das Schlimmste zu verhindern, fahren sie mit Schiffen aufs Meer hinaus, um vielleicht unter den Migranten den einen oder anderen Christen an Bord zu nehmen. Die Wahrscheinlichkeit ist jedoch mit 4 : 1 größer, mit dem Import von Weltenbummlern aus anderen Kontinenten den Anteil der Christen in Deutschland weiter zu dezimieren. Und unsere jüdischen Mitbürger werden mit den neuen Gäste dieser Ampel-Regierung auch kaum glücklicher.

 


Autor: Henryk M. Broder:
Bild Quelle: Photo: Andreas Praefcke, CC BY 4.0 , via Wikimedia Commons


Samstag, 08 Januar 2022

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