Nach Berliner „Amokfahrt“: Hauptsache psychisch gestört

Nach Berliner „Amokfahrt“: Hauptsache psychisch gestört


Am Tag, nachdem Innenministerin Nancy Faeser und ihr willfähriger Verfassungsschutzpräsident Thomas Haldenwang im Rechtsextremismus wieder mal „die größte extremistische Bedrohung für unsere Demokratie” erkannt haben wollen, rast auf dem Berliner Breitscheidplatz / Tauentzienstraße ein 29-jähriger „Deutsch-Armenier” in eine Menschenmenge.

Nach Berliner „Amokfahrt“: Hauptsache psychisch gestört

Von Theo-Paul Löwengrub

Kollateralschaden diesmal: Eine Lehrerin aus dem hessischen Bad Arolsen stirbt, 14 von ihr beaufsichtigte Schüler werden teils schwer verletzt. Mit über 100 Stundenkilometern ist der Täter mit seinem Renault-Kleinwagen über Gehwege und Straße durch die wie Spielzeug durch die Luft wirbelnden Passantengruppen gerauscht, ehe er im Schaufenster einer Parfümerie zum Stehen kam. Gestellt wurde er dank „Zivilcourage“ von Passanten – wobei diese zu diesem Zeitpunkt wohl noch von einem möglichen Unfall oder medizinischen Notfall, keiner Vorsatztat ausgingen; eine Sichtweise, die auch die Berliner Polizei noch bis in die gestrigen Abendstunden nicht ausschließen mochte.

Inzwischen weiß man ein wenig mehr, auch wenn die Polizei noch heute früh behauptet, über die genauen Tathintergründe sei nach wie vor nichts bekannt – doch das Wenige, was mittlerweile den verdruckten Medien zu entnehmen ist, ist immerhin so beunruhigend, dass sogleich wieder die üblichen behördlichen Beschwichtigung ausgerollt werden: Ja, es handelte es sich definitiv um eine geplante Tat, wird bestätigt – aber kein Terror, sondern „Amok“. Und für den Fall, dass es womöglich doch Terror gewesen ist (wo läge hierbei eigentlich der Unterschied?), weiß die Berliner Innensenatorin Iris Spranger auch schon zu berichten, dass sich „das Geschehen an der Tauentzienstrasse als eine Amoktat eines psychisch beeinträchtigten Menschen” darstelle. Wer kennt sie nicht, diese psychisch Beeinträchtigten, die als Ausdruck ihres Leidens andere Menschen mit Autos, LKW, Messern, Macheten oder Pistolen zur Strecke bringen. Das war ja auch schon immer so in Deutschland.

Weiterer Fall eines importierten ethnischen Konflikts?

Ob es sich hier wieder einmal um die nach Anschlägen übliche blitzartige Pathologisierung eines – auch hier natürlich wieder „polizeibekannten”  – Täters handelt, um von ein etwa verstörendes terroristisches Tatmotiv zu entschärfen, ist noch unklar. Sicher ist wohl nur soviel: Es handelt sich offenbar um einen Armenier (der nach gängiger deutscher Staatsbürgerschaftspraxis dank vorhandenen eines deutschen Passes als „Deutsch-Armenier“ geführt wird), und im Tatfahrzeug wurden zwei Plakate mit der Aufschrift „Stoppt die Aggression der Türkei!“ gefunden wurden. Sollte also Türkei-Armenien-Konflikt die Ursache der Wahnsinnstat liegen – entweder aufgrund des Völkermords vor 105 Jahren oder wegen des zuletzt wieder aufgeflammten Konfliktes mit Aserbaidschan um Berg-Karabach – , dann würde es sich um ein weiteres Beispiel für die Austragung ethnischer Konflikte einzelner Zuwanderergruppen auf deutschem Boden handeln – so wie die Auseinandersetzungen zwischen Kurden und Türken, sunnitisch-schiitische Konflikte oder auch ausländische Bandenkriege.

Die deutsche Willkommenskultur heißt eben auch die Kriege unserer Gäste mit willkommen. Wie tröstlich ist es da, dass die bekanntlich effizienteste, professionellste und erfolgreichste deutsche Polizeibehörde im Shithole an der Spree zu vermelden weiß: „Die Ermittlungen dauern an.” Übrigens: Gut ins Bild zum modernen, fortschrittlichen Deutschland, zu dessen Lebenswirklichkeit solche Vorfälle immer öfter zählen, passte, da, dass unter den gestern den ganzen Tag über kurzinterviewten Berliner Sicherheitskräften wie auch auf den Aufnahmen vom Einsatzort praktisch kein einziger deutschstämmiger Polizist mehr zu sehen war. Einfalt gebiert eben Vielfalt.

 


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Boonekamp (Günter Haase), CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons


Donnerstag, 09 Juni 2022

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