Masken lösen Infektionswelle aus

Masken lösen Infektionswelle aus


Nicht nur die Impfung zeigt Nebenwirkungen. Auch die allseits empfohlene Maske birgt Risiken.

Masken lösen Infektionswelle aus

Eine neue Corona-Variante ist da. Omikron BA.5 heißt sie. Die Inzidenz schießt wieder einmal nach oben. Und das mitten im Sommer.

Doch während Karl Lauterbach, seines Zeichens Gesundheitsminister, bei Twitter neuen Horror gekoppelt mit Impfangeboten verbreitet, erklären die Fachleute die Ursache für die schnelle Ausbreitung des neuen alten Virus: Die Corona-Maske.

Sie sorgt dafür, dass die Wartezimmer der Kinderarztpraxen derzeit voll sind mit Kindern, die Erkältungen leiden – im Sommer. Vor allem das Respiratorische Synzytial-Virus, RSV, breitet sich aus – ein Virus, dessen Name Lauterbach wahrscheinlich ohne Hilfe aus dem Internet nicht aufschreiben könnte. Es löst schwere Lungenentzündungen aus und ist eine große Gefahr für Säuglinge und Kleinkinder. Eine Gruppe in der Bevölkerung, für die der Gesundheitsminister bekanntermaßen nur wenig Interesse zeigt.

»Wegen der Corona-Maßnahmen«, erläutert der Virologe Alexander Kekulé, »vor allem wegen der Maske, ist der jahreszeitliche Rhythmus bei vielen Atemwegsinfektionen durcheinandergekommen«. Die typischen Herbst- oder Winter-Krankheiten haben damit den Zeitpunkt ihres Auftretens verschoben. »Deshalb sehen wir Viren, die vor allem im Herbst und Winter Wellen auslösen, aktuell jetzt im Sommer«, so Kekulé.

Der Immunologen Andreas Radbruch von der Berliner Charité, ist daher auch nicht verwundert, dass sich die neue Untervariante von Omikron so schnell ausbreitet. »Die neuen Corona-Varianten schaffen es immer besser, den neutralisierenden Antikörpern auf den Atemwegen auszuweichen, sofern wir ein halbes Jahr nach der Impfung überhaupt noch welche haben«, führt Radbruch aus. Und gibt Entwarnung. »Ich erwarte kein anderes Verhältnis schwerer Verläufe als bei den bisherigen Omikron-Varianten. So wie es in Südafrika war, wo die BA.5-Welle schon wieder vorbei ist.«

Ein Problem bleibt allerdings. Es lässt sich aktuell kaum mehr bestimmen, wer wie gut geschützt ist. Das hat einen einfach Grund: Es gibt kaum noch Personen, die weder geimpft noch genesen sind. Es wäre daher wichtig, sagt Radbruch mit einer repräsentativen Immunitätsstudie in Deutschland diese Gruppe zu identifizieren.

Eigentlich ist das eine Aufgabe für einen Gesundheitsminister. Doch der sitzt gerade wieder im Internet und twittert. Oder in einer Talk-Show.

 

Erstveröffentlicht bei Die freie Welt


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Pixabay - Screenshot via FW


Donnerstag, 16 Juni 2022

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