Lügen mit Statistik: Wie das RKI die Effektivität der Impfung erfindet - Teil 2

Lügen mit Statistik: Wie das RKI die Effektivität der Impfung erfindet - Teil 2


Das RKI liefert Lauterbach die Propaganda für sein nächstes Flächenbombardement mit Impfstoffen.

Lügen mit Statistik: Wie das RKI die Effektivität der Impfung erfindet - Teil 2

Um die Effektivität der Impfungen nachzuweisen, hätte das Robert-Koch-Institut, RKI, einen einfachen, nachvollziehbaren Weg gehen können: Die Fachleute hätte die Zahl der positiven Testungen bei Geimpften und Ungeimpften miteinander vergleichen müssen. Und schon hätte jeder erkennen können: Falls der Anteil bei den Ungeimpften größer ist, als bei den Geimpften, dann sorgt mit einiger Wahrscheinlichkeit die Impfung dafür, dass die Geimpften besser geschützt sind. Es wäre nicht sicher, aber immerhin ein brauchbarer Hinweis.

Das hätte das RKI machen können - hat es aber nicht. Der Grund laut Behörde: Die Testungen garantieren keine zufällige Auswahl. Und eine solche ist zwingend notwendig, um eine Aussage machen zu können, die nicht verzerrt ist.

Statt dessen wurden vom RKI internationale Studien ausgewertet. Nicht irgendwelche. Nein, man beschränkte sich beim »systematischen Review«, wie das RKI sein Vorgehen nennt, das die Meldedaten der Testzentren ersetzte, auf Studien bis zum 11. Februar 2022. Eine bemerkenswerte Beschränkung auf Daten, die nicht nur bereits ein halbes Jahr alt sind, sondern zudem aus der Anfangszeit der Omikron-Variante stammen! Wenn das nicht verzerrend ist, was denn dann?

Frech versichert das RKI gegenüber der Welt, ihre Fachleute hätten auch später erschienene Studien gesichtet - nur hätten die »keinen Hinweis auf abweichende Schlussfolgerungen« gezeigt. Warum nicht älteren Daten verwenden - Gegenpreisfrage: Warum greift das RKI auf ältere Daten zurück, wenn es neuere gibt? Man muss kein Verschwörungstheoretiker sein, um hier ein ungutes Gefühl zu bekommen.

Jenseits der Gefühle sind die anderen Tricks der Behörde und die zählen in der Statistik zu den besonders beliebten: Der verfälschenden Darstellung gewonnener Daten. Da werden zum einen Ergebnisverläufe in sehr weiten Zeitintervallen präsentiert, wo eine genaue Darstellung wünschenswert wäre. Schließlich will man wissen, wie sich die Wirkung der Impfung über die einzelnen Wochen verändert.

Nicht so das RKI. Eine Studie, die Werte bis zum Ende des ersten Monats liefert, folglich recht genau ist, wird in ein Intervall, das von 14 Tagen bis 3 Monaten eingeordnet. Da die Studie bereits nach einem Monat eine Abnahme der Impfwirkung auf knapp über die Hälfte nachweist, kann jeder sich denken, warum die Mannen um Lothar Wieler 3 Monate nehmen: Jetzt sieht es nach einer Abnahme um die Hälfte nach 3 Monaten aus.

Noch dreister geht es weiter. Auf Seite 14 des Monitorings wird ein Säulendiagram gezeigt, das die Zahl der ungeimpften und geimpften Verstorbenen vergleicht. Beide Säulen sind gleichhoch, dh. die Zahl der Verstorbenen ist gleich. Da die Zahl der Geimpften jedoch deutlich höher ist, erscheinen sehr viel mehr Ungeimpfte verstorben zu sein. Der Haken am Diagram: Es handelt sich um jeweils genau eine Person, die verstarb. - Ein verzerrendes Diagram, wie es zum Rüstzeug jedes statistischen Betrügers gehört. Außerdem haben zwei Fälle in der Statistik prinzipiell praktisch keine Aussagekraft.

»Ihre Darstellung erfolgt im Sinne der Transparenz, um die den Berechnungen zugrunde liegenden Zahlen zu zeigen«, behauptet die Behörde, als würde der enttarnte Betrugsversuch noch nicht reichen und ergänzt: »Auch aus kleinen Fallzahlen ist eine Aussage ableitbar.« Was bei jeweils einem einzigen Fall statistisch schlicht falsch ist.

Da läuft die völlig verfehlte Anwendung der Farrington-Formel eher in der Rubrik Unfähigkeit der Beamten am RKI. Statt ihre Berechnungen auf der Basis aller Fälle oder einer zufälligen Auswahl der Werte durchzuführen, greifen die Beamten auf verzerrende Daten zurück: Personen mit nur einer Impfung, sogenannte unvollständig Grundimmunisierte, werden ganz weggelassen. Impfdurchbrüche bei Grundimmunisierten erst 14 Tage nach der zweiten Impfung mitgezählt, Geboosterte erst sieben Tagen nach der dritten Impfung. Und frühere Infektionen, die nachweislich zur Immunisierung beitragen, zählen ebenfalls nicht; dh. der Status ›genesen‹ bleibt unbeachtet. Schlimmer im Sinne von betrügerischer: Bei Geimpften, die genesen sind, rechnet die natürliche Immunität zur Effektivität der Impfung.

Hier versucht ein Teppichhändler Kunstrasen als hochwertigen englischen Rasen unter die Leute zu bringen.

Diese Verzerrungen haben System! So wird völlig ignoriert, dass die Ungeimpften dem Risiko einer ungeschützten Begegnung mit dem Virus deutlich länger ausgesetzt sind. Ein Risiko, das insbesondere das RKI, das von einer Effektivität der Impfung ausgeht, unbedingt einbeziehen müsste, es aber nicht tut. Wichtig ist eines: Lauterbach Munition für das nächste Flächenbombardement mit Impfstoff zu liefern.

Es darf also nicht wundern, wenn das RKI weiterhin keine detaillierteren Analysen durchführen kann, weil die Möglichkeiten dazu fehlen. Und kein Lauterbach stellt sie bereit. Statt dessen wird die Impfpflicht mit verlogenen Statistiken weiter begründet.

Zur Sicherheit versuchen die Beamten ihren Kopf aus einer möglichen Schlinge zu ziehen, wenn sie ganz gegen die Resultate der eigenen Behörde schreiben: »Die derzeit verfügbaren Impfstoffe können mehrere Monate nach der Impfung eine asymptomatische Infektion oder milde Verlaufsform von COVID-19 inzwischen nur noch in geringem Maße verhindern.«

Karl Lauterbach interessiert das nicht die Bohne. Der SPD-Politiker lässt gnadenlos weiter impfen. Bald das fünfte Mal - in nicht einmal 20 Monaten.

 

Erstveröffentlicht bei Die freie Welt - Den ersten Teil lesen Sie hier.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: A.Savin (WikiCommons), FAL, via Wikimedia Commons


Freitag, 22 Juli 2022

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